Lichtenberg Gespräch: „Sind Menschenrechte schlecht für das Geschäft?“

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Katholische Akademie Berlin laden zum Lichtenberg Gespräch 2026 ein, das am Donnerstag, den 05. November 2026, um 19:00-21:00 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin (Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin) stattfindet. Im gemeinsamen Gespräch werden dieses Jahr Matthias Berninger (Bayer AG), Miriam-Lena Horn (DGB), Ministerialdirigent Dr. Andreas Nicolin (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher (Hochschule für Philosophie München) gemeinsam das folgende Thema besprechen: „Sind Menschenrechte schlecht für das Geschäft?“ Im Rahmen der Diskussion werden die Podiumsgäste diskutierten, wie Menschenrechtsschutz nicht nur kein Wettbewerbsnachteil, sondern ein Standortvorteil sein kann. Die Veranstaltung kann auch über einen Livestream mitverfolgt werden, der unter folgendem Link erreichbar ist: https://youtube.com/live/NZqt89Z8rTg?feature=share Das vollständige Programm der Veranstaltung finden Sie hier. Präsenzteilnahme: Um Anmeldung bis spätestens zum 1. November 2026 an information@katholische-akademie-berlin.de wird gebeten.

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Online-Gespräch: Estland. Gesellschaft und Kirche in einem Land an der Ostgrenze der EU

Am Dienstag, 20. Oktober 2026, ab 18:00 Uhr sprechen Bischof Philippe Jean-Charles Jourdan, Diözese Tallinn, (Estland) und Journalistin Maris Hellrand aus Tallinn (Estland) über Gesellschaft und Kirche in Estland. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Listen to the East“, die vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Renovabis und der Katholischen Akademie Berlin organisiert wird. Die Veranstaltung findet online mittels der Videokonferenzsoftware ZOOM statt. Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung  möglich. Die Veranstaltung findet mit Übersetzung in deutscher und englischer Sprache statt Weitere Informationen und den Zungangslink finden Sie hier hier.  

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Hörtipp: Suffizienz. Wann ist weniger mehr? 

  Mit einem reduzierten Lebensstil könnten die ökologischen Grenzen der Erde respektiert werden. Das täte allen gut, dem Planeten und uns selbst. Aber kann man das wirklich einfordern? Ein Podcast über Selbstgenügsamkeit.  Zu hören sind die aktuelle Folge sowie alle weiteren Episoden überall da, wo es Podcasts gibt. Mehr Informationen auf der Website: https://omg-podcast.com/

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CfP: Symposion Law and Religion in Times of Crisis, Challenges and Change

Das REL-Symposium 2027 findet am 19. März 2027 an der Fordham University London unter dem Titel „Choices and Consequences: Decision-Making Across Ethics, Religion, and Legal Thought“ statt. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen Entscheidungen treffen und wie ethische, religiöse, historische und rechtliche Traditionen unser Verständnis von praktischer Vernunft und gesellschaftlicher Entscheidungsfindung prägen. Willkommen sind sowohl theoretische und metaethische als auch anwendungsbezogene Beiträge – etwa zu KI-Governance, Recht und Rechtsprechung, Bildungspolitik, Bioethik, Umweltentscheidungen oder professionellem Handeln – sowie Arbeiten zu Gerechtigkeit, Menschenwürde und Gemeinwohl. Das Symposium versteht sich als interdisziplinäres Forum an der Schnittstelle von Theologie, Ethik, Philosophie, Religionswissenschaft und Rechtswissenschaft; ausgewählte Beiträge können anschließend in einem Sammelband veröffentlicht werden. Besonders zur Einreichung eingeladen sind Doktorand:innen und Early-Career-Forschende. Abstracts mit maximal 300 Wörtern können bis zum 1. Dezember 2026 an symposium@rel-project.com eingereicht werden; ob die Tagung online oder hybrid in London stattfinden wird, hängt derzeit noch von einer Förderentscheidung ab Weiterführende Informationen und den Volltext des Calls finden Sie hier.  

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Berliner Werkstattgespräch 2027: Generationengerechtigkeit im Sozialstaat. Normative Perspektiven auf die Alterssicherung – CfP für Nachwuchswissenschaftler:innen

Von 15. bis 17. Februar 2027 wird in der Katholischen Akademie Berlin das Berliner Werkstattgespräch 2027 stattfinden. Die jährliche Tagung der AG Christliche Sozialethik widmet sich dieses Mal dem Thema „Generationengerechtigkeit im Sozialstaat. Normative Perspektiven auf die Alterssicherung“. Aus dem Call: „Gesellschaften, die die wirtschaftliche Nutzung menschlicher Arbeitskraft über Lohnarbeit organisieren und die damit verbundene altersbedingte Erwerbslosigkeit in irgendeiner Form kollektiv lösen, bringen spezifische Generationenverhältnisse hervor. Auf unterschiedlichen Politikfeldern werden diese politisch verhandelt, gegebenenfalls mit anderweitigen Generationenverhältnissen vermittelt – und auf dem Wege gesetzlicher Regelungen, staatlicher oder öffentlicher Administration und kollektiver Organisation institutionalisiert. Die gesetzliche Alterssicherung, kurz: die Rente, ist wohl die bekannteste Weise, ein Generationsverhältnis zu ›erschaffen‹, zu organisieren und zu institutionalisieren – und ist zugleich das Generationenverhältnis, das politisch am stärksten umstritten ist. Entsprechend geraten das Rentensystem und das darüber organisierte Generationenverhältnis – immer wieder – in die politischen Auseinandersetzungen. Mit wiederkehrenden Interessen und Meinungen, aber auch Argumenten und Gegenargumenten, häufig mit denselben ›Schulen‹ und Parteien, denselben oder ähnlichen Skandalisierungen und ›Beschwichtigungen‹, muss der über die Rente laufende ›Generationenvertrag‹ immer wieder neu verhandelt werden. (…)“ Call für Nachwuchswissenschaftler:innen „Mit diesem Call werden Nachwuchswissenschaftler:innen aus der Christlichen Sozialethik und aus benachbarten Disziplinen eingeladen, mit Erträgen aus ihrenlaufenden oder abgeschlossenen Projekten, aber auch mit außerhalb ihrer Projekteentstandenen Analysen und Reflexionen die Tagung zu bereichern. Die Vorträge (Vortragsdauer max. 25 Minuten) werden in einem offenen Panel am Dienstag, dem 16. Februar 2027 in Kleingruppen gehalten und diskutiert. Die Vorträge sollen zum Thema der Tagung beitragen. Sie können sich auf Generationenbeziehungen, Generationenverhältnisse, Fragen der Gerechtigkeitzwischen den Generationen, aber auch innerhalb der Generationen, beziehen. Dabei können sie spezifische Fragen der Alterssicherung und der Rentenversicherung aufgreifen, beispielsweise bestimmte Personen- und Erwerbsgruppen, verschiedene Beiträge zur Gewährleistung der Alterssicherung (etwa durch Familien- und Sorgearbeit), die soziale Verteilung von Belastungen und Begünstigungen, unterschiedliche Säulen der Alterssicherung, (Alters-)Armut, geschichtliche Entwicklungen, den demografischen Wandel oder andere Länder in den Blick nehmen. Analysen zum öffentlichen Diskurs, zu politischen und medialen Argumentationslinien, Interessenorientierungen, Fokussierungen und blinden Flecken sind gleichfalls bedeutsam.“ Vortragsangebote inkl. Konzept bzw. Zusammenfassung sollen bis zum 14. September 2026 an bernhard.laux@ur.de gesendet werden. Zum Call.

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Job Opening: Predoctoral University Assistant (3 years, 75%) at the University of Vienna (VDTR)

University of Vienna is looking for two predoctoral University assistants as part of the Vienna Doctoral School of Theology and Research on Religion (VDTR). Application deadline: 19 July 2026. The VDTR is a joint doctoral school of the Faculty of Catholic Theology, the Faculty of Protestant Theology, and the Research Centre „Religion and Transformation.“ It offers research-led, interdisciplinary doctoral education spanning Catholic, Protestant, Orthodox and Islamic theology; religious studies; Islamic studies; Jewish studies; and philosophy of religion. This position can be used to pursue a doctoral degree at one of the VDTR’s member organizations. Dissertation projects in the field of social ethics are warmly encouraged. Full job posting and application: https://jobs.univie.ac.at/job/University-assistant-predoctoral/1409324833/ More on the VDTR: https://vdtr.univie.ac.at/ For questions about the position, please contact the VDTR (contact.vdtr@univie.ac.at)

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CfP: „Crossing Borders – Building Bridges“

Von 24. bis 26. September 2026 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz erstmals die internationale Doktorand:innen-Tagung „Crossing Borders – Building Bridges“ statt. Die Tagung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Bereichen Theologie, Religionswissenschaft und Ethik. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch über laufende Dissertationsprojekte. Junge Forscher:innen sind eingeladen, ihr Dissertationsprojekt oder ausgewählte Teilaspekte daraus in einer 20-minütigen Präsentation vorzustellen und in einem kollegialen Rahmen konstruktives Peer-Feedback zu erhalten. Die Tagung bietet zugleich die Möglichkeit, internationale und interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen und den Dialog über fachliche und geografische Grenzen hinweg zu fördern. Willkommen sind Dissertationsprojekte mit unterschiedlichen methodischen Zugängen aus allen Fachbereichen der Theologie sowie der Religionswissenschaft und der angewandten Ethik. Darüber hinaus besteht für Teilnehmende die Möglichkeit, ihren Beitrag in einem Tagungsband zu veröffentlichen, der in der Fakultätsreihe „Theologie im kulturellen Dialog“ erscheinen wird. Bewerbungen können bis 14. Juni 2026 per E-Mail an forschungsdekan.theol@uni-graz.at eingereicht werden. Erbeten werden ein Abstract zum Vortragsthema im Umfang von ca. 5.000 Zeichen sowie ein kurzer CV mit akademischem Werdegang, Forschungsschwerpunkten und wichtigsten Publikationen. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Review-Verfahrens; die Entscheidung über die Teilnahme wird bis Juli 2026 bekanntgegeben. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Weitere Informationen finden sich im Call for Papers auf Deutsch und Englisch.

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Tagung in Göttingen: Mein – Dein – Unser? Eigentum zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung

Der Arbeitskreis für Theologische Wirtschafts- und Technikethik (ATWT) lädt am 12. und 13. Juni 2026 zur Tagung „Mein – Dein – Unser? Eigentum zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung“ an die Theologische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ein. Die Veranstaltung greift eine Frage auf, die in den vergangenen Jahren neue Dringlichkeit gewonnen hat: Wie ist Eigentum zwischen individueller Freiheit, sozialer Bindung und gesellschaftlicher Verantwortung zu denken? Ausgangspunkt der Tagung ist die Beobachtung, dass die Eigentumsfrage derzeit in sehr unterschiedlichen Debatten neu verhandelt wird: etwa im Blick auf knappen Wohnraum, Naturgüter und „Rechte der Natur“, auf Fragen rund um Körper, Geschlecht und Selbstbestimmung sowie auf urheberrechtliche Konflikte im Umgang mit generativer KI. Die Tagung möchte diese unterschiedlichen Konzeptionen von Eigentum in interdisziplinärer Perspektive kritisch zusammenführen und dabei auch nach ihrer Relevanz für theologische Ethik sowie für Kirche und Diakonie fragen. Bereits am 11. Juni 2026 findet zudem ein Kolloquium der Nachwuchswissenschaftler*innen statt. Die eigentliche Tagung beginnt am Freitag, 12. Juni, um 14:30 Uhr und endet am Samstag, 13. Juni, um 16:00 Uhr. Tagungsort ist die Theologische Fakultät der Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen. Die Anmeldung ist bis 9. Mai 2026 möglich. Der reguläre Tagungsbeitrag beträgt 135 Euro, ermäßigt für Studierende 70 Euro. Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden sich im Tagungsflyer.  

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Tagung in Münster: Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag

Wie wird im Deutschen Bundestag über Gewissensentscheidungen gesprochen – und was bedeutet der Gewissensbegriff für parlamentarische Entscheidungsprozesse, insbesondere in bioethischen Fragen? Diesen Fragen widmet sich das DFG-Forschungsprojekt „Gewissensverständnisse im Deutschen Bundestag: Ethische Implikationen für Abstimmungen ohne Fraktionsdisziplin unter besonderer Berücksichtigung bioethischer Fragen“ am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Die zentralen Ergebnisse des Projekts werden im Rahmen einer Abschlusstagung am 19. und 20. Juni 2026 im Johanniter-Gästehaus Münster vorgestellt und interdisziplinär diskutiert. Die Veranstalter:innen laden ausdrücklich Vertreter:innen aus Theologie, Philosophie, Psychologie, Rechts- und Politikwissenschaft, Sprachwissenschaft sowie alle interessierten Personen ein, an der Tagung teilzunehmen und den Diskurs über Gewissensverständnisse im parlamentarischen Kontext mitzugestalten. Anmeldungen sind bis 12. Mai 2026 per E-Mail an theoleth@uni-muenster.de möglich. Die Verpflegungskosten für externe Gäste betragen 63,00 Euro (exklusive Unterkunft). Weitere Infos zu den Vorträgen sind im Flyer zu finden.

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