Fachgespräch „Ethik der Alterssicherung: Was heißt hier gerecht?“

Vorschläge einer Rentenreform der Bundesregierung werden aktuell in der von der Regierung eingesetzten Alterssicherungskommission (ASK) erarbeitet und stehen kurz vor dem Abschluss. Im Anschluss der Veröffentlichung der Ergebnisse veranstaltet die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) gemeinsam mit dem Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP) am 2. Juli 2026 um 18.00 Uhr eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Ethik der Alterssicherung: Was heißt hier gerecht?“. In diesem digitalen Fachgespräch soll Raum geboten werden, die Ergebnisse der ASK sozialethisch zu reflektieren und zu diskutieren. Dabei wird Prof. Dr. Camille Logeay – Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HTW Berlin und ein Mitglied der Alterssicherungskommission – über die Ergebnisse der ASK informieren. Dazu werden sozialethische Impulse von Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) gegeben.   Es wird um eine Anmeldung gebeten. Diese ist über das Anmeldeformular einzureichen. Weitere Informationen finden sich auf der Website der KHSB.

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Tagung in Eichstätt: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr

Gesellschaftliche Krisen verändern die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, wie Konflikte ausgetragen werden und wie Menschen miteinander diskutieren. Zwischen Polarisierung, digitalen Dynamiken und neuen Formen öffentlicher Kommunikation stellt sich die Frage: Wie wandeln sich Debattenkultur und Öffentlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Dieser Frage widmet sich die vom 01. bis 03. Juni 2026 stattfindende Tagung „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr“ des Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel (ZRKG) an der KU Eichstätt-Ingolstadt. In den Blick genommen und diskutiert werden Entwicklungen und Wechselwirkungen von Krisendiskursen, Medialität und Streitkultur aus interdisziplinärer Perspektive mit Vorträgen von u.a. Eva Illouz, Hans-Joachim Höhn und Oliver Marchart. Alle weiteren Informationen sowie Anmeldeformular und Programm finden sich auf der Website der KU Eichstätt-Ingolstadt.

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Stellenausschreibung in Bonn: Referent:in für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik

Für den Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein:e Referent:in (m/w/d) für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik gesucht. Der Beschäftigungsumfang beträgt 100 Prozent. Zu den mit der Stelle verbundenen Aufgaben zählen die Analyse und Aufbereitung aktueller gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen. Geboten werden u.a. flexible Arbeitszeiten mit der Option für mobiles Arbeiten. Eine Bewerbung ist bis 7. Januar 2026 möglich. Zur Ausschreibung auf der Website der DBK.  

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Berliner Werkstattgespräch 2026: Sozialethik der Gemeingüter

Von 16. bis 18. Februar 2026 wird in der Katholischen Akademie Berlin das Berliner Werkstattgespräch 2026 stattfinden. Die jährliche Tagung der AG Christliche Sozialethik widmet sich dieses Mal dem Thema „Sozialethik der Gemeingüter“. Aus dem Tagungsprogramm: Auf dem Berliner Werkstattgespräch 2026 werden wir uns jenseits konzeptioneller Differenzen mit der Aushandlung, Herstellung Bereitstellung und Nutzung von Gemeingütern beschäftigen. Wir werden fragen, ob, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang Gemeingüter zur gerechten Ordnung moderner Gesellschaften gehören – und wie diese bewirtschaftet werden müssen, um diese gerecht ›zu machen‹. Was bedeutet es für die Versorgung mit entsprechenden Gütern, wenn sie in einer Gesellschaft verkannt und politisch ignoriert, deshalb nicht angemessen erstellt und nicht ausreichend und nicht bedarfsgerecht bereitgestellt werden? Lassen sich Mangellagen und Verwerfungen, womöglich gesellschaftliche Krisen und Konflikte darauf zurückführen, dass in der jüngeren Vergangenheit die Ökonomie der Gemeingüter und der sie gewährleistende Staat ›modernisiert‹ wurden? Uns wird auch die Frage beschäftigen, ob sich die großen Herausforderungen der Gegenwart bewältigen lassen, indem mehr der in den Gesellschaften genutzten Güter als Gemeingüter erstellt und bereitgestellt, dazu größere Teile der Volkswirtschaften gemeinwirtschaftlich verfasst werden und die Staaten und internationalen Organisationen in eine umfangreichere Gewährleistungsverantwortung treten. Anmeldungen werden bis 2. Februar 2026 erbeten. Ein begrenztes Abrufkontingent für die Übernachtung im Tagungszentrum ist maximal bis 16. Januar 2026 erhältlich. Zum Tagungsprogramm inkl. allen organisatorischen Informationen.

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Save the date: Berliner Werkstattgespräch 2026

Das nächste Werkstattgespräch der AG Christliche Sozialethik findet von 16. bis 18. Februar 2026 in der Katholischen Akademie Berlin statt. Das Thema der Tagung lautet „Sozialethik der Gemeingüter“. Die Arbeitsgemeinschaft wird sich in der Tagung mit der Aushandlung, Herstellung, Bereitstellung und Nutzung von Gemeingütern beschäftigen. Mit ›Gemeingütern‹ werden all diejenigen Sachgüter und Dienstleistungen gemeint, die – nach gesellschaftlicher und zumeist politisch ausgehandelter Übereinkunft – allen zur Verfügung stehen sollen. Sie werden deswegen, wenigstens teilweise, der privatwirtschaftlichen Produktionsweise entzogen und in unterschiedlicher Weise gemeinwirtschaftlich, häufig unter staatlicher Kontrolle, her- und bereitgestellt. Auf dem Werkstattgespräch wird gefragt, ob, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang Gemeingüter zur gerechten Ordnung moderner Gesellschaften gehören – und wie diese bewirtschaftet werden müssen, um diese gerecht ›zu machen‹. Über einen Call for Papers für Nachwuchwissenschaftler:innen werden diese eingeladen, ihre laufenden oder abgeschlossenen Projekte, aber auch außerhalb ihrer Projekte entstandenen Überlegungen zur ›Sozialethik der Gemeingüter‹ in einem offenen Panel vorzustellen. Zum ausführlichen Save the date als PDF. Zum Call for Papers für Nachwuchwissenschaftler:innen.

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Stellenausschreibung in Köln: Gesellschaftspolitische:r Referent:in beim KDFB

Für die Bundesgeschäftsstelle in Köln sucht der KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.) zum nächstmöglichen Termin eine:n gesellschaftspolitische:n Referent:in (w/m/d). Es handelt sich um eine unbefristete Stelle mit einem Beschäftigungsumfang von 80 bis 100 Prozent. Gesucht werden Personen mit abgeschlossenem Studium in Sozial- oder Politikwissenschaft (oder vergleichbarer Qualifikation), die mit der Katholischen Soziallehre vertraut sind, sich leidenschaftlich für Frauenthemen einsetzen und sich mit dem christlichen Selbstverständnis des Verbands identifizieren. Bewerbungsschluss ist am 22. August 2025. Zur Ausschreibung auf der Website des KDFB. Zur Ausschreibung als PDF.  

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Vernetzungstagung in Siegburg: Machtanmaßung – spiritueller Missbrauch – sexualisierte Gewalt

Von 4. bis 6. August 2025 findet am Katholisch-Sozialen Institut Siegburg eine interdisziplinäre Vernetzungstagung zum Thema „Machtanmaßung – spiritueller Missbrauch – sexualisierte Gewalt. Den Herausforderungen begegnen und neue Wege denken“ statt. Für die Entwicklung einer Praxis wissenschaftlicher Theologie, die für die Realität des Missbrauchs im Hier und Heute sensibel ist, sind die kommenden Generationen von Theolog*innen von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund möchte die Tagung eine Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung bieten. Die Tagung richtet sich in erster Linie an Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase (Promotion/Habilitation), sowie Studierende aus Studiengängen auf Masterniveau, die sich wissenschaftlich mit dem Tagungsthema auseinandersetzen.Fachlich Interessierte sind herzlich eingeladen. Zum Tagungsprogramm als PDF.

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Stellenausschreibung in Köln: Gesellschaftspolitische:r Referent:in beim KDFB

Für seine Bundesgeschäftsstelle in Köln sucht der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) zum nächstmöglichen Termin eine:n gesellschaftspolitische:n Referent:in. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle mit einem Beschäftigungsumfang von 80 bis 100 Prozent. Bewerbungen können bis 15. April 2025 eingereicht werden. Zur Ausschreibung als PDF und auf der Website des KDFB.

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Sozialethische Zwischenrufe zur Bundestagswahl VIII: KI wird die Zukunft prägen – eine Erkenntnis, die Folgen haben muss

Im Zuge der kommenden Bundestagswahl erscheinen im wöchentlichen Abstand in der Reihe „Sozialethische Zwischenrufe zur Bundestagswahl“ Beiträge zu aktuellen Themen wie Migration, Gesundheit, KI und mehr. Die Beiträge werden von Mitgliedern der AG Christliche Sozialethik verfasst. Dieser Beitrag wurde als Gastbeitrag in die Reihe aufgenommen. In seinem Artikel „KI wird die Zukunft prägen – eine Erkenntnis, die Folgen haben muss“ auf katholisch.de betont der Sozialethiker Alexander Filipović die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) und fordert eine intensivere politische Auseinandersetzung mit diesem Thema, insbesondere im Kontext der bevorstehenden Bundestagswahl. Filipović kritisiert, dass Technologiepolitik traditionell im Schatten von Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik steht, obwohl KI-Technologien zunehmend alle Wirtschaftsbereiche durchdringen – von Industrie und Landwirtschaft über Gesundheit und Pflege bis hin zum Handwerk. Diese Transformation vergleicht er mit der industriellen Revolution und betont, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und der gesellschaftliche Wohlstand künftig stark von der Integration und Nutzung von KI abhängen werden.​ Neben den technischen und wirtschaftlichen Aspekten hebt Filipović die ethischen Fragen hervor, die mit dem Einsatz von KI einhergehen. Themen wie Datenschutz, Verzerrungen in Datensätzen und die Sicherstellung menschlicher Aufsicht über KI-Systeme sind dabei zentral. Er fordert, dass insbesondere die Christliche Sozialethik sich mit Fragen auseinandersetzt, wie KI unsere Vorstellungen von Gemeinschaft, Solidarität und Gesellschaft verändert. Zudem stellt er Fragen nach dem Zugang zu und der Kontrolle über diese mächtigen Technologien sowie den globalen Machtungleichgewichten, die dadurch verfestigt oder neu geschaffen werden könnten.​ Abschließend ruft Filipović dazu auf, die Chancen der KI zu erkennen und aktiv zu gestalten, um sowohl wirtschaftlichen Wohlstand als auch gesellschaftliche Werte in Einklang zu bringen. Eine proaktive und werteorientierte KI-Politik, denkbar auch in einem eigenen KI-Ministerium, sei unerlässlich, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden Link zum Volltext.

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Call for Papers: Sammelband Kirche in Gesellschaft: (Un)begrenzte Möglichkeiten?

Begleitend zum „1. Regensburger Symposium zu Kirche in Gesellschaft“ (23. November 2024) lädt das Organisationsteam zur Einreichung wissenschaftlicher Beiträge zum Thema „Kirche in Gesellschaft – (Un)begrenzte Möglichkeiten?“ für den Konferenz-Begleitband ein. Personen aller Fachrichtungen können ihren Blick auf den Themenkomplex „Kirche und Gesellschaft“ in Form eines Artikels einbringen und so den Diskurs über die bereits im Rahmen des Symposiums präsentierten Beiträgen hinaus weiter bereichern. Die Aufsätze sollen ca. 30.000 Zeichen umfassen und in Deutsch oder Englisch abgefasst sein. Die eingereichten und ausgewählten Beiträge werden sowohl in gedruckter Form als auch im Open Access-Format im symposiumsbegleitenden Reihenband im Regensburger Verlag Schnell + Steiner publiziert.Bis 18. April 2025 wird um Abstracts mit einer knappen Zusammenfassung des Artikelinhalts bzw. des Konzepts gebeten. Die Deadline für die publizierten Beiträge ist der 12. September 2025. Zum Call for Papers als PDF.

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