Krieg gegen die Ukraine – Stimmen aus der Christlichen Sozialethik

Friedenstaube vor ukrainischer Flagge. Bildquelle: https://oberbergmitte.de/stilles-gebet-taeglich-ab-montag-den-28-02-2022/

Der brutale Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt eine umfassende Herausforderung für das politische Handeln in Europa und der Welt dar. Die Situation der Flüchtlinge, die Fragen von militärischer Gewalt, politische Ordnung und Sicherheit usw. sind Themen der Christlichen Sozialethik.

Wir sammeln Äußerungen von christlichen Sozialethikerinnen und Sozialethikern auf einer Seite, die wir laufend aktualisieren: Krieg gegen die Ukraine – Stimmen aus der Christlichen Sozialethik.

Neuerscheinung: Gerechte Rente – Anna Karger-Kroll/Lars Schäfers (Hg.)

„Der demografische Wandel, veränderte Arbeits- und Lebensformen, eine zunehmende Altersarmut… Das System der Alterssicherung steht aktuell vor vielfältigen Herausforderungen, was dazu führt, dass die Frage nach einer gerechten Rente für viele Menschen von existenzieller Bedeutsamkeit ist. Doch was bedeutet „gerechte Rente“? Dieser Frage geht der Band aus einer sozialethischen und zugleich interdisziplinären Perspektive nach, wobei unterschiedliche Dimensionen von Gerechtigkeit angesprochen werden. Leitend ist dabei die Annahme, dass Reformansätze auf dem Feld der Alterssicherung erst auf Grundlage einer Verständigung über die mit ihnen verbundenen normativen Geltungsansprüche diskutiert werden können.“ (Auszug aus der Buchbeschreibung)

Zum Buch auf der Webseite des Verlages.

20.06.2024 Sozialethische Morgenlage Mitteleuropa mit Dr. Iryna Fenno

Die Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa lädt herzlich zur nächsten „Sozialethischen Morgenlage Mitteleuropa“ ein. Die Sozialethische Morgenlage richtet sich an Mitglieder der Vereinigung sowie an alle an aktuellen sozialethischen Herausforderungen und Perspektiven interessierte Personen. In 20 minütigen, fundierten, aber nicht zu akademischen Kurzimpulsen wird landesbezogen ein Input gegeben. Anschließend verbleiben 20-25 Minuten für Fragen und Diskussion. 

Der Kurzimpuls der Sozialethischen Morgenlage wird von Dr. Iryna Fenno, Taras-Schewtschenko-Universität Kyjiw (Ukraine), zum Thema A just peace in the realities of the Russian-Ukrainian war gestaltet.

Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt, Ludwig-Maximilans-Universität München (Deutschland)

Für die Anmeldung folgen Sie bitte dem Link.

Stellenausschreibung Frankfurt/Main: wiss. Koordination (m/w/d), 100%

An der Goethe-Universität Frankfurt/Main ist ab 1.9.2024 die Stelle der wiss. Koordination (m/w/d) der Arbeitsstelle Sozialethik im Gesundheitswesen am Fachbereich Kath. Theologie zu besetzen (E13 TV-GU, 100%). Die Stelle wird zunächst für 3 Jahre vergeben, eine Verlängerung um weitere 3 Jahre ist möglich.

Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die vorzugsweise über eine Promotion im Bereich Medizinethik/Gesundheitsethik/Sozialethik verfügt und die in Zusammenarbeit mit der akademischen Leitung den weiteren Ausbau und die wissenschaftliche Profilierung der Arbeitsstelle Sozialethik im Gesundheitswesen vorantreibt. Die Position schließt die Möglichkeit zur eigenen Schwerpunktsetzung und zur wiss. Weiterqualifikation mit ein.

Aussagekräftige Bewerbungen werden bitte digital bis zum 25.06.2024 unter Angabe der Kennziffer „129“ an das Dekanat des Fachbereichs Katholische Theologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main, gesendet: FB07-Bewerbungen@em.uni-frankfurt.de.

Für Rückfragen steht Prof. Christof Mandry unter mandry@em.uni-frankfurt.de gerne zur Verfügung.

Zur kompletten Stellenausschreibung als PDF.

Ökumenischen Klimaappell auch an den Bundespräsidenten

Am 22.05.2023 haben 125 Theologinnen, Theologen und in theologisch-kirchlichen Einrichtungen tätigen Mitarbeitende einen ökumenischen Klimaappell an den Bundespräsidenten gerichtet: „Herr Bundespräsident Steinmeier, in großer Sorge bitten wir Sie eindringlich: Machen Sie in Verantwortung gegenüber den Menschen (insbesondere auch den Kindern und künftigen Generationen) sowie den Tieren und der Schöpfung im weiteren Sinne von Ihrem Recht Gebrauch, die Novelle des Klimaschutzgesetzes, die den Weg in die Unverbindlichkeit öffnet, nicht auszufertigen (Art. 82 Abs. 1 Satz 1 GG).“ Wir beziehen uns auf das ausführliche Schreiben der Anwaltskanzlei Geulen und Klinger im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an den Bundespräsidenten vom 16. Mai 2024, das 18 Punkte auflistet, in denen die Novelle des Klimaschutzgesetzes als verfassungswidrig angesehen wird (s. Anlage). Bisher haben sieben Bundespräsidenten von Art. 82 GG Gebrauch gemacht, indem sie ein von Bundestag und Bundesrat bereits beschlossenes Gesetz nicht durch ihre Unterschrift ausgefertigt haben, der letzte, erforderliche Schritt in der parlamentarischen Gesetzgebung.

Mehr als 260 Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger aus Theologie und Kirchen hatten als Erstunterzeichner*innen bereits im Oktober 2023 an alle zuständigen Minister und Ministerinnen sowie Parteivorsitzende appelliert, eine verantwortungsvollere Klimaschutzpolitik zu betreiben und insbesondere das Klimaschutzgesetz nicht zu entschärfen. Danach haben sich mehr als 5000 weitere Unterzeichner*innen diesem Appell angeschlossen (siehe Link unten)

Der jetzige Aufruf führt den früheren Appell konsequent fort; wiederum haben namhafte Expertinnen und Experten der theologischen Klimaethik wie z. B. Ruben Zimmermann (Mainz; Initiator), Markus Vogt (München),  Michael Rosenberger (Graz/Würzburg), Claus-Dieter Osthövener (Marburg) oder Frederike van Oorschot (Heidelberg) sowie vielen Mandatsträger*innen aus vier unterschiedlichen Kirchen (evangelische Landeskirchen, römisch-katholische Kirche, alt-katholische Kirche, Evangelisch-methodistische Kirche) sowie Direktoren kirchlicher Einrichtungen wie „Misereor“ oder Akademien mitunterzeichnet.

Appell von Verantwortungsträgern und Verantwortungsträgerinnen aus theologischer Wissenschaft und Kirchen als PDF
Schreiben im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe als PDF


Weiterführende Links:

https://zeitzeichen.net/node/10748 – Online-Erstveröffentlichung des Appells am 19.10.2023
https://chng.it/Hg84WRjgWd – Petitionsplattform Change.org

Stellenausschreibung in Berlin: Entwicklung eines BA-Studiengangs Spiritual Care und Seelsorge im Gesundheitswesen, 50%-Projektstelle

Am Campus für Theologie und Spiritualität Berlin (CTS Berlin) ist möglichst sofort auf zwei Jahre eine Projektstelle im Umfang von 50% zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d) für die Aufgabe, einen BA-Studiengang/Weiterbildungskurs „Spiritual Care und Seelsorge im Gesundheitswesen“ konzeptionell zu entwerfen und inhaltlich zu konturieren. Eine organisatorisch-studientechnische Begleitung bis hin zur erfolgreichen Akkreditierung wäre wünschenswert. Die notwenigen Fähigkeiten dazu können auch im Laufe der Zeit erworben werden.

Aussagekräftige Bewerbung sollen bitte möglichst in digitaler Form an projektbuero@cts-berlin.org gesendet werden. Für Rückfragen steht Herr Martin Scheiber unter +49 151 56160194 gerne zur Verfügung.

Zur Ausschreibung als PDF.

21.05.2024 Sozialethische Morgenlage Mitteleuropa mit Dr. Albert-Peter Rethmann

Die Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa lädt herzlich zur nächsten „Sozialethischen Morgenlage Mitteleuropa“ ein. Die Sozialethische Morgenlage richtet sich an Mitglieder der Vereinigung sowie an alle an aktuellen sozialethischen Herausforderungen und Perspektiven interessierte Personen. In 20 minütigen, fundierten, aber nicht zu akademischen Kurzimpulsen wird landesbezogen ein Input gegeben. Anschließend verbleiben 20-25 Minuten für Fragen und Diskussion. 

Der Kurzimpuls der Sozialethische Morgenlage wird von Dr. Albert-Peter Rethmann, (Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde), zum Thema Versöhnung und Partnerschaft nach Krieg – Erfahrungen zwischen Deutschen und Tschechen gestaltet.

Moderation: Prof. Dr. Petr Štica, Karls Universität Prag (Tschechien)

Für die Anmeldung folgen Sie bitte dem Link.

07.05.2024 Sozialethische Morgenlage Mitteleuropa mit Prof. Dr. Wolfgang Benedek

Die Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa lädt herzlich zur nächsten „Sozialethischen Morgenlage Mitteleuropa“ ein. Die Sozialethische Morgenlage richtet sich an Mitglieder der Vereinigung sowie an alle an aktuellen sozialethischen Herausforderungen und Perspektiven interessierte Personen. In 20 minütigen, fundierten, aber nicht zu akademischen Kurzimpulsen wird landesbezogen ein Input gegeben. Anschließend verbleiben 20-25 Minuten für Fragen und Diskussion. 

Der Kurzimpuls der Sozialethische Morgenlage wird von Prof. Dr. Wolfgang Benedek, Universität Graz (Österreich), zum Thema „Verletzungen der Menschenrechte in der Ukraine“ gestaltet.

Moderation: Prof. Dr. Thomas Gremsl, Universität Graz

Für die Anmeldung folgen Sie bitte dem Link.

Förderausschreibung Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung

Das BMAS hat im Rahmen des Fördernetzwerkes interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) eine neue Förderbekanntmachung zur Förderung von Forschungsprojekten zur Sozialpolitik veröffentlicht. Auch Forschungsprojekte aus der Sozialethik sind explizit angesprochen und förderfähig. Es sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die zu den Themen „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Transformation“, „Einstellungen zur Sozialpolitik“, „Investiver Wert und gesellschaftlicher Nutzen von Sozialpolitik“ sowie „Digitale Transformation und Sozialpolitik“ forschen. Nähere Einzelheiten zu den Förderinhalten und administrativen Rahmenbedingungen finden Sie hier auf der Webseite des BMAS oder als PDF.

Vorlesungsreihe: War – Peace – Reconciliation

Der Arbeitsbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg veranstaltet eine Vorlesungsreihe zum Thema „War Peace Reconciliation. International interdisciplinary Lecture Series: The Aftermath of Wars and Violence and the Work of Peace and Reconciliation“. Im aktuellen Sommersemester sind dazu drei Termine geplant.

Für die ersten beiden Termine ist bereits eine Anmeldung zum Webinar möglich:

Am 18. April wird Prof. Dr. Heide Glaesmer von der Universität Leipzig (Deputy Chair, Department of Medical Psychology and Medical Sociology, University Medical Center Leipzig) um 19h (CEST/ MESZ) über In the shadow of war – Long-term psychosocial and health sequels of World War II trauma in the German elderly sprechen.

Anmeldung unter: https://eveeno.com/196784164

Am 6. Juni wird Prof. Dr. Ari Sitas (Director of Institute of African Alternatives, Cape Town, South Africa) ebenfalls um 19h (CEST/ MESZ) über Have we Lost our Moral Compass? The Ethic of Reconciliation in
Crisis..
sprechen.

Anmeldung unter: https://eveeno.com/115194390

09.04.2024 Sozialethische Morgenlage Mitteleuropa mit Univ.-Prof. Dr. Radu Carp

Die Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa lädt herzlich zur nächsten „Sozialethischen Morgenlage Mitteleuropa“ ein. Die Sozialethische Morgenlage richtet sich an Mitglieder der Vereinigung sowie an alle an aktuellen sozialethischen Herausforderungen und Perspektiven interessierte Personen. In 20 minütigen, fundierten, aber nicht zu akademischen Kurzimpulsen wird landesbezogen ein Input gegeben. Anschließend verbleiben 20-25 Minuten für Fragen und Diskussion. 

Der Kurzimpuls der Sozialethische Morgenlage wird von Univ.-Prof. Dr. Radu Carp, Universität Bucharest (Rumänien), zum Thema „Rumänien 2024. Ein Entscheidungsjahr“ gestaltet.

Moderation: Cezar Marksteiner-Ungureanu, MA PhD,

Für die Anmeldung folgen Sie bitte dem Link.