Unter dem Titel „Das Gute und der Staat. Perspektiven nach Platon“ lädt die das 19. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie vom 26.–28. Februar 2026 zu intensiver Diskussion aktueller Arbeiten ein in die Katholische Akademie in Berlin ein.
Im Fokus steht die erneute Auseinandersetzung mit Platons politischer Philosophie und ihren religionsphilosophischen Implikationen – von Tugendlehre und Gemeinwohl bis zu Fragen nach Seele, Unsterblichkeit und göttlicher Ordnung.
Das Kolloquium richtet sich explizit an Nachwuchsforschende und bietet Raum für dichte Diskussionen und interdisziplinäre Vernetzung.
Manuskripte und Vortragsskizzen können bis zum 5. Dezember 2025 per E-Mail an steiner@katholische-akademie-berlin.de gesendet werden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Um die zusätzliche Zusendung eines kurzen CV wird gebeten.
In einer freien Sektion können eigene Projekte vorgestellt werden. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten.
Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10 Minuten Vortrag, 10 Minuten Diskussion).
Genaue Informationen sind im Call for Papers zu finden.

Anlässlich der Emeritierung von Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins ist eine Festschrift erschienen, die im Rahmen ihrer Abschiedsvorlesung am 11. Juli 2025 feierlich übergeben wurde:
Vom 9. bis 11. Oktober 2025 findet die Fachtagung „Sozialer Friede in den Ländern Ost- und Mitteleuropas“ der Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa in Wien statt.
Das nächste Werkstattgespräch der AG Christliche Sozialethik findet von 16. bis 18. Februar 2026 in der Katholischen Akademie Berlin statt. Das Thema der Tagung lautet „Sozialethik der Gemeingüter“.
Unter dem Titel „Sichtbar anerkannt. Vielfalt sexueller Identitäten“ ist ein neues Thmenheft der Reihe Herder-Korrespondenz erschienen, herausgegeben von Marianne Heimbach-Steins und Andreas Lob-Hüdepohl. Es nimmt die aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Debatte um Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt auf und verbindet theologische Reflexionen mit pädagogischen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven.
Am 7. Oktober 2025 findet in Berlin eine Fachtagung zum Thema „Demokratische Freiheiten unter rechtsautoritärem Druck – sozialökologische Transformation am Ende?“ statt.
Wie wirken konservative katholische Netzwerke auf politische Prozesse ein? Welche Rolle spielen christliche Gruppierungen in rechten Öffentlichkeiten – und wie werden soziale Medien dabei strategisch genutzt?