Krieg gegen die Ukraine – Stimmen aus der Christlichen Sozialethik

Friedenstaube vor ukrainischer Flagge. Bildquelle: https://oberbergmitte.de/stilles-gebet-taeglich-ab-montag-den-28-02-2022/

Der brutale Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt eine umfassende Herausforderung für das politische Handeln in Europa und der Welt dar. Die Situation der Flüchtlinge, die Fragen von militärischer Gewalt, politische Ordnung und Sicherheit usw. sind Themen der Christlichen Sozialethik.

Wir sammeln Äußerungen von christlichen Sozialethikerinnen und Sozialethikern auf einer Seite, die wir laufend aktualisieren: Krieg gegen die Ukraine – Stimmen aus der Christlichen Sozialethik.

Berliner Werkstattgespräch 2023: Technik und Gesellschaft

Das Berliner Werkstattgespräch 2023 findet von 13. bis 15. Februar statt und widmet sich dem Thema: „Technik und Gesellschaft. Sozialethische Perspektiven“. Als Tagungsort ist die Katholische Akademie Berlin vorgesehen.

Das Werkstattgespräch 2023 tritt einen Schritt zurück und fragt zunächst nicht nach konkreten
Anwendungsfällen neuer Technologien, nach erlaubt und verboten, sondern grundlegend nach dem
Verhältnis von Technik zu Anthropologie, Natur, Gesellschaft, Arbeit, Politik. Exemplarisch in diesen
fünf Wirkungsfeldern Christlicher Sozialethik versucht es auszuloten, wie sich z.B. das Menschenbild mit und durch Technik, die Gesellschaft oder das Verhältnis zur Natur verändern, und verspricht dadurch einen Beitrag auch zu den konkreten Anwendungsfällen leisten zu können.

Eine Anmeldung zur Tagung ist bis zum 16. Januar 2023 möglich, die Buchung eines Zimmers mit Kontingent-Preis bis zum 2. Januar 2023.

Es handelt sich um eine Fachtagung der AG CSE. Sie sind nicht Mitglied der AG CSE (bspw. als wissenschaftlicher Nachwuchs in der CSE) und haben Interesse an der Tagung? Bitte nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Promotions- oder Habilitations-Betreuer (oder der Vorsitzenden der AG) auf.

Zum Tagungsprogramm inkl. Informationen zur Anmeldung. (Achtung: Im Vergleich zu früheren Werkstattgesprächen haben sich die Anmeldemodalitäten geändert!)

Neuerscheinung: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 63

Der 63. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften mit dem Titel „Christliche Sozialethik – eine sozialwissenschaftliche und theologische Disziplin“ ist erschienen! Der Band „profiliert Christliche Sozialethik als eine zugleich sozialwissenschaftliche und theologische Disziplin, die als solche im interdisziplinären wissenschaftlichen Diskurs auskunfts- und rechenschaftsfähig ist“.

Der Band ist hier komplett im Open Access verfügbar, kann aber auch über die Seite des Aschendorff-Verlags erworben werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der WWU Münster.

ksœ Fellowship „Wohlstand neu definieren“

Die Katholische Sozialakademie Österreichs (ksœ) vergibt ein Fellowship für zwei Jahre ab dem 01.02.2023 zum Thema „Wohlstand neu definieren“. Ziel des Fellowships ist die Förderung wissenschaftlicher Qualifizierungsarbeiten (Prae-Doc oder Post-Doc), die sich der Neudefinition von Wohlstand aus geistes-, kultur-, sozial-, politik-, oder wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive widmen. Personen mit einem abgeschlossenen Master-Studium in einem der oben genannten Fächer können sich bis zum 09.12.2022 bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Call for Papers: Ethics of Reconciliation – European perspectives (Societas Ethica Conference 2023)

Die Societas Ethica bittet bis 20. Dezember 2022 um Bewerbungen für Vorträge während ihrer nächsten Konferenz. Diese findet Ende August 2023 in Sarajevo statt und widmet sich dem Thema „Ethics of Reconciliation – European Perspectives“. Ziel der Tagung ist es, auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, aus ethischer Perspektive zu einer eingehenderen Untersuchung von Versöhnung beizutragen.

Zum Call for Papers auf der Webseite der Societas Ethica und als PDF.

Stellenausschreibung in Gießen: WMA-Stelle Systematische Theologie/Sozialethik

An der Justus-Liebig-Universität Gießen ist eine Stelle für eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in im Fachgebiet Katholische Theologie ausgeschrieben. Gesucht werden Personen mit abgeschlossenem Studium in Katholischer Theologie und Schwerpunkten in Systematischer Theologie und/oder Sozialethik.

Die 65%-Stelle beinhaltet die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung. Sie ist dem von der DFG drittmittelfinanzierten Projekt „Das Sozialkapital religiöser Wahrnehmungsmuster – am Beispiel der ästhetisch gewendeten Inklusionstheologie von Papst Franziskus“ zugeordnet.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2022.

Zur Ausschreibung.

IVMS-Kongress 2023: Save the Date & Call for Papers/Posters

Der 41. Kongress der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik (IVMS) findet vom 10.-13. September in Münster statt und steht unter dem Thema „SORGE – CARE. Anthropologische Zugänge – Ethische Konzepte – Gesellschaftliche Praxen“. Ziel der Konferenz ist es, den Grundlagendiskurs über Care-Ethik im Horizont theologischer Ethik anzuregen und zu intensivieren.

Forschende in der frühen Karrierephase sind ebenso wie etablierte Forschende eingeladen, Beiträge zu verschiedenen Feldern anwendungsorientierter Sorge-/Care-Ethik vorzuschlagen. Einsendungen sind bis zum 1.12.2022 möglich. Weitere Hinweise finden Sie hier.

Das interdisziplinär und dialogisch angelegte Tagungsprogramm können Sie hier einsehen.

Stellenausschreibung in Augsburg: Promotionsstelle an der Professur für Christliche Sozialethik

An der Professur für Christliche Sozialethik der Universität Augsburg ist ab 1. Januar 2023 die Stelle einer wissenschaftlichen Hilfskraft zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich an Personen mit abgeschlossenem Studium in Katholischer Theologie und der Bereitschaft zu einer Promotion im Fach Sozialethik.

Zum Aufgabengebiet zählen v.a. die Unterstützung bei der Erstellung eines Förderantrags für ein Forschungsprojekt zum Anthropozän sowie die allgemeine Mitarbeit im Fach.
Die Stelle bietet die Gelegenheit, eine eigene Promotion vorzubereiten. Idealerweise kann sie bei einer Genehmigung des Forschungsantrags in eine über Drittmittel finanzierte Forschungsstelle übergeleitet werden.

Bewerbungsschluss ist am 23.10.2022.

Zur Ausschreibung.

Oratorium zu Laudato si‘

Am 13. November 2022 kommt in Berlin das weltliche Oratorium „Wir sind Erde“ zur Uraufführung. Es handelt sich dabei um ein von der Umweltenzyklika Laudato Si‘ inspiriertes Werk, das von der Stiftung Kulturelle Erneuerung in Auftrag gegeben wurde. Das Libretto hat der Sozialethiker Markus Vogt verfasst.

„Wir sind Erde“ wird vom Orchester des Wandels – bestehend aus Musikern und Musikerinnen der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Gregor A. Mayrhofer – in der Berliner Philharmonie dargeboten werden. Die Kartenerlöse fließen in Umweltprojekte der Berliner Staatskapelle.

Call for Papers: Freie Forschungsbeiträge im JCSW 64

Für die Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ bittet die Redaktion des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften um Einreichung von wissenschaftlichen Beiträgen. In dieser Rubrik erscheinen Beiträge zu einem frei gewählten Thema der Sozialethik. Eingereichte Beiträge (in dt. oder engl. Sprache) durchlaufen ein vollständig anonymisiertes double-blind Peer Review Verfahren.

Wissenschaftler:innen der Christlichen Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften (v. a. Philosophie, Soziologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften) sind eingeladen, ihre Texte bis zum 31. Januar 2023 einzusenden. Die Redaktion freut sich besonders über Einreichungen von Jungwissenschaftler:innen.

Zum Call for Papers.

Call for Papers: War in Ukraine – Theological, Ethical and Historical Reflections

Von 13. bis 17. Februar 2023 findet an der Universität Wien ein „Vienna Postgraduate Symposium“ zum Krieg in der Ukraine statt. Die interdisziplinäre Veranstaltung möchte sich neben geschichtlichen, religionswissenschaftlichen und allgemein theologischen Themen insbesondere auch sozialethischen Fragestellungen widmen. Zum sehr breit angelegten Call for Papers können beispielsweise Beiträge zur Friedensethik, der Rolle der Kirchen im Krieg in der Ukraine oder zu den Auswirkungen auf internationale Beziehungen und die internationale Sicherheit eingesendet werden.

Der Call richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aus der Ukraine sowie an Nachwuchswissenschaftler*innen aus anderen Ländern, die an Themen arbeiten, welche mit dem Krieg in der Ukraine in Verbindung stehen.

Die Abgabefrist ist der 30. September 2022.

Zum Call for Papers, zur Webseite der Veranstaltung.