Call for Papers: Theologie explizit machen

Von 8. bis 9. März 2027 veranstaltet der akademische Mittelbau der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main die Tagung: Theologie explizit machen! Verstehen und Entdecken über Fachgrenzen hinaus. Anknüpfend an die Vielfältigkeit der Theologie wird ein Forum geboten, um aktuelle Ansätze und Aufbrüche in der wissenschaftlichen Theologie zu besprechen – und zwar so, dass diese über übliche Grenzen theologischen Fächer hinweg verstanden werden können. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Arbeiten aus der Theologie und theologienaher Bereiche der Philosophie daher explizit gemacht, d. h. ohne Rückgriff auf ungeklärte Fachbegriffe erläutert werden. Es wird gemeinsam versucht, unterschiedliche Beiträge anhand der jeweiligen Thematik nachzuvollziehen, die Begriffe gemeinsam zu schärfen und so gegenseitig zu neuen Verknüpfungen zu inspirieren. Wissenschaftler:innen in der Qualifikationsphase sind herzlich eingeladen, Abstracts für Präsentationen einzureichen. Gerade für den fächerübergreifenden Ansatz der Tagung sind Sichtweisen aus der Chrstlichen Sozialethik hilfreich und wichtig. Deadline ist der 15.8.2026. Weitere Informationen als PDF.

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Forum Sozialethik 2026: Einladung und Programm

Das diesjährige Forum Sozialethik findet von 14. bis 16. September 2026 statt und steht unter dem Titel „Doch nicht so gleich? Soziale Ungleichheit und das normative Ideal der Gleichheit“. Das Vorbereitungsteam lädt interessierte Nachwuchswissenschaftler:innen herzlich ein, an der Tagung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist bis zum 16. August 2026 möglich. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden sich im Programm bzw. auf der Website des Forum Sozialethik.

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Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (1/2026) – Kein Spiel. Wargaming und Serious Gaming im Zeitalter der KI

Die erste Ausgabe des Jahres 2026 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Kein Spiel. Wargaming und Serious Gaming im Zeitalter der KI “. Kann Krieg spielerisch erlernt werden? Ist es ethisch vertretbar, die Bekämpfung gegnerischer Einheiten in einem Gaming-Szenario zu trainieren und dabei stets auch vom real erlebten Leid und Sterben zu abstrahieren? Birgt die Darstellung realitätsnaher Trainings als ›spielerische Simulation‹ die Gefahr, die kategoriale Unterscheidung zwischen simulierten Szenarien und realen Konflikten zu verwischen? Die Beiträge des online frei zugänglichen Heftes befassen sich sowohl mit technikethischen Überlegungen zur moralischen Qualität als auch mit dem epistemologischen, phänomenologischen und ontologischen Status von Wargaming-Simulationen. Im Zentrum steht dabei insbesondere die Frage, ob für Wargames tatsächlich gilt, was vielfach – gerade auch von militärischen Organisationen und Akteuren – angeführt wird: dass die im Spiel vollzogenen Entscheidungen, Aushandlungsprozesse und Handlungen keine Auswirkungen auf die Wirklichkeit außerhalb des Spiels haben. Wargames fänden demnach in einer Art Sandbox statt. Die vorliegenden Texte zeigen auf, dass die ethisch-normative Abgrenzung zwischen gespielter und ungespielter Wirklichkeit kaum haltbar ist. Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

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Magnifica Humanitas – Stimmen aus der Christlichen Sozialethik

Am 15. Mai 2026 unterzeichnete Papst Leo XIV. seine erste Enzyklika: Magnifica Humanitas. Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Zum 135-jährigen Jubiläum der ersten Sozialenzyklika (Rerum Novarum von Papst Leo XIII.) stellt er sich explizit in die lebendige Tradition der Katholischen Soziallehre und möchte seinen Beitrag im Licht der Neuerungen unserer Zeit leisten (vgl. MH 3-4). Auf dieser Seite sammeln wir Kommentare und Beiträge zu MH von Vertreter:innen der Christlichen Sozialethik, besonders unserer Mitglieder. Emunds, Bernhard. Papst Leo stellt die Machtfrage im Digitalkapitalismus. NBI-Positionen: 2/2026,  27.05.2026. Filipović, Alexander. Die großartige und verwundete Menschheit am Scheideweg. Papst Leos neue Sozialenzyklika über den technologischen Wandel und die Künstliche Intelligenz. feinschwarz.net, 25.05.2026. Filipović, Alexander. Magnifica humanitas – Die neue Sozialenzyklika von Papst Leo XIV.. Vorlesung (Video) veröffentlicht auf dem YouTube-Kanal der Katholischen Sozialakademie Österreichs, 27.05.2026. Kaiser-Duliba, Alexandra. Ethikerin: Papst hat Stimme der Menschen in KI-Diskurs eingebracht. katholisch.de, 29.05.2026. Nass, Elmar. Warnung vor der Macht der KI: Eine sozialethische Einordnung von „Magnifica humanitas“. Domradio.de, 25.05.2026. Nothelle-Wildfeuer, Ursula. „Für Leo XIV. ist Wahrheit kein fertiges Gebäude aus dogmatischen Grundsätzen“. Interview von Elisabeth Zschiedrich: pfarrblattbern.ch, 28.05.2026. Nothelle-Wildfeuer, Ursula; Reder, Michael; Vogt, Markus. Beitrag in: „KI entwaffnen“: Papst Leo legt erste Enzyklika vor, BR24, 25.05.2026. Nothelle-Wildfeuer, Ursula. Und sie bewegt sich doch…. feinschwarz.net, 30.05.2026. Nothelle-Wildfeuer, Ursula. Würdigung der Enzyklika „Magnifica humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ von Papst Leo XIV.. Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz, 25.05.2026. Reder, Michael. KI entwaffnen: Die neue Enzyklika Magnicifa Humanitas zu Fragen der Künstlichen Intelligenz. Magazin der Hochschule für Philosophie München, 28.05.2026. Schneider, Martin. „Die Macht der Algorithmen und die Würde des Menschen“, in: Das Menschliche bewahren: Stimmen zur Enzyklika von Papst Leo. Presseinformationen der KU Eichstätt-Ingolstadt, 25.05.2025. Spieker, Manfred. Freiheit und ihre Grenzen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.05.2026. Weitere Sammlungen mit Veröffentlichungen von Sozialethiker:innen zu zeitgenössischen Themen finden sich hier. Hinweis: Die Liste wird laufend aktualisiert. Wir bitten um Hinweise und Ergänzungen an die Redaktion.

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Stellenausschreibung in Bonn: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in der Theologischen Genderforschung

Die Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung (ATG) der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für drei Jahre mit Option auf drei Jahre Verlängerung eine:n Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (50%-Teilzeit). Gesucht wird jemand mit einem wissenschaftlichen Universitätsabschluss in katholischer Theologie, Philosophie, Genderforschung oder angrenzenden Gebieten. Zu den Aufgaben zählen die Unterstützung der Leitung bei Forschungsvorhaben, die Organisation und Koordination des Zertifikats Genderforschung an der Universität Bonn, die Organisation von Veranstaltungen der Genderforschung, die Vernetzung mit weiteren Akteuren der Genderforschung an der Universität und darüber hinaus Lehre im Umfang von 2 SWS in den Modulen der Theologischen Genderforschung und des Gender Studies Zertifikats. Eine Bewerbung ist bis 15.06.2026 möglich. Zur Ausschreibung auf der Website der Universität Bonn. Zur Ausschreibung als PDF.

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Call for Papers: Verantwortungsvoller Umgang mit Macht

Von 15.-17. März 2027 findet am Katholisch-Sozialen Institut Siegburg eine Tagung zum Themenfeld „Machtanmaßung – spiritueller Missbrauch – sexualisierte Gewalt“ statt. Die interdisziplinäre Vernetzungstagung für Wissenschaftler:innen in der Qualifikationsphase trägt den Titel: „‚Bei euch aber soll es nicht so sein‘? Dimensionen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Macht“. Das Vorbereitungsteam bittet nun um Einreichungen für Tagungsbeiträge, die in Form von Tagungsreferaten, Kolloquien, Workshops oder Plakatpräsentationen gestaltet sein können. Inhaltlich sind sowohl Beiträge zum Schwerpunktthema, als auch zum übergeordneten Themenfeld möglich. Zielgruppe sind Wissenschaftler*innen in den Qualifikationsphasen (Promotion/Habilitation) sowie Studierende aus Studiengängen auf Masterniveau. Neben Beiträgen aus den Theologien unterschiedlicher Konfessionen sind Perspektiven aus Psychologie, Sozial-, Sport-, Sexual-, Rechts-, Religions-, und Erziehungswissenschaften und anderen einschlägigen Disziplinen erwünscht. Die Einreichfrist läuft am 31. Juli 2026 ab. Zum Call for Papers als PDF.  

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Call for Papers: Kontextualisierte Autonomie

Von 26. bis 28. November 2026 findet im KSI in Siegburg die wissenschaftliche Fachtagung „Kontextualisierte Autonomie: Relationalität, Vulnerabilität und eine Anleitung zum gelingenden Leben“ statt. Im Rahmen der von Katharina Ebner und Benedikt Schmidt organisierten Tagung sind zwei freie Beiträge mit einer Vortragsdauer von max. 20 Minuten vorgesehen, die sich im Themenfeld der Tagung verorten sollen. Das Organisationsteam lädt herzlich zur Einreichung von Themenvorschlägen und möglichen Beiträgen aus der Theologischen Ethik und benachbarten Disziplinen ein. Angesprochen sind ausdrücklich Nachwuchswissenschaftler*innen. Inhaltlich sollen die Beiträge an die Thematik der Fachtagung anschlussfähig sein. Zu denken wäre etwa an eine Auseinandersetzung mit der nichtmenschlichen Umwelt, der Bedeutung von Autonomie im politischen Feld unter den Bedingungen von Digitalisierung oder auch Autonomiekonzeptionen nichtwestlicher Denktraditionen. Einreichungen von Abstracts sind bis 31. Mai 2026 möglich. Für die beiden eingeladenen Personen werden Fahrt-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten übernommen. Zudem ist eine Publikation der Beiträge im Tagungsband vorgesehen. Zum Call for Papers inkl. ausführlicher Informationen zu den Tagungsinhalten.

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Kooperation Kommende Dortmund und Theologische Fakultät Paderborn

Die Theologische Fakultät Paderborn und das Sozialinstitut Kommende Dortmund planen eine weitreichende inhaltliche und strukturelle Kooperation. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die Forschung zu gesamtgesellschaftlich relevanten sozialen Fragen aus christlich-sozialethischer Perspektive zu stärken. Darüber hinaus soll der Transfer sozialethischer Erkenntnisse in Kirche und Öffentlichkeit weiterentwickelt werden. In einer nun unterzeichneten, gemeinsamen Absichtserklärung zeigen sich die Kooperationspartner überzeugt, dass diese enge Zusammenarbeit erhebliche Synergien freisetzen und die Gestaltungskraft in der politischen und sozialen Bildung entfalten wird. Zu den Mitteilungen auf der Website der Kommende Dortmund und der Theologischen Fakultät Paderborn.  

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Online-Konferenz: Der Umgang mit den Toten

Am 15. April (14:30–17:00 Uhr und 18:00–20:00 Uhr MESZ) findet die Online-Konferenz „Der Umgang mit den Toten – eine Frage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit!“ statt. Die Konferenz wird gemeinsam von der Deutschen Kommission Justitia et Pax, dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio Aachen und Renovabis veranstaltet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Umgang mit Tod, Bestattung und Gedenken weltweit gewahrt oder verletzt wird. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern werden Formen der Einschränkung und Verletzung dieses Rechts aufgezeigt und deren Folgen für Hinterbliebene, betroffene Gemeinschaften und die Gesellschaft insgesamt beleuchtet. Zu den Mitwirkenden gehören unter anderem Prof. Dr. Nazila Ghanea (UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Weltanschauungsfreiheit), Thomas Rachel, MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit), Lamya Kaddor, MdB, Prof. Dr. Michelle Becka sowie weitere Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Gemeinsam wollen wir Handlungsmöglichkeiten für Politik, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft diskutieren. Zum Teilnahmelink und näheren Informationen.  

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am ICS

Im Institut für Christliche Sozialwissenschaften im Fachbereich Katholische Theologie der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (50%). Mit der Stelle ist die Durchführung eines Promotionsvorhabens, die Schriftleitung des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften sowie Mitwirkung in Forschung und Lehre verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Katholischer Theologie und Interesse an sozialethischen Fragestellungen. Erfahrung in redaktionellen und/oder herausgeberischen Tätigkeiten ist wünschenswert. Bewerbungen können bis zum 3. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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