CfP: Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives – EuARe

Bis zum 13. März können Beitragsabstracts für ein englischsprachiges Panel bei der EUAre 2026 in Rom zum Thema Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives” eingereicht werden.

Das Panel wird vom Team des DFG-geförderte Forschungsprojekts „Sozialethik der internationalen Anwerbung von Gesundheitsfachpersonal (https://ethik-gesundheit-anwerbung.de/) ausgerichtet. Es möchte Forschung zur arbeitsbezogenen Migration aus zwei sich ergänzenden Perspektiven diskutieren: erstens die Rolle religiöser Akteure als Vermittler, Institutionen und Interessengruppen in der Arbeitsmigration; zweitens die kritischen ethischen, theologischen und philosophischen Überlegungen zu Migration und Arbeit, die in religiösen Traditionen zu finden sind.

Die EUAre-Konferenz „Religion and (in)equalities“ findet vom 30. Juni bis 3. Juli in Rom statt.

Weitere Informationen zum Panel und zum Auswahl- und Anmeldeprozess enthält der Call for papers.

Einladung & Call: Jahrestagung rBNE & Ökologische Theologie (TU Dortmund, 6.–7.11.2026)

Die AG Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) und Ökologische Theologie lädt zur Jahrestagung an die TU Dortmund ein. Unter dem Titel „Denkformen ökologischer Theologie im Spiegel religionspädagogischer Denkformen“ geht es um die Frage, wie unterschiedliche theologische Denkformen (u. a. zum Gott-Welt-Verhältnis und zur Anthropologie) die Ausbuchstabierung ökologischer Theologie prägen – und wie sich dies mit religionspädagogischen Modellen religiöser BNE verschränkt. Globale und interkulturelle Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht.

Keynotes

  • Prof. Dr. Julia Enxing (Ruhr-Universität Bochum)
  • Dr. Dominik Gautier (Universität Oldenburg)

Call for Contributions
Eingereicht werden können hermeneutische oder empirische Beiträge (alle Qualifikationsphasen), als Vortrag (20–30 Min.), Poster oder weitere zur Fragestellung passende Formate.

Organisatorisches auf einen Blick

  • Termin: 6.11.2026 (14:00) – 7.11.2026 (13:00)
  • Ort: TU Dortmund (Übernachtung selbst organisiert)
  • Tagungsgebühr: 30 € (zahlbar direkt nach Anmeldung)
  • Anmeldung & Abstract-Einreichung (Frist): bis 15.07.2026
  • Kontakt: Astrid Heidemann (Bergische Universität Wuppertal), heidemann@uni-wuppertal.de
  • Tagungsleitung: Prof. Dr. Katrin Bederna (PH Ludwigsburg) & Dr. Astrid Heidemann (BU Wuppertal)

 

Alle Infos in der Einladung

CfP: Themenheft zu Retraditionalisierung von Geschlechterrollen

Das Online-Journal Pädagogische Horizonte plant ein Themenheft unter dem Titel „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter!“ (Eph 5,22) – Die Retraditionalisierung von Geschlechterrollen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Fokus stehen aktuelle Dynamiken rund um Manosphere, Incels und tradwives sowie deren Verflechtungen mit Politik, Religion und Social Media – und die Folgen für Demokratie, Menschenrechte und Bildungsräume.

Gesucht werden Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, u. a. zu:

  • Religion (christliche Begründungsstrategien, kirchliche Verantwortung, Verhältnis von Influencer:innen und institutionalisiertem Glauben)
  • Pädagogik (Auswirkungen auf Kinder/Jugendliche, Schule, Umgang mit „Frühsexualisierung“-Vorwürfen)
  • Hochschule (Strukturen/Kulturen, Exzellenz- und Neoliberalisierungsdynamiken, subtile Retraditionalisierung)
  • Social Media (algorithmisch verstärkte Wirklichkeiten, Grenzen technischer Möglichkeiten, Bildungskonzepte)
  • Politik (Retraditionalisierung als Strategie, Kollaborationen religiös/politisch/digital, demokratische Effekte)
  • Gender Studies (Machtverhältnisse, Begründungsmuster, Gegenstrategien)

Wichtige Fristen & Einreichung

  • Abstract (Deutsch oder Englisch): bis 15. April 2026
  • Umfang: max. 2500 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
  • Abgabe fertiger Beiträge: 30. September 2026
  • Geplanter Erscheinungstermin: Q4/2026 bzw. Q1/2027

 

Weitere Infos im Call for Papers.

 

Offenes Keynote-Forum an der LMU: „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth“

Am 11. Februar 2026 findet an der LMU München ein öffentliches Abendforum im Rahmen des Symposiums „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth: Reclaiming Foundations of Security and Just Peace“ statt. Im Zentrum steht eine der drängendsten Herausforderungen gegenwärtiger Sicherheitspolitik: die systematische Manipulation und Aushöhlung von Wahrheit im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – und die Frage, welche ethischen, religiösen und kulturellen Ressourcen nötig sind, um Vertrauen, Integrität und eine gerechte Friedensordnung zu stärken.

Das Forum nimmt ernst, dass die „Schlacht um Wahrheit“ nicht nur eine mediale oder strategische Dimension hat, sondern Menschenwürde, zivilgesellschaftliches Vertrauen und die moralische Kohärenz politischer Ordnungen betrifft. Aus Perspektiven von Theologie, Ethik, Philosophie und politischem Denken diskutiert der Abend, wie Wahrheit und Resilienz als Grundlagen europäischer und globaler Sicherheit neu behauptet werden können.

Open Keynote Forum (11. Februar, 18:00–21:30)

Nach Begrüßungen u. a. durch Matthias Tschöp (Präsident der LMU), Taras Dobko (Rektor der Ukrainian Catholic University) und Benedikt Franke (CEO der Munich Security Conference) folgen zwei Keynotes:

  • Prof. Dr. Karl Schlögel (Berlin), Osteuropa-Historiker und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2026
  • Maksym Butkevych (Kyiv), Menschenrechtsaktivist und Journalist, Träger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises 2025

In der anschließenden Diskussion sprechen u. a. Kardinal Reinhard Marx, Katrin Boeckh und Regina Elsner; moderiert wird der Abend von Franziska Davies. Musikalisch begleitet wird das Forum durch Katharina Farbova (Klarinette) und Quirin Vogel (Klavier); anschließend ist ein Empfang mit Austausch vorgesehen.

Das Forum ist Teil einer Symposiumsreihe zu den „Moral and Religious Dimensions of Security“ im Vorfeld der Munich Security Conference, organisiert von LMU München, Ukrainian Catholic University (Lviv) und der University of Notre Dame (USA).

Organisatorisches

  • Datum: 11. Februar 2026
  • Zeit: 18:00–21:30
  • Ort: LMU München, Große Aula, Geschwister-Scholl-Platz 1
  • Sprache: Englisch
  • Anmeldung: via QR-Code im Flyer
  • Weitere Informationen: Programm des gesamten Symposions

 

Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (2/2025) – Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit

Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “.

Im online frei zugänglichen Heft wird gefragt, ob in Sachen Steuern mehr Gerechtigkeit gefordert und ob – darüber hinaus – eine größere Steuergerechtigkeit auch möglich ist. Gegenüber dem Versprechen, mit ›weniger Staat‹ käme man in Deutschland weiter, wird gefragt, ob steigende öffentliche Ausgaben zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben und für eine Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft notwendig sind und daher politisch durchgesetzt werden müssen. Gefragt wird weiterhin, ob die politisch einfachere Lösung, die zunehmende Kreditaufnahme durch den Staat, – angesichts der sich daraus ergebenden ›Umverteilung‹ von unten nach oben – auch die bessere und vor allem gerechtere Lösung für knappe öffentliche Haushalte ist. Vor allem aber wird gefragt, ob und wie der Staat das Leistungsvermögen der Gesellschaft auf dem Weg der Steuern besser mobilisieren und wie er die einkommens- und vermögensstarke Bürger:innen und Unternehmen stärker und wirksamer zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben heranziehen kann.

Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

Stellenausschreibung München: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E13) – Angewandte Ethik

Am Institut für Theologie und Ethik (Professur für Katholische Theologie) der Universität der Bundeswehr München ist eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Angewandte Ethik ausgeschrieben (bis E13 TVöD Bund). Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet (mit Option auf Verlängerung), in Voll- oder Teilzeit.

Aufgaben

  • Mitarbeit in der Lehre (u. a. Übungen, Seminare, Praktika)
  • Forschung im Schwerpunkt Christliche Sozialethik und Angewandte Ethik
  • Eigene wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion zum Dr. phil. möglich)
  • Unterstützung bei Publikationen, Präsentationen und Drittmitteleinwerbung
  • Organisations- und Verwaltungsaufgaben in Lehre und Forschung

Profil

Erforderlich: abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister/Diplom) in Katholischer Theologie (Schwerpunkt u. a. Christliche Sozialethik/Moraltheologie/Theologische Ethik) oder Philosophie; Deutsch C2, Englisch B2.
Wünschenswert: Interesse an Medien- und Filmethik sowie Friedens- und Militärethik.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Publikationsverzeichnis) bis 09.02.2026 als eine PDF-Datei per E-Mail mit dem Betreff „WiMi Ethik“ an: ethik@unibw.de.

Alle Infos im Ausschreibungstext

 

Öffentlicher Abend: „Internet of Commons“ – Wege zu einem gemeinwohlorientierten Internet

Wie kann das Internet wieder stärker als digitale Allmende gestaltet werden – jenseits von Plattformmacht und rein kommerziellen Logiken? Dieser öffentliche Abend (im Rahmen der Berliner Werkstattgespräche 2026 der AG Christliche Sozialethik) nimmt Perspektiven auf ein gemeinwohlorientiertes Internet in den Blick und diskutiert konkrete Transformationspfade.

Termin: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:30–21:00 Uhr
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Podium

  • Alexandra Geese (MdEP), Digitalexpertin, Fraktion Die Grünen/EFA
  • Dr. Theresa Züger, HIIG Berlin
  • Andreas Baur, Universität Tübingen & Critical Infrastructure Lab Amsterdam

Moderation: Prof. Dr. Alexander Filipović (Universität Wien)

Im Anschluss: Get-Together zum informellen Austausch.

Anmeldung und weitere Informationen: online über die Veranstaltungsseite der Katholische Akademie Berlin.

Call for Papers: Forum Sozialethik 2026 – Doch nicht so gleich?

Das Forum Sozialethik steht 2026 unter dem Titel „Doch nicht so gleich? Soziale Ungleichheit und das normative Ideal der Gleichheit“. Es findet von 14. bis 16. September 2026 in der Katholischen Akademie Schwerte statt.

Im Call for Papers bittet das Vorbereitungsteam nun um Einreichungen für Beiträge: „Sozialethische Perspektiven auf soziale Ungleichheiten fokussieren besonders deren normative Bewertung. Diese gewinnt aktuell an Bedeutung, weil sich das normative Ideal der Gleichheit aller Menschen zugleich in Konflikten um Diversität und Antidiskriminierung neu bewähren muss. […] Vor diesem Hintergrund sind sowohl das Verhältnis von sozialer Ungleichheit und Diskriminierung als auch deren beider Verhältnis zum normativen Ideal der Gleichheit aller Menschen zu bestimmen und zu diskutieren. Das Forum Sozialethik 2026 zielt darauf, die Frage(n) sozialer Ungleichheit möglichst breit, interdisziplinär und multiperspektivisch zu betrachten.“

Das Vorbereitungsteam lädt Nachwuchs-Sozialethiker*innen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende ein, sich mit einem Vortrag zum Tagungsthema zu beteiligen. Vertreter*innen aus benachbarten oder angrenzenden Disziplinen (aus anderen theologischen Fächern, aus Philosophie, Geschichts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften etc.) sind ebenfalls herzlich willkommen.

Anregungen und weiterführende Informationen gibt es auf der Forum Sozialethik-Website und im Call for Papers.

Einreichschluss für Abstracts ist am 29. März 2026.

 

Terminaviso: 52. Tagung des Innsbrucker Kreises (14.–16. September 2026, Innsbruck)

Die 52. Tagung des Innsbrucker Kreises findet erstmals nicht zu Jahresbeginn, sondern von 14.–16. September 2026 im Bildungshaus Seehof (Innsbruck) statt. Thema der Tagung ist: „Tugenden. Wegweiser liberaler Demokratien?“ Das endgültige Programm folgt, jedoch wurden folgende Hauptvorträge bereits bestätigt:

  • Christoph Halbig (Zürich): Chancen und Grenzen der Tugendethik

  • Jim Keenan SJ (Boston): Virtues and Democracy

  • Ottfried Höffe (Tübingen): Demokratische Tugenden (Arbeitstitel)

Zusätzlich wurden folgende Workshops zugesagt:

  • Marie-Luisa Frick (Innsbruck): Friedensethik – Streiten

  • Elke Mack (Erfurt): Kulturkampf: Identitäre Moral. Wo positioniert sich christliche Tugendethik?

  • Peter Schallenberg (Paderborn): Tugend und Demokratie in den USA

Weitere Referent:innen sind angefragt.

Die Einladung mit dem genauen Programm sowie Informationen zur Anmeldung werden im Feber 2026 versendet.

Ausschreibung: Förderpreis Christliche Sozialethik 2026

Der Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund e.V. (Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn) schreibt für das Jahr 2026 den Förderpreis Christliche Sozialethik aus. Der Preis richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler:innen und würdigt Arbeiten, die ein gesellschaftliches Thema aus christlich-sozialethischer Perspektive bearbeiten.

Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitation) oder eine vergleichbare Forschungsarbeit. Wichtig: Die eingereichte Arbeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein.

Der Förderpreis ist mit 2.000 € ausgestattet. Bei mehreren preiswürdigen Arbeiten kann der Preis geteilt werden.

Die Arbeit ist bis spätestens 31. März 2026 in elektronischer Fassung per E-Mail einzureichen an: herbers@kommende-dortmund.de

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Wissenschaftler:innen der Christlichen Sozialethik. Die Entscheidung fällt im September 2026, die Preisverleihung erfolgt beim Patronatsfest der Kommende Dortmund im November 2026.

 

Die Ausschreibung im Volltext finden Sie hier.