Kooperation Kommende Dortmund und Theologische Fakultät Paderborn

Die Theologische Fakultät Paderborn und das Sozialinstitut Kommende Dortmund planen eine weitreichende inhaltliche und strukturelle Kooperation. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die Forschung zu gesamtgesellschaftlich relevanten sozialen Fragen aus christlich-sozialethischer Perspektive zu stärken. Darüber hinaus soll der Transfer sozialethischer Erkenntnisse in Kirche und Öffentlichkeit weiterentwickelt werden. In einer nun unterzeichneten, gemeinsamen Absichtserklärung zeigen sich die Kooperationspartner überzeugt, dass diese enge Zusammenarbeit erhebliche Synergien freisetzen und die Gestaltungskraft in der politischen und sozialen Bildung entfalten wird. Zu den Mitteilungen auf der Website der Kommende Dortmund und der Theologischen Fakultät Paderborn.  

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Online-Konferenz: Der Umgang mit den Toten

Am 15. April (14:30–17:00 Uhr und 18:00–20:00 Uhr MESZ) findet die Online-Konferenz „Der Umgang mit den Toten – eine Frage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit!“ statt. Die Konferenz wird gemeinsam von der Deutschen Kommission Justitia et Pax, dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio Aachen und Renovabis veranstaltet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Umgang mit Tod, Bestattung und Gedenken weltweit gewahrt oder verletzt wird. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern werden Formen der Einschränkung und Verletzung dieses Rechts aufgezeigt und deren Folgen für Hinterbliebene, betroffene Gemeinschaften und die Gesellschaft insgesamt beleuchtet. Zu den Mitwirkenden gehören unter anderem Prof. Dr. Nazila Ghanea (UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Weltanschauungsfreiheit), Thomas Rachel, MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit), Lamya Kaddor, MdB, Prof. Dr. Michelle Becka sowie weitere Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Gemeinsam wollen wir Handlungsmöglichkeiten für Politik, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft diskutieren. Zum Teilnahmelink und näheren Informationen.  

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am ICS

Im Institut für Christliche Sozialwissenschaften im Fachbereich Katholische Theologie der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (50%). Mit der Stelle ist die Durchführung eines Promotionsvorhabens, die Schriftleitung des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften sowie Mitwirkung in Forschung und Lehre verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Katholischer Theologie und Interesse an sozialethischen Fragestellungen. Erfahrung in redaktionellen und/oder herausgeberischen Tätigkeiten ist wünschenswert. Bewerbungen können bis zum 3. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Werkstattgespräch in München: Crossing Perspectives. Theologie # Soziale Arbeit

Am 18. und 19. Juni 2026 findet an der KSH München ein Werkstattgespräch mit dem Titel „Crossing Perspectives. Theologie # Soziale Arbeit“ statt. Das Werkstattgespräch verbindet die Perspektiven von Sozialer Arbeit und Theologie, um im produktiven Austausch beider Zugangsweisen Soziale Arbeit religionssensibel weiterzuentwickeln. Der Werkstattcharakter wird ernstgenommen. Themen der Anthropologie und Ethik, von Aspekten der Spiritualität bis hin zu Anfragen des Postkolonialismus, werden gemeinsam mit versierten Wissenschaftler:innen beider Disziplinen bearbeitet. Diese Arbeitsweise lebt von der regen Beteiligung aus Wissenschaft und Praxis. Das Vorbereitungsteam lädt daher herzlich zur Teilnahme am Campus der KSH in München ein. Eine Anmeldung ist ab sofort und bis zum 1. Juni 2026 möglich. Zum Programm als PDF. Zur Anmeldung.    

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Call for Papers: Tagung für praktische Philosophie

Am 24. und 25. September 2026 findet an der Universität Passau die XIII. Tagung für Praktische Philosophie statt. Judith Simon (Hamburg) und Christof Rapp (München) werden die Plenarvorträge halten – die weiteren Beiträge werden noch gesucht. Das Vorbereitungsteam lädt daher alle Interessierten, mit und ohne universitäre Anbindung, ein, Vorschläge für Vorträge, thematische Panels oder Runde Tische einzureichen. Dabei sind Vorträge aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie und Theorie, Handlungstheorie, sowohl in analytisch-systematischer wie auch in historischer Tradition) und verwandter Disziplinen willkommen. Einige Panels werden über eigene Calls beworben und zusammengestellt, darunter etwa jene zu den Themen „Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum – eine ethische Standortbestimmung“, „Künstliche Intelligenz, Autonomie und Verantwortung“, „Grenzerfahrungen, ethische Lebensführung und Politik“ oder „Aktuelle philosophische Perspektiven auf Migration“. Die Bewerbungsfristen liegen großteils zwischen dem 31.3. und 15.4.2026 (variiert je nach Call). Zum allgemeinen Call for Papers. Zu den thematischen Panel-Calls.  

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Neuerscheinung: Grundbegriffe der Medienethik

Ein neues medienethisches Standardwerk ist erschienen: Unter dem Titel „Grundbegriffe der Medienethik“ (utb, 2026) erschließt es zentrale Begriffe der Medienethik in systematischer Form und verortet sie in ihren jeweiligen fachlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der von Alexander Filipović, Annika Franzetti und Susanna Endres herausgegebene Band bietet einen fundierten, zugleich gut verständlichen und praxisorientierten Zugang zu einem vielschichtigen Themenfeld. Das Buch versammelt 48 zentrale Begriffe – von Ethik und Moral über Wahrheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bis hin zu Digitalisierung, KI, Populismus oder Transparenz – und verbindet systematische Klärung mit medienpraktischer Perspektive. Renommierte Autor:innen aus der Kommunikations- und Medienethik verbinden dabei wissenschaftliche Fundierung mit konkreter medienpraktischer Perspektive und zeigen zentrale Herausforderungen und Diskussionslinien der Gegenwart auf. Mit dem Band liegt erstmals eine systematisch gebündelte und aktualisierte Grundlage der medienethischen Begriffsarbeit vor – für Studium, Forschung, Praxis und Bildung. Das Buch richtet sich an Studierende und Forschende ebenso wie an Praktiker:innen aus Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Ethik sowie Medienpädagogik. Auch für Medienschaffende und Journalist:innen bietet es eine verlässliche und unverzichtbare Orientierung. Reflexions- und Diskussionsfragen am Ende eines jeden Beitrags erleichtern den Einsatz in Studium, Lehre und Weiterbildung.

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Neuerscheinung: Die geosoziale Frage. Impulse und Desiderate zehn Jahre nach Laudato si´ (JCSW 66/2025)

Im Dezember 2025 ist der neue Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW 66) erschienen. Er widmet sich anlässlich des zehnten Jubiläums der Enzyklika Laudato si‘ der geosozialen Frage: Zur Debatte steht die menschliche Verantwortung für das Zusammenleben in der Gesamtheit des Lebenszusammenhangs, dessen soziale wie ökologische Grundlagen gegenwärtig existenziell bedroht sind. Die Enzyklika ist aber nicht nur eine ambitionierte Sozial- und Ökologiekritik, die Ungerechtigkeiten und Machtasymmetrien im gesellschaftlichen Zusammenleben und im Umgang mit nicht-menschlichen Wesen und der Natur mit gleicher Dringlichkeit und gleichem Gewicht anprangert. Sie ist auch ein starkes Signal in die Weltöffentlichkeit hinein, dass die geosoziale Frage für die Kirche, für Christ:innen wie generell für religiös sensible Menschen in höchstem Maße glaubens- und damit auch praxisrelevant ist. Gleichwohl haben sich die geopolitischen Vorzeichen und die sozialethischen Herausforderungen in der Dekade seit der Veröffentlichung teils dramatisch verändert. Deshalb will der Band mehr sein als eine Erinnerung an eine bemerkenswerte Enzyklika: Die Beiträge verstehen das Jubiläum als Anlass, um deren Impulse wie die bleibenden Lücken aufzugreifen und die noch weitgehend uneingelösten konzeptionellen Desiderate der geosozialen Frage zukunftsgerichtet und innovativ nach vorne zu denken. Zur Online-Ausgabe (Open Access).  

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Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (2/2025) – Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit

Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “. Im online frei zugänglichen Heft wird gefragt, ob in Sachen Steuern mehr Gerechtigkeit gefordert und ob – darüber hinaus – eine größere Steuergerechtigkeit auch möglich ist. Gegenüber dem Versprechen, mit ›weniger Staat‹ käme man in Deutschland weiter, wird gefragt, ob steigende öffentliche Ausgaben zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben und für eine Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft notwendig sind und daher politisch durchgesetzt werden müssen. Gefragt wird weiterhin, ob die politisch einfachere Lösung, die zunehmende Kreditaufnahme durch den Staat, – angesichts der sich daraus ergebenden ›Umverteilung‹ von unten nach oben – auch die bessere und vor allem gerechtere Lösung für knappe öffentliche Haushalte ist. Vor allem aber wird gefragt, ob und wie der Staat das Leistungsvermögen der Gesellschaft auf dem Weg der Steuern besser mobilisieren und wie er die einkommens- und vermögensstarke Bürger:innen und Unternehmen stärker und wirksamer zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben heranziehen kann. Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

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Call for Papers: Forum Sozialethik 2026 – Doch nicht so gleich?

Das Forum Sozialethik steht 2026 unter dem Titel „Doch nicht so gleich? Soziale Ungleichheit und das normative Ideal der Gleichheit“. Es findet von 14. bis 16. September 2026 in der Katholischen Akademie Schwerte statt. Im Call for Papers bittet das Vorbereitungsteam nun um Einreichungen für Beiträge: „Sozialethische Perspektiven auf soziale Ungleichheiten fokussieren besonders deren normative Bewertung. Diese gewinnt aktuell an Bedeutung, weil sich das normative Ideal der Gleichheit aller Menschen zugleich in Konflikten um Diversität und Antidiskriminierung neu bewähren muss. […] Vor diesem Hintergrund sind sowohl das Verhältnis von sozialer Ungleichheit und Diskriminierung als auch deren beider Verhältnis zum normativen Ideal der Gleichheit aller Menschen zu bestimmen und zu diskutieren. Das Forum Sozialethik 2026 zielt darauf, die Frage(n) sozialer Ungleichheit möglichst breit, interdisziplinär und multiperspektivisch zu betrachten.“ Das Vorbereitungsteam lädt Nachwuchs-Sozialethiker*innen (Promotion, Habilitation) sowie fortgeschrittene Studierende ein, sich mit einem Vortrag zum Tagungsthema zu beteiligen. Vertreter*innen aus benachbarten oder angrenzenden Disziplinen (aus anderen theologischen Fächern, aus Philosophie, Geschichts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften etc.) sind ebenfalls herzlich willkommen. Anregungen und weiterführende Informationen gibt es auf der Forum Sozialethik-Website und im Call for Papers. Einreichschluss für Abstracts ist am 29. März 2026.  

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Werkstattgespräch in München: Crossing Perspectives. Theologie # Soziale Arbeit

Am 18. und 19. Juni 2026 findet an der KSH München ein Werkstattgespräch mit dem Titel „Crossing Perspectives. Theologie # Soziale Arbeit“ statt. Das Anliegen dieses von Aurica Jax und Anna Noweck organisierten Werkstattgesprächs ist es, die Perspektiven von Sozialer Arbeit und Theologie zu kreuzen, übereinander zu legen und zu konfrontieren, um im produktiven Austausch beider Zugangsweisen Soziale Arbeit religionssensibel weiterzuentwickeln. Religion und Spiritualität sind in der säkularisierten Gesellschaft keineswegs verschwunden, sondern stellen als Grundbedürfnis und Ressource, aber auch als Problemstellung und Machtinstrument eine vielfach dimensionierte Herausforderung für die Soziale Arbeit dar. Das Werkstattgespräch bringt Theologie und Soziale Arbeit miteinander ins Gespräch, um Soziale Arbeit theologisch reflektiert adressat:innengerecht und aufmerksam für gesellschaftliche Transformationsprozesse weiterzudenken. Die Theologie weist sich dabei als eine angewandte Wissenschaft aus, die im besten Sinn praktisch wird. Das ausführliche Programm folgt im ersten Quartal 2026.

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