Call for Papers: Tagung für praktische Philosophie

Am 24. und 25. September 2026 findet an der Universität Passau die XIII. Tagung für Praktische Philosophie statt. Judith Simon (Hamburg) und Christof Rapp (München) werden die Plenarvorträge halten – die weiteren Beiträge werden noch gesucht. Das Vorbereitungsteam lädt daher alle Interessierten, mit und ohne universitäre Anbindung, ein, Vorschläge für Vorträge, thematische Panels oder Runde Tische einzureichen. Dabei sind Vorträge aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie und Theorie, Handlungstheorie, sowohl in analytisch-systematischer wie auch in historischer Tradition) und verwandter Disziplinen willkommen. Einige Panels werden über eigene Calls beworben und zusammengestellt, darunter etwa jene zu den Themen „Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum – eine ethische Standortbestimmung“, „Künstliche Intelligenz, Autonomie und Verantwortung“, „Grenzerfahrungen, ethische Lebensführung und Politik“ oder „Aktuelle philosophische Perspektiven auf Migration“. Die Bewerbungsfristen liegen großteils zwischen dem 31.3. und 15.4.2026 (variiert je nach Call). Zum allgemeinen Call for Papers. Zu den thematischen Panel-Calls.  

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Einladung & Call: Jahrestagung rBNE & Ökologische Theologie (TU Dortmund, 6.–7.11.2026)

Die AG Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) und Ökologische Theologie lädt zur Jahrestagung an die TU Dortmund ein. Unter dem Titel „Denkformen ökologischer Theologie im Spiegel religionspädagogischer Denkformen“ geht es um die Frage, wie unterschiedliche theologische Denkformen (u. a. zum Gott-Welt-Verhältnis und zur Anthropologie) die Ausbuchstabierung ökologischer Theologie prägen – und wie sich dies mit religionspädagogischen Modellen religiöser BNE verschränkt. Globale und interkulturelle Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht. Keynotes Prof. Dr. Julia Enxing (Ruhr-Universität Bochum) Dr. Dominik Gautier (Universität Oldenburg) Call for Contributions Eingereicht werden können hermeneutische oder empirische Beiträge (alle Qualifikationsphasen), als Vortrag (20–30 Min.), Poster oder weitere zur Fragestellung passende Formate. Organisatorisches auf einen Blick Termin: 6.11.2026 (14:00) – 7.11.2026 (13:00) Ort: TU Dortmund (Übernachtung selbst organisiert) Tagungsgebühr: 30 € (zahlbar direkt nach Anmeldung) Anmeldung & Abstract-Einreichung (Frist): bis 15.07.2026 Kontakt: Astrid Heidemann (Bergische Universität Wuppertal), heidemann@uni-wuppertal.de Tagungsleitung: Prof. Dr. Katrin Bederna (PH Ludwigsburg) & Dr. Astrid Heidemann (BU Wuppertal)   Alle Infos in der Einladung

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CfP: Themenheft zu Retraditionalisierung von Geschlechterrollen

Das Online-Journal Pädagogische Horizonte plant ein Themenheft unter dem Titel „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter!“ (Eph 5,22) – Die Retraditionalisierung von Geschlechterrollen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Fokus stehen aktuelle Dynamiken rund um Manosphere, Incels und tradwives sowie deren Verflechtungen mit Politik, Religion und Social Media – und die Folgen für Demokratie, Menschenrechte und Bildungsräume. Gesucht werden Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, u. a. zu: Religion (christliche Begründungsstrategien, kirchliche Verantwortung, Verhältnis von Influencer:innen und institutionalisiertem Glauben) Pädagogik (Auswirkungen auf Kinder/Jugendliche, Schule, Umgang mit „Frühsexualisierung“-Vorwürfen) Hochschule (Strukturen/Kulturen, Exzellenz- und Neoliberalisierungsdynamiken, subtile Retraditionalisierung) Social Media (algorithmisch verstärkte Wirklichkeiten, Grenzen technischer Möglichkeiten, Bildungskonzepte) Politik (Retraditionalisierung als Strategie, Kollaborationen religiös/politisch/digital, demokratische Effekte) Gender Studies (Machtverhältnisse, Begründungsmuster, Gegenstrategien) Wichtige Fristen & Einreichung Abstract (Deutsch oder Englisch): bis 15. April 2026 Umfang: max. 2500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Abgabe fertiger Beiträge: 30. September 2026 Geplanter Erscheinungstermin: Q4/2026 bzw. Q1/2027   Weitere Infos im Call for Papers.  

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Call for Papers: Forum Sozialethik 2026 – Doch nicht so gleich?

Das Forum Sozialethik steht 2026 unter dem Titel „Doch nicht so gleich? Soziale Ungleichheit und das normative Ideal der Gleichheit“. Es findet von 14. bis 16. September 2026 in der Katholischen Akademie Schwerte statt. Im Call for Papers bittet das Vorbereitungsteam nun um Einreichungen für Beiträge: „Sozialethische Perspektiven auf soziale Ungleichheiten fokussieren besonders deren normative Bewertung. Diese gewinnt aktuell an Bedeutung, weil sich das normative Ideal der Gleichheit aller Menschen zugleich in Konflikten um Diversität und Antidiskriminierung neu bewähren muss. […] Vor diesem Hintergrund sind sowohl das Verhältnis von sozialer Ungleichheit und Diskriminierung als auch deren beider Verhältnis zum normativen Ideal der Gleichheit aller Menschen zu bestimmen und zu diskutieren. Das Forum Sozialethik 2026 zielt darauf, die Frage(n) sozialer Ungleichheit möglichst breit, interdisziplinär und multiperspektivisch zu betrachten.“ Das Vorbereitungsteam lädt Nachwuchs-Sozialethiker*innen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende ein, sich mit einem Vortrag zum Tagungsthema zu beteiligen. Vertreter*innen aus benachbarten oder angrenzenden Disziplinen (aus anderen theologischen Fächern, aus Philosophie, Geschichts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften etc.) sind ebenfalls herzlich willkommen. Anregungen und weiterführende Informationen gibt es auf der Forum Sozialethik-Website und im Call for Papers. Einreichschluss für Abstracts ist am 29. März 2026.  

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Call for Papers: Crisis & Recovery – Societas Ethica Konferenz 2026

Von 20. bis 23. August 2026 findet in Estland die 62. Jahrestagung der Societas Ethica statt. Das Tagungsthema lautet: „Krisen und ihre Bewältigung: Ethik im interdisziplinären Dialog“. Ziel der Tagung ist es, ethische Aspekte von Krisen und ihrer Bewältigung im Rahmen eines interdisziplinären Dialogs zu beleuchten. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Auseinandersetzung mit Memory Studies und Semiotik liegen, die in Estland eine starke Tradition haben. Neben diesen möglichen Perspektiven, die vom gastgebenden Kontext inspiriert sind, soll es die Möglichkeit geben, Krisen und ihre Bewältigung aus einer Vielzahl ethischer und interdisziplinärer Blickwinkel zu diskutieren. Dabei geht es u. a. um das Konzept der Krise selbst – wie sie definiert wird, wer sie definiert und ob sie als kairos, als Chance oder als Katastrophe angesehen wird. Ebenso wichtig sind Fragen der Bewältigung, Versöhnung und Vergebung und welche Zukunftsperspektiven sich gesellschaftlich und individuell daraus ergeben. Das Organisationskomitee begrüßt Beiträge aus den Bereichen der Philosophie, Theologie und angewandten Ethik sowie aus den Bereichen Memory Studies, Semiotik, Politikwissenschaft, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Religionswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft, Psychologie, Geschichte und Rechtswissenschaft. Die Frist für die Einreichung von Abstracts endet am 15. Dezember 2025. Zur Konferenzwebsite. Zum Call for Papers auf deutsch als PDF.  

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CfP: 19. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie – „Das Gute und der Staat. Perspektiven nach Platon“

Unter dem Titel „Das Gute und der Staat. Perspektiven nach Platon“ lädt die das 19. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie vom 26.–28. Februar 2026 zu intensiver Diskussion aktueller Arbeiten ein in die Katholische Akademie in Berlin ein. Im Fokus steht die erneute Auseinandersetzung mit Platons politischer Philosophie und ihren religionsphilosophischen Implikationen – von Tugendlehre und Gemeinwohl bis zu Fragen nach Seele, Unsterblichkeit und göttlicher Ordnung. Das Kolloquium richtet sich explizit an Nachwuchsforschende und bietet Raum für dichte Diskussionen und interdisziplinäre Vernetzung. Manuskripte und Vortragsskizzen können bis zum 5. Dezember 2025 per E-Mail an steiner@katholische-akademie-berlin.de gesendet werden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Um die zusätzliche Zusendung eines kurzen CV wird gebeten. In einer freien Sektion können eigene Projekte vorgestellt werden. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten. Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10 Minuten Vortrag, 10 Minuten Diskussion). Genaue Informationen sind im Call for Papers zu finden.  

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CfP: Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik im JCSW 67

Für die Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ bittet die Redaktion des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW) um Einreichung von wissenschaftlichen Beiträgen. In dieser Rubrik erscheinen Beiträge zu einem frei gewählten Thema der Sozialethik. Eingereichte Beiträge (in dt. oder engl. Sprache) durchlaufen ein vollständig anonymisiertes double-blind Peer Review Verfahren. Die Einladung richtet sich an alle Wissenschaftler*innen der Christlichen Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften (v. a. Philosophie, Soziologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften). Die Redaktion des Jahrbuches freut sich besonders über Einreichungen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Einsendeschluss für Einreichungen ist der 31.01.2026.  Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des JCSW oder im beigefügten Call for Papers.    

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Call for Papers: Sozialethik der Gemeingüter – Berliner Werkstattgespräch 2026

2026 widmet sich das alljährliche Werkstattgespräch der AG Christliche Sozialethik dem Thema „Sozialethik der Gemeingüter“. Es findet von 16. bis 18. Februar 2026 in der Katholischen Akademie Berlin statt. Im Rahmen der Tagung sind am Dienstag, den 17. Februar 2025, Kleingruppen vorgesehen, in denen Beiträge mit einer Vortragsdauer von max. 25 Minuten präsentiert werden können. Das Vorbereitungsteam lädt herzlich zur Einreichung von Themenvorschlägen und möglichen Beiträgen aus der Christlichen Sozialethik und benachbarten Disziplinen ein. Angesprochen sind ausdrücklich auch Nachwuchswissenschaftler:innen. Die Beiträge sollten sich im Themenfeld der Tagung verorten. Sie können konzeptuelle Fragen der Gemeingüter bearbeiten oder allgemeine, übergreifende Perspektiven auf gesellschaftlich gewollte Güter entfalten. Sie können sich kritisch mit Theorien der Gemeingüter, deren Bewirtschaftung oder ihrer staatlichen Gewährleistung beschäftigen. Oder sie können – dann aber vermutlich bezogen auf bestimmte Gemeingüter – deren politischen Aushandlung, deren Erstellung und die dafür notwendige Arbeit, deren staatliche Organisation und Finanzierung oder deren Bereitstellung und Nutzung untersuchen und beurteilen. Ebenso kann der Beitrag untersucht werden, den die Kirchen und kirchlich gebundenen Wohlfahrtsverbände leisten, um Gemeingüter her- und bereitzustellen, und die Rechtfertigungen, die sie dafür innerhalb der Kirchen und nach außen hin geben. Einsendeschluss ist am 15.09.2025. Weitere Informationen finden sich hier.

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Call for Abstracts: Comparative Theology and Social Work in Paderborn

Von 16. bis 17. September 2025 findet an der Universität Paderborn das International Meeting on Comparative Theology 2025 statt. Unter dem Titel „Comparative Theology and Social Work“ widmet es sich den Überschneidungen von Religion, Sozialarbeit, sozialer Gerechtigkeit und sozialer (Un-)Gleichheit. Die Konferenz soll den interdisziplinären Dialog fördern und sich mit der Frage befassen, wie religiöse Traditionen, theologische Grundsätze und interreligiöse Zusammenarbeit zu sozialem Engagement und Einsatz für Gerechtigkeit beitragen können. Wissenschaftler:innen sind aufgerufen, Abstracts zu Themen wie interreligiöse Seelsorge, Gemeindearbeit, Ethik in der Sozialarbeit und die Rolle von Religionsgemeinschaften für die soziale Gerechtigkeit einzureichen. Einreichfrist ist der 15. Mai 2025. Zum Call for Abstracts als PDF, zur Website des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn.

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Call for Papers: Sammelband Kirche in Gesellschaft: (Un)begrenzte Möglichkeiten?

Begleitend zum „1. Regensburger Symposium zu Kirche in Gesellschaft“ (23. November 2024) lädt das Organisationsteam zur Einreichung wissenschaftlicher Beiträge zum Thema „Kirche in Gesellschaft – (Un)begrenzte Möglichkeiten?“ für den Konferenz-Begleitband ein. Personen aller Fachrichtungen können ihren Blick auf den Themenkomplex „Kirche und Gesellschaft“ in Form eines Artikels einbringen und so den Diskurs über die bereits im Rahmen des Symposiums präsentierten Beiträgen hinaus weiter bereichern. Die Aufsätze sollen ca. 30.000 Zeichen umfassen und in Deutsch oder Englisch abgefasst sein. Die eingereichten und ausgewählten Beiträge werden sowohl in gedruckter Form als auch im Open Access-Format im symposiumsbegleitenden Reihenband im Regensburger Verlag Schnell + Steiner publiziert.Bis 18. April 2025 wird um Abstracts mit einer knappen Zusammenfassung des Artikelinhalts bzw. des Konzepts gebeten. Die Deadline für die publizierten Beiträge ist der 12. September 2025. Zum Call for Papers als PDF.

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