Fördermöglichkeit Incoming Students: International Paul and Maria Kremer PhD-Scholarships

Die Hans-Böckler-Stiftung hat die International Paul and Maria Kremer PhD-Scholarships ausgeschrieben. Das Programm fördert Aufenthalte von bis zu zwei Jahren von ausländischen PhD-Studierenden an einer theologischen Fakultät einer deutschen Universität. Die Scholarships umfassen eine Förderung von 1.850 Euro monatlich für Lebenshaltungskosten sowie eine Reisepauschale von bis zu 1.735 Euro für den gesamten Förderzeitraum. Voraussetzung ist, dass die PhD-Studierenden auf Einladung und unter Betreuung einer Professorin oder eines Professors der christlichen Theologie nach Deutschland kommen. Das eigene Promotionsprojekt muss dabei nicht im Fach Theologie angesiedelt sein, sondern kann sich auch in einem nahestehenden Feld befinden. Entscheidend ist vielmehr, dass das Projekt an einer Hochschule im Ausland angemeldet ist und dass der geplante Aufenthalt inhaltlich sinnvoll in den interdisziplinären Zusammenhang der jeweiligen christlich-theologischen Fakultät eingebunden werden kann. Besonders erwünscht sind Forschungsprojekte zu Themen der ökologischen und sozialen Transformation, der Nachhaltigkeit sowie zu den sich wandelnden Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Wichtig ist zudem: Bei den Scholarships handelt es sich nicht um Promotionsstipendien. Gefördert wird nicht das Promotionsvorhaben als solches, sondern der Forschungsaufenthalt an einer christlich-theologischen Fakultät in Deutschland auf Grundlage eines dafür entwickelten Forschungsplans. Die Bewerbung muss außerdem durch die Betreuerin oder den Betreuer des PhD-Projekts an der Heimuniversität unterstützt werden. Die Ausschreibung richtet sich besonders, aber nicht ausschließlich, an PhD-Studierende aus dem Globalen Süden und aus Osteuropa. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung.

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in Drittmittelprojekt

Am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ist für das Projekt „Ethik in der Seelsorge: ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) ausgeschrieben. Angeboten wird eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle (65 %). Mit der Stelle sind die Mitarbeit im Drittmittelprojekt, die Durchführung qualitativer Interviews, die Interpretation und Analyse der Interviews sowie die Mitwirkung an einem Workshop, an einer Publikation und an der Einwerbung weiterer Drittmittel verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Theologie. Erwünscht sind vertiefte Kenntnisse in theologischer bzw. philosophischer Ethik sowie Interesse an ethischen Fragestellungen in der Seelsorge und an konfessionssensibler sowie konfessionsübergreifender Forschung. Bewerbungen können bis zum 10. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Universität Wien: Über 40 voll finanzierte Doktoratsstellen (SSH Call 2026) – Bewerbung bis 2. März

Die Universität Wien hat im Rahmen des Doctoral Recruitment Call 2026 (SSH) einen zentralen Call für mindestens 40 voll finanzierte PraeDoc-Stellen (4 Jahre, 30 Std./Woche) in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Cultural Studies geöffnet – inklusive der Theologie und Religionsforschung. Gesucht werden engagierte Nachwuchswissenschaftler:innen mit einem überzeugenden Dissertationsprojekt – u. a. aus Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik, Islamwissenschaft, Philosophie und verwandten Disziplinen. Kurzinfos auf einen Blick Stellenumfang: mind. 40 PraeDoc-Positionen, 4 Jahre, 30 Std./Woche Bewerbungszeitraum: 7. Januar bis 2. März 2026, 14:00 (CET) Dienstbeginn: 1. Oktober 2026 (früherer Start ab Juli möglich) Sprache: Bewerbungen auf Englisch möglich (teils auch Deutsch je nach Doctoral School) Wichtig: Für die Bewerbung ist keine Betreuungszusage im Vorfeld nötig; das Matching erfolgt im Auswahlprozess. Weitere Informationen auf der Website der Uni Wien

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CfP: Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives – EuARe

Bis zum 13. März können Beitragsabstracts für ein englischsprachiges Panel bei der EUAre 2026 in Rom zum Thema Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives” eingereicht werden. Das Panel wird vom Team des DFG-geförderte Forschungsprojekts „Sozialethik der internationalen Anwerbung von Gesundheitsfachpersonal (https://ethik-gesundheit-anwerbung.de/) ausgerichtet. Es möchte Forschung zur arbeitsbezogenen Migration aus zwei sich ergänzenden Perspektiven diskutieren: erstens die Rolle religiöser Akteure als Vermittler, Institutionen und Interessengruppen in der Arbeitsmigration; zweitens die kritischen ethischen, theologischen und philosophischen Überlegungen zu Migration und Arbeit, die in religiösen Traditionen zu finden sind. Die EUAre-Konferenz „Religion and (in)equalities“ findet vom 30. Juni bis 3. Juli in Rom statt. Weitere Informationen zum Panel und zum Auswahl- und Anmeldeprozess enthält der Call for papers.

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Einladung & Call: Jahrestagung rBNE & Ökologische Theologie (TU Dortmund, 6.–7.11.2026)

Die AG Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) und Ökologische Theologie lädt zur Jahrestagung an die TU Dortmund ein. Unter dem Titel „Denkformen ökologischer Theologie im Spiegel religionspädagogischer Denkformen“ geht es um die Frage, wie unterschiedliche theologische Denkformen (u. a. zum Gott-Welt-Verhältnis und zur Anthropologie) die Ausbuchstabierung ökologischer Theologie prägen – und wie sich dies mit religionspädagogischen Modellen religiöser BNE verschränkt. Globale und interkulturelle Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht. Keynotes Prof. Dr. Julia Enxing (Ruhr-Universität Bochum) Dr. Dominik Gautier (Universität Oldenburg) Call for Contributions Eingereicht werden können hermeneutische oder empirische Beiträge (alle Qualifikationsphasen), als Vortrag (20–30 Min.), Poster oder weitere zur Fragestellung passende Formate. Organisatorisches auf einen Blick Termin: 6.11.2026 (14:00) – 7.11.2026 (13:00) Ort: TU Dortmund (Übernachtung selbst organisiert) Tagungsgebühr: 30 € (zahlbar direkt nach Anmeldung) Anmeldung & Abstract-Einreichung (Frist): bis 15.07.2026 Kontakt: Astrid Heidemann (Bergische Universität Wuppertal), heidemann@uni-wuppertal.de Tagungsleitung: Prof. Dr. Katrin Bederna (PH Ludwigsburg) & Dr. Astrid Heidemann (BU Wuppertal)   Alle Infos in der Einladung

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CfP: Themenheft zu Retraditionalisierung von Geschlechterrollen

Das Online-Journal Pädagogische Horizonte plant ein Themenheft unter dem Titel „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter!“ (Eph 5,22) – Die Retraditionalisierung von Geschlechterrollen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Fokus stehen aktuelle Dynamiken rund um Manosphere, Incels und tradwives sowie deren Verflechtungen mit Politik, Religion und Social Media – und die Folgen für Demokratie, Menschenrechte und Bildungsräume. Gesucht werden Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, u. a. zu: Religion (christliche Begründungsstrategien, kirchliche Verantwortung, Verhältnis von Influencer:innen und institutionalisiertem Glauben) Pädagogik (Auswirkungen auf Kinder/Jugendliche, Schule, Umgang mit „Frühsexualisierung“-Vorwürfen) Hochschule (Strukturen/Kulturen, Exzellenz- und Neoliberalisierungsdynamiken, subtile Retraditionalisierung) Social Media (algorithmisch verstärkte Wirklichkeiten, Grenzen technischer Möglichkeiten, Bildungskonzepte) Politik (Retraditionalisierung als Strategie, Kollaborationen religiös/politisch/digital, demokratische Effekte) Gender Studies (Machtverhältnisse, Begründungsmuster, Gegenstrategien) Wichtige Fristen & Einreichung Abstract (Deutsch oder Englisch): bis 15. April 2026 Umfang: max. 2500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Abgabe fertiger Beiträge: 30. September 2026 Geplanter Erscheinungstermin: Q4/2026 bzw. Q1/2027   Weitere Infos im Call for Papers.  

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Offenes Keynote-Forum an der LMU: „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth“

Am 11. Februar 2026 findet an der LMU München ein öffentliches Abendforum im Rahmen des Symposiums „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth: Reclaiming Foundations of Security and Just Peace“ statt. Im Zentrum steht eine der drängendsten Herausforderungen gegenwärtiger Sicherheitspolitik: die systematische Manipulation und Aushöhlung von Wahrheit im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – und die Frage, welche ethischen, religiösen und kulturellen Ressourcen nötig sind, um Vertrauen, Integrität und eine gerechte Friedensordnung zu stärken. Das Forum nimmt ernst, dass die „Schlacht um Wahrheit“ nicht nur eine mediale oder strategische Dimension hat, sondern Menschenwürde, zivilgesellschaftliches Vertrauen und die moralische Kohärenz politischer Ordnungen betrifft. Aus Perspektiven von Theologie, Ethik, Philosophie und politischem Denken diskutiert der Abend, wie Wahrheit und Resilienz als Grundlagen europäischer und globaler Sicherheit neu behauptet werden können. Open Keynote Forum (11. Februar, 18:00–21:30) Nach Begrüßungen u. a. durch Matthias Tschöp (Präsident der LMU), Taras Dobko (Rektor der Ukrainian Catholic University) und Benedikt Franke (CEO der Munich Security Conference) folgen zwei Keynotes: Prof. Dr. Karl Schlögel (Berlin), Osteuropa-Historiker und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2026 Maksym Butkevych (Kyiv), Menschenrechtsaktivist und Journalist, Träger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises 2025 In der anschließenden Diskussion sprechen u. a. Kardinal Reinhard Marx, Katrin Boeckh und Regina Elsner; moderiert wird der Abend von Franziska Davies. Musikalisch begleitet wird das Forum durch Katharina Farbova (Klarinette) und Quirin Vogel (Klavier); anschließend ist ein Empfang mit Austausch vorgesehen. Das Forum ist Teil einer Symposiumsreihe zu den „Moral and Religious Dimensions of Security“ im Vorfeld der Munich Security Conference, organisiert von LMU München, Ukrainian Catholic University (Lviv) und der University of Notre Dame (USA). Organisatorisches Datum: 11. Februar 2026 Zeit: 18:00–21:30 Ort: LMU München, Große Aula, Geschwister-Scholl-Platz 1 Sprache: Englisch Anmeldung: via QR-Code im Flyer Weitere Informationen: Programm des gesamten Symposions  

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Stellenausschreibung München: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E13) – Angewandte Ethik

Am Institut für Theologie und Ethik (Professur für Katholische Theologie) der Universität der Bundeswehr München ist eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Angewandte Ethik ausgeschrieben (bis E13 TVöD Bund). Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet (mit Option auf Verlängerung), in Voll- oder Teilzeit. Aufgaben Mitarbeit in der Lehre (u. a. Übungen, Seminare, Praktika) Forschung im Schwerpunkt Christliche Sozialethik und Angewandte Ethik Eigene wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion zum Dr. phil. möglich) Unterstützung bei Publikationen, Präsentationen und Drittmitteleinwerbung Organisations- und Verwaltungsaufgaben in Lehre und Forschung Profil Erforderlich: abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister/Diplom) in Katholischer Theologie (Schwerpunkt u. a. Christliche Sozialethik/Moraltheologie/Theologische Ethik) oder Philosophie; Deutsch C2, Englisch B2. Wünschenswert: Interesse an Medien- und Filmethik sowie Friedens- und Militärethik. Bewerbung Bitte senden Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Publikationsverzeichnis) bis 09.02.2026 als eine PDF-Datei per E-Mail mit dem Betreff „WiMi Ethik“ an: ethik@unibw.de. Alle Infos im Ausschreibungstext  

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Öffentlicher Abend: „Internet of Commons“ – Wege zu einem gemeinwohlorientierten Internet

Wie kann das Internet wieder stärker als digitale Allmende gestaltet werden – jenseits von Plattformmacht und rein kommerziellen Logiken? Dieser öffentliche Abend (im Rahmen der Berliner Werkstattgespräche 2026 der AG Christliche Sozialethik) nimmt Perspektiven auf ein gemeinwohlorientiertes Internet in den Blick und diskutiert konkrete Transformationspfade. Termin: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:30–21:00 Uhr Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin Podium Alexandra Geese (MdEP), Digitalexpertin, Fraktion Die Grünen/EFA Dr. Theresa Züger, HIIG Berlin Andreas Baur, Universität Tübingen & Critical Infrastructure Lab Amsterdam Moderation: Prof. Dr. Alexander Filipović (Universität Wien) Im Anschluss: Get-Together zum informellen Austausch. Anmeldung und weitere Informationen: online über die Veranstaltungsseite der Katholische Akademie Berlin.

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Terminaviso: 52. Tagung des Innsbrucker Kreises (14.–16. September 2026, Innsbruck)

Die 52. Tagung des Innsbrucker Kreises findet erstmals nicht zu Jahresbeginn, sondern von 14.–16. September 2026 im Bildungshaus Seehof (Innsbruck) statt. Thema der Tagung ist: „Tugenden. Wegweiser liberaler Demokratien?“ Das endgültige Programm folgt, jedoch wurden folgende Hauptvorträge bereits bestätigt: Christoph Halbig (Zürich): Chancen und Grenzen der Tugendethik Jim Keenan SJ (Boston): Virtues and Democracy Ottfried Höffe (Tübingen): Demokratische Tugenden (Arbeitstitel) Zusätzlich wurden folgende Workshops zugesagt: Marie-Luisa Frick (Innsbruck): Friedensethik – Streiten Elke Mack (Erfurt): Kulturkampf: Identitäre Moral. Wo positioniert sich christliche Tugendethik? Peter Schallenberg (Paderborn): Tugend und Demokratie in den USA Weitere Referent:innen sind angefragt. Die Einladung mit dem genauen Programm sowie Informationen zur Anmeldung werden im Feber 2026 versendet.

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