Vor wenigen Jahren war Künstliche Intelligenz ein abstraktes Phänomen, „eine entfernte Verwandte von Robotik, Automatisierung und dem Internet“. Heute beherrscht sie unseren Alltag, beeinflusst, wie wir miteinander kommunizieren, in sozialen Beziehungen interagieren, und sie entscheidet zunehmend darüber, wer wirtschaftliche und politische Macht entfalten kann. Die KI-Technologie und die damit einhergehenden Transformationen ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen fokussiert der Papst nun in seiner ersten Enzyklika, die er am 15. Mai 2026 unterzeichnete.
Die von Hermann-Josef Große Kracht und Jonas Hagedorn koordinierte Sonderausgabe von Amosinternational zu Magnifica humanitas hat zum Ziel, einige Aspekte der Sozialenzyklika Leos XIV. mit Beiträgen von Anna Puzio, Bernhard Emunds, Michelle Becka und Christian Spieß zu vertiefen. Die Sonderausgabe widmet sich der Einordnung ihrer Inhalte in die Geschichte der päpstlichen Sozialverkündigung, aber auch den KI-ethischen, wirtschaftsethischen, friedensethischen und politisch-theoretischen Perspektiven, die in ihr deutlich werden.
Nähere Informationen zum Inhalt der Sonderausgabe finden sich hier. Eine Gratisausgabe der Amosinternational-Sonderausgabe ist über den Link bestellbar.