CfP: „Crossing Borders – Building Bridges“

Von 24. bis 26. September 2026 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz erstmals die internationale Doktorand:innen-Tagung „Crossing Borders – Building Bridges“ statt. Die Tagung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Bereichen Theologie, Religionswissenschaft und Ethik. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch über laufende Dissertationsprojekte. Junge Forscher:innen sind eingeladen, ihr Dissertationsprojekt oder ausgewählte Teilaspekte daraus in einer 20-minütigen Präsentation vorzustellen und in einem kollegialen Rahmen konstruktives Peer-Feedback zu erhalten. Die Tagung bietet zugleich die Möglichkeit, internationale und interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen und den Dialog über fachliche und geografische Grenzen hinweg zu fördern. Willkommen sind Dissertationsprojekte mit unterschiedlichen methodischen Zugängen aus allen Fachbereichen der Theologie sowie der Religionswissenschaft und der angewandten Ethik. Darüber hinaus besteht für Teilnehmende die Möglichkeit, ihren Beitrag in einem Tagungsband zu veröffentlichen, der in der Fakultätsreihe „Theologie im kulturellen Dialog“ erscheinen wird. Bewerbungen können bis 14. Juni 2026 per E-Mail an forschungsdekan.theol@uni-graz.at eingereicht werden. Erbeten werden ein Abstract zum Vortragsthema im Umfang von ca. 5.000 Zeichen sowie ein kurzer CV mit akademischem Werdegang, Forschungsschwerpunkten und wichtigsten Publikationen. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Review-Verfahrens; die Entscheidung über die Teilnahme wird bis Juli 2026 bekanntgegeben. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Weitere Informationen finden sich im Call for Papers auf Deutsch und Englisch.

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Tagung in Göttingen: Mein – Dein – Unser? Eigentum zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung

Der Arbeitskreis für Theologische Wirtschafts- und Technikethik (ATWT) lädt am 12. und 13. Juni 2026 zur Tagung „Mein – Dein – Unser? Eigentum zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung“ an die Theologische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ein. Die Veranstaltung greift eine Frage auf, die in den vergangenen Jahren neue Dringlichkeit gewonnen hat: Wie ist Eigentum zwischen individueller Freiheit, sozialer Bindung und gesellschaftlicher Verantwortung zu denken? Ausgangspunkt der Tagung ist die Beobachtung, dass die Eigentumsfrage derzeit in sehr unterschiedlichen Debatten neu verhandelt wird: etwa im Blick auf knappen Wohnraum, Naturgüter und „Rechte der Natur“, auf Fragen rund um Körper, Geschlecht und Selbstbestimmung sowie auf urheberrechtliche Konflikte im Umgang mit generativer KI. Die Tagung möchte diese unterschiedlichen Konzeptionen von Eigentum in interdisziplinärer Perspektive kritisch zusammenführen und dabei auch nach ihrer Relevanz für theologische Ethik sowie für Kirche und Diakonie fragen. Bereits am 11. Juni 2026 findet zudem ein Kolloquium der Nachwuchswissenschaftler*innen statt. Die eigentliche Tagung beginnt am Freitag, 12. Juni, um 14:30 Uhr und endet am Samstag, 13. Juni, um 16:00 Uhr. Tagungsort ist die Theologische Fakultät der Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen. Die Anmeldung ist bis 9. Mai 2026 möglich. Der reguläre Tagungsbeitrag beträgt 135 Euro, ermäßigt für Studierende 70 Euro. Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden sich im Tagungsflyer.  

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Tagung in Münster: Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag

Wie wird im Deutschen Bundestag über Gewissensentscheidungen gesprochen – und was bedeutet der Gewissensbegriff für parlamentarische Entscheidungsprozesse, insbesondere in bioethischen Fragen? Diesen Fragen widmet sich das DFG-Forschungsprojekt „Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag: Ethische Implikationen für Abstimmungen ohne Fraktionsdisziplin unter besonderer Berücksichtigung bioethischer Fragen“ am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Die zentralen Ergebnisse des Projekts werden im Rahmen einer Abschlusstagung am 19. und 20. Juni 2026 im Johanniter-Gästehaus Münster vorgestellt und interdisziplinär diskutiert. Die Veranstalter:innen laden ausdrücklich Vertreter:innen aus Theologie, Philosophie, Psychologie, Rechts- und Politikwissenschaft, Sprachwissenschaft sowie alle interessierten Personen ein, an der Tagung teilzunehmen und den Diskurs über Gewissensverständnisse im parlamentarischen Kontext mitzugestalten. Anmeldungen sind bis 12. Mai 2026 per E-Mail an theoleth@uni-muenster.de möglich. Die Verpflegungskosten für externe Gäste betragen 63,00 Euro (exklusive Unterkunft). Weitere Infos zu den Vorträgen sind im Flyer zu finden.

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Fördermöglichkeit Incoming Students: International Paul and Maria Kremer PhD-Scholarships

Die Hans-Böckler-Stiftung hat die International Paul and Maria Kremer PhD-Scholarships ausgeschrieben. Das Programm fördert Aufenthalte von bis zu zwei Jahren von ausländischen PhD-Studierenden an einer theologischen Fakultät einer deutschen Universität. Die Scholarships umfassen eine Förderung von 1.850 Euro monatlich für Lebenshaltungskosten sowie eine Reisepauschale von bis zu 1.735 Euro für den gesamten Förderzeitraum. Voraussetzung ist, dass die PhD-Studierenden auf Einladung und unter Betreuung einer Professorin oder eines Professors der christlichen Theologie nach Deutschland kommen. Das eigene Promotionsprojekt muss dabei nicht im Fach Theologie angesiedelt sein, sondern kann sich auch in einem nahestehenden Feld befinden. Entscheidend ist vielmehr, dass das Projekt an einer Hochschule im Ausland angemeldet ist und dass der geplante Aufenthalt inhaltlich sinnvoll in den interdisziplinären Zusammenhang der jeweiligen christlich-theologischen Fakultät eingebunden werden kann. Besonders erwünscht sind Forschungsprojekte zu Themen der ökologischen und sozialen Transformation, der Nachhaltigkeit sowie zu den sich wandelnden Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Wichtig ist zudem: Bei den Scholarships handelt es sich nicht um Promotionsstipendien. Gefördert wird nicht das Promotionsvorhaben als solches, sondern der Forschungsaufenthalt an einer christlich-theologischen Fakultät in Deutschland auf Grundlage eines dafür entwickelten Forschungsplans. Die Bewerbung muss außerdem durch die Betreuerin oder den Betreuer des PhD-Projekts an der Heimuniversität unterstützt werden. Die Ausschreibung richtet sich besonders, aber nicht ausschließlich, an PhD-Studierende aus dem Globalen Süden und aus Osteuropa. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung.

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in Drittmittelprojekt

Am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ist für das Projekt „Ethik in der Seelsorge: ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) ausgeschrieben. Angeboten wird eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle (65 %). Mit der Stelle sind die Mitarbeit im Drittmittelprojekt, die Durchführung qualitativer Interviews, die Interpretation und Analyse der Interviews sowie die Mitwirkung an einem Workshop, an einer Publikation und an der Einwerbung weiterer Drittmittel verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Theologie. Erwünscht sind vertiefte Kenntnisse in theologischer bzw. philosophischer Ethik sowie Interesse an ethischen Fragestellungen in der Seelsorge und an konfessionssensibler sowie konfessionsübergreifender Forschung. Bewerbungen können bis zum 10. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Universität Wien: Über 40 voll finanzierte Doktoratsstellen (SSH Call 2026) – Bewerbung bis 2. März

Die Universität Wien hat im Rahmen des Doctoral Recruitment Call 2026 (SSH) einen zentralen Call für mindestens 40 voll finanzierte PraeDoc-Stellen (4 Jahre, 30 Std./Woche) in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Cultural Studies geöffnet – inklusive der Theologie und Religionsforschung. Gesucht werden engagierte Nachwuchswissenschaftler:innen mit einem überzeugenden Dissertationsprojekt – u. a. aus Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik, Islamwissenschaft, Philosophie und verwandten Disziplinen. Kurzinfos auf einen Blick Stellenumfang: mind. 40 PraeDoc-Positionen, 4 Jahre, 30 Std./Woche Bewerbungszeitraum: 7. Januar bis 2. März 2026, 14:00 (CET) Dienstbeginn: 1. Oktober 2026 (früherer Start ab Juli möglich) Sprache: Bewerbungen auf Englisch möglich (teils auch Deutsch je nach Doctoral School) Wichtig: Für die Bewerbung ist keine Betreuungszusage im Vorfeld nötig; das Matching erfolgt im Auswahlprozess. Weitere Informationen auf der Website der Uni Wien

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CfP: Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives – EuARe

Bis zum 13. März können Beitragsabstracts für ein englischsprachiges Panel bei der EUAre 2026 in Rom zum Thema Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives” eingereicht werden. Das Panel wird vom Team des DFG-geförderte Forschungsprojekts „Sozialethik der internationalen Anwerbung von Gesundheitsfachpersonal (https://ethik-gesundheit-anwerbung.de/) ausgerichtet. Es möchte Forschung zur arbeitsbezogenen Migration aus zwei sich ergänzenden Perspektiven diskutieren: erstens die Rolle religiöser Akteure als Vermittler, Institutionen und Interessengruppen in der Arbeitsmigration; zweitens die kritischen ethischen, theologischen und philosophischen Überlegungen zu Migration und Arbeit, die in religiösen Traditionen zu finden sind. Die EUAre-Konferenz „Religion and (in)equalities“ findet vom 30. Juni bis 3. Juli in Rom statt. Weitere Informationen zum Panel und zum Auswahl- und Anmeldeprozess enthält der Call for papers.

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Einladung & Call: Jahrestagung rBNE & Ökologische Theologie (TU Dortmund, 6.–7.11.2026)

Die AG Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) und Ökologische Theologie lädt zur Jahrestagung an die TU Dortmund ein. Unter dem Titel „Denkformen ökologischer Theologie im Spiegel religionspädagogischer Denkformen“ geht es um die Frage, wie unterschiedliche theologische Denkformen (u. a. zum Gott-Welt-Verhältnis und zur Anthropologie) die Ausbuchstabierung ökologischer Theologie prägen – und wie sich dies mit religionspädagogischen Modellen religiöser BNE verschränkt. Globale und interkulturelle Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht. Keynotes Prof. Dr. Julia Enxing (Ruhr-Universität Bochum) Dr. Dominik Gautier (Universität Oldenburg) Call for Contributions Eingereicht werden können hermeneutische oder empirische Beiträge (alle Qualifikationsphasen), als Vortrag (20–30 Min.), Poster oder weitere zur Fragestellung passende Formate. Organisatorisches auf einen Blick Termin: 6.11.2026 (14:00) – 7.11.2026 (13:00) Ort: TU Dortmund (Übernachtung selbst organisiert) Tagungsgebühr: 30 € (zahlbar direkt nach Anmeldung) Anmeldung & Abstract-Einreichung (Frist): bis 15.07.2026 Kontakt: Astrid Heidemann (Bergische Universität Wuppertal), heidemann@uni-wuppertal.de Tagungsleitung: Prof. Dr. Katrin Bederna (PH Ludwigsburg) & Dr. Astrid Heidemann (BU Wuppertal)   Alle Infos in der Einladung

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CfP: Themenheft zu Retraditionalisierung von Geschlechterrollen

Das Online-Journal Pädagogische Horizonte plant ein Themenheft unter dem Titel „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter!“ (Eph 5,22) – Die Retraditionalisierung von Geschlechterrollen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Fokus stehen aktuelle Dynamiken rund um Manosphere, Incels und tradwives sowie deren Verflechtungen mit Politik, Religion und Social Media – und die Folgen für Demokratie, Menschenrechte und Bildungsräume. Gesucht werden Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, u. a. zu: Religion (christliche Begründungsstrategien, kirchliche Verantwortung, Verhältnis von Influencer:innen und institutionalisiertem Glauben) Pädagogik (Auswirkungen auf Kinder/Jugendliche, Schule, Umgang mit „Frühsexualisierung“-Vorwürfen) Hochschule (Strukturen/Kulturen, Exzellenz- und Neoliberalisierungsdynamiken, subtile Retraditionalisierung) Social Media (algorithmisch verstärkte Wirklichkeiten, Grenzen technischer Möglichkeiten, Bildungskonzepte) Politik (Retraditionalisierung als Strategie, Kollaborationen religiös/politisch/digital, demokratische Effekte) Gender Studies (Machtverhältnisse, Begründungsmuster, Gegenstrategien) Wichtige Fristen & Einreichung Abstract (Deutsch oder Englisch): bis 15. April 2026 Umfang: max. 2500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Abgabe fertiger Beiträge: 30. September 2026 Geplanter Erscheinungstermin: Q4/2026 bzw. Q1/2027   Weitere Infos im Call for Papers.  

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