In Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen bietet die Goethe-Universität Frankfurt für das Wintersemester 2026/27 den interdisziplinären und praxisintegrierenden Masterstudiengang „Sozialethik im Gesundheitswesen“ an der Schnittstelle von Sozialethik, Medizinethik, Sozialwissenschaften und Gesundheitswesen. Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorgrad in geistes-, sozial- und/oder gesundheitswissenschaftlichen Fächern, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und institutioneller Gestaltung im Gesundheitswesen beschäftigen und diese berufspraktisch weiterverfolgen möchten. Das Studium verbindet sozialethische und medizinethische Perspektiven mit sozialwissenschaftlichen und gesundheitsbezogenen Zugängen, eröffnet Einblicke in Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens und bereitet auf Tätigkeiten vor, in denen ethische Urteilsbildung, gesellschaftliche Verantwortung und institutionelle Praxis zusammenkommen.
Die Bewerbung für das Wintersemester 2026/27 ist vom 1. Juni bis 15. Juli 2026 möglich.
Hier finden sich weitere Informationen zum Studienprofil, zu der Bewerbung und Zulassung sowie der Kontakt zur Studiengangskoordination.
Das sich in den letzten Jahren verschobene Verhältnis von (katholischer) Kirche, Politik und Macht, und das von Demokratieermüdung, Politikverdrossenheit und gesellschaftlicher Polarisierung veränderte gesellschaftliche Klima prägt unsere heutige Zeit. Besonders in den Blick geraten dabei „unheilige Koalitionen“ und politische Allianzen aus christlichen fundamentalistischen Strömungen und politischen Rechten im sog. „Neointegralismus“.
Mit einem neuen Fellowship-Programm lädt die School of Transformation and Sustainability (STS) der KU-Eichstätt-Ingolstadt engagierte Forschende und Lehrende sowie fortgeschrittene Postdocs ein, Teil eines transformativen akademischen Umfelds zu werden. Gesucht werden engagierte DenkerInnen, ForscherInnen, PraktikerInnen sowie fortgeschrittene Postdocs, die sich mit den sozio-ökologischen Schnittstellen von Transformation und Nachhaltigkeit auseinandersetzen, um an nachhaltiger Zukunft zu forschen und sie aktiv mitzuentwickeln. Möglich sind unter anderem Junior-, Senior- oder Digital-Fellowships (m/w/d), die entweder ab dem 01. Oktober 2026 oder dem 01. Oktober 2027 im Laufe des jeweiligen akademischen Jahrsangetreten werden sollen.
Gesellschaftliche Krisen verändern die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, wie Konflikte ausgetragen werden und wie Menschen miteinander diskutieren. Zwischen Polarisierung, digitalen Dynamiken und neuen Formen öffentlicher Kommunikation stellt sich die Frage: Wie wandeln sich Debattenkultur und Öffentlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Dieser Frage widmet sich die vom 01. bis 03. Juni 2026 stattfindende Tagung „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr“ des Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel (ZRKG) an der KU Eichstätt-Ingolstadt. In den Blick genommen und diskutiert werden Entwicklungen und Wechselwirkungen von Krisendiskursen, Medialität und Streitkultur aus interdisziplinärer Perspektive mit Vorträgen von u.a. Eva Illouz, Hans-Joachim Höhn und Oliver Marchart.
„Politikum Boden: Handlungsoptionen für eine gerechte und gemeinwohlorientierte Landnutzung“ – unter diesem Titel laden die Bayerische Akademie Ländlicher Raum und die Akademie für Politische Bildung vom 
Von 15.-17. März 2027 findet am Katholisch-Sozialen Institut Siegburg eine Tagung zum Themenfeld „Machtanmaßung – spiritueller Missbrauch – sexualisierte Gewalt“ statt. Die interdisziplinäre Vernetzungstagung für Wissenschaftler:innen in der Qualifikationsphase trägt den Titel: „‚Bei euch aber soll es nicht so sein‘? Dimensionen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Macht“.
Von 24. bis 26. September 2026 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz erstmals die internationale Doktorand:innen-Tagung „Crossing Borders – Building Bridges“ statt. Die Tagung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Bereichen Theologie, Religionswissenschaft und Ethik.
An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sind im Department für Versorgungsforschung im Bereich der Medizinethik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei PostDoc-Stellen (m/w/d) zu besetzen: Erstere PostDoc-Stelle mit dem Schwerpunkt „Ethische Aspekte von Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (1) und zweitere mit dem Schwerpunkt „Ethische Fragen von Kindheit und/oder Alter(n) und Lebensverlauf in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (2). Angeboten werden zwei für 4 Jahre befristete Vollzeitstellen (100%; TV-L E 13) im Rahmen der Habilitation mit Präsenz in Oldenburg. Zur Anstrebung eines höheren Frauenanteils an der Universität Oldenburg werden nachdrücklich Frauen zur Bewerbung aufgefordert.