Tagungsankündigung Mainz: Die Katholische Kirche und das Projekt der Demokratie. Neue Herausforderungen in postliberalen Zeiten

Die Tagung findet am 5. und 6. März 2027 in Mainz (Erbacher Hof) statt. Hermann-Josef Große Kracht (Darmstadt) und Jonas Hagedorn (Paderborn) haben die Tagung inhaltlich vorbereitet. Zu den Inhalten der Tagung: Die (alten und) neuen ‚rechts-katholisierenden‘ Aufbrüche, die in den letzten Jahren nicht nur, aber vor allem in den USA auf sich aufmerksam machen, fordern die Katholische Kirche heraus, ihr Verhältnis zur demokratischen Politik und zu den modernen demokratischen Gesellschaften neu zu überdenken. Dabei ist auch zu klären, ob das Modell einer ‚liberalen Demokratie‘ in den Krisenzeiten der Gegenwart noch aussichtsreich und anschlussfähig sein kann oder ob andere Formen und Modelle demokratischer Politik an der Zeit sind – und sich in Zukunft durchsetzen werden, zumal der Verdacht im Raum steht, dass der Rekurs auf die gegenwärtig allenthalben angerufene ‚liberale Demokratie‘ selbst schon ein ideologisch aufgeladenes Rückzugsprojekt ist. Das Grundgesetz der Bundesrepublik kennt den Begriff der ‚liberalen Demokratie‘ jedenfalls nicht; es spricht bekanntlich vom ‚demokratischen und sozialen Bundesstaat‘. In diesem Rahmen ist es an der Zeit, sich über Kirche, Staat und Demokratie ‚in postliberalen Zeiten‘ zu verständigen. Im Fokus der Mainzer Tagung sollen die Bedrohungen und Gefahren, aber auch die Chancen und Potenziale der Katholischen Kirche der Bundesrepublik Deutschland stehen, die – allen Entkirchlichungstendenzen zum Trotz – noch immer zu den großen Träger- und Unterstützungsgruppen der bundesrepublikanischen Demokratie gehört; einer Demokratie, die auch weiterhin auf politisch-moralischen Support durch die Katholische Kirche und ihre Mitglieder angewiesen sein dürfte – und die dazu womöglich eine Katholische Kirche ‚braucht‘, die politisch nicht einfach ‚liberal‘ sein will, die sich aber auch erfolgreich gegen ‚rechts-katholisierende‘ Versuchungen wappnen kann; eine Kirche jedenfalls, die sich darum bemüht, ihr Verhältnis zu den liberalen ebenso wie zu den postliberalen Herausforderungen der Gegenwart zu klären. Einen ausführlichen einführenden Text zur Tagung und das Programm samt Referent:innen können Sie HIER einsehen. Wer an der Tagung Interesse hat, kann sich bei Frau Leichtweiß unter der Mailadresse s.leichtweiss@thf-paderborn.de anmelden.

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Call for Papers: Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik im Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften

Die Redaktion des Jahrbuches für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW) lädt herzlich dazu ein, einen wissenschaftlichen Beitrag zu einem frei gewählten Thema der Sozialethik zur Publikation in ihrer Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ einzureichen. Das JCSW ist das Leitmedium der (katholischen) theologischen Disziplin „Christliche Sozialethik“ im deutschsprachigen Raum. Es ist in seiner Ausrichtung ökumenisch, interdisziplinär, international und an den Lebenswirklichkeiten der Menschen orientiert. In der Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ werden in jeder Ausgabe des JCSW bis zu drei sozialethische Beiträge zu einem frei gewählten sozialethischem Thema veröffentlicht. Der Gesamtumfang des Manuskripts soll nicht mehr als 48.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Fußnoten) umfassen. Eingereichte Beiträge (in dt. oder engl. Sprache) durchlaufen ein vollständig anonymisiertes double-blind Peer Review Verfahren. Die Einladung richtet sich an alle Wissenschaftler*innen der Christlichen Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften. Die Redaktion freut sich besonders über Einreichung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Einsendeschluss der vollständigen Beiträge (dt. oder engl.) ist der 31. Januar 2027. Weitere und ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage des JCSW oder im beigefügten Call for Papers.  

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Amosinternational-Sonderausgabe: Sozialethische Kommentierungen zu Magnifica Humanitas

Vor wenigen Jahren war Künstliche Intelligenz ein abstraktes Phänomen, „eine entfernte Verwandte von Robotik, Automatisierung und dem Internet“. Heute beherrscht sie unseren Alltag, beeinflusst, wie wir miteinander kommunizieren, in sozialen Beziehungen interagieren, und sie entscheidet zunehmend darüber, wer wirtschaftliche und politische Macht entfalten kann. Die KI-Technologie und die damit einhergehenden Transformationen ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen fokussiert der Papst nun in seiner ersten Enzyklika, die er am 15. Mai 2026 unterzeichnete. Die von Hermann-Josef Große Kracht und Jonas Hagedorn koordinierte Sonderausgabe von Amosinternational zu Magnifica humanitas hat zum Ziel, einige Aspekte der Sozialenzyklika Leos XIV. mit Beiträgen von Anna Puzio, Bernhard Emunds, Michelle Becka und Christian Spieß zu vertiefen. Die Sonderausgabe widmet sich der Einordnung ihrer Inhalte in die Geschichte der päpstlichen Sozialverkündigung, aber auch den KI-ethischen, wirtschaftsethischen, friedensethischen und politisch-theoretischen Perspektiven, die in ihr deutlich werden. Nähere Informationen zum Inhalt der Sonderausgabe finden sich hier. Eine Gratisausgabe der Amosinternational-Sonderausgabe ist über den Link bestellbar.

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Berliner Werkstattgespräch 2027: Generationengerechtigkeit im Sozialstaat. Normative Perspektiven auf die Alterssicherung – CfP für Nachwuchswissenschaftler:innen

Von 15. bis 17. Februar 2027 wird in der Katholischen Akademie Berlin das Berliner Werkstattgespräch 2027 stattfinden. Die jährliche Tagung der AG Christliche Sozialethik widmet sich dieses Mal dem Thema „Generationengerechtigkeit im Sozialstaat. Normative Perspektiven auf die Alterssicherung“. Aus dem Call: „Gesellschaften, die die wirtschaftliche Nutzung menschlicher Arbeitskraft über Lohnarbeit organisieren und die damit verbundene altersbedingte Erwerbslosigkeit in irgendeiner Form kollektiv lösen, bringen spezifische Generationenverhältnisse hervor. Auf unterschiedlichen Politikfeldern werden diese politisch verhandelt, gegebenenfalls mit anderweitigen Generationenverhältnissen vermittelt – und auf dem Wege gesetzlicher Regelungen, staatlicher oder öffentlicher Administration und kollektiver Organisation institutionalisiert. Die gesetzliche Alterssicherung, kurz: die Rente, ist wohl die bekannteste Weise, ein Generationsverhältnis zu ›erschaffen‹, zu organisieren und zu institutionalisieren – und ist zugleich das Generationenverhältnis, das politisch am stärksten umstritten ist. Entsprechend geraten das Rentensystem und das darüber organisierte Generationenverhältnis – immer wieder – in die politischen Auseinandersetzungen. Mit wiederkehrenden Interessen und Meinungen, aber auch Argumenten und Gegenargumenten, häufig mit denselben ›Schulen‹ und Parteien, denselben oder ähnlichen Skandalisierungen und ›Beschwichtigungen‹, muss der über die Rente laufende ›Generationenvertrag‹ immer wieder neu verhandelt werden. (…)“ Call für Nachwuchswissenschaftler:innen „Mit diesem Call werden Nachwuchswissenschaftler:innen aus der Christlichen Sozialethik und aus benachbarten Disziplinen eingeladen, mit Erträgen aus ihrenlaufenden oder abgeschlossenen Projekten, aber auch mit außerhalb ihrer Projekteentstandenen Analysen und Reflexionen die Tagung zu bereichern. Die Vorträge (Vortragsdauer max. 25 Minuten) werden in einem offenen Panel am Dienstag, dem 16. Februar 2027 in Kleingruppen gehalten und diskutiert. Die Vorträge sollen zum Thema der Tagung beitragen. Sie können sich auf Generationenbeziehungen, Generationenverhältnisse, Fragen der Gerechtigkeitzwischen den Generationen, aber auch innerhalb der Generationen, beziehen. Dabei können sie spezifische Fragen der Alterssicherung und der Rentenversicherung aufgreifen, beispielsweise bestimmte Personen- und Erwerbsgruppen, verschiedene Beiträge zur Gewährleistung der Alterssicherung (etwa durch Familien- und Sorgearbeit), die soziale Verteilung von Belastungen und Begünstigungen, unterschiedliche Säulen der Alterssicherung, (Alters-)Armut, geschichtliche Entwicklungen, den demografischen Wandel oder andere Länder in den Blick nehmen. Analysen zum öffentlichen Diskurs, zu politischen und medialen Argumentationslinien, Interessenorientierungen, Fokussierungen und blinden Flecken sind gleichfalls bedeutsam.“ Vortragsangebote inkl. Konzept bzw. Zusammenfassung sollen bis zum 14. September 2026 an bernhard.laux@ur.de gesendet werden. Zum Call.

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Stellenausschreibung: Direktor*in für das Sozialinstitut Kommende Dortmund

Das Kommende Dortmund Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn ist als katholische Akademie ein renommiertes Kompetenzzentrum der christlichen Sozialethik und steht als Bildungseinrichtung im Dienste des erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn. Das Sozialinstitut Kommende Dortmund bietet zum 01. Dezember 2026 eine unbefristete Anstellung als Direktor*in (m/w/d) mit einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von 39 Stunden; alternativ kann die Anstellung auch in Teilzeit ausgeübt werden. Es wird gebeten, den gewünschte Stundenumfang in der Bewerbung anzugeben. Die Stelle der Direktion wird nach EG 15 KAVO bewertet. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit ausgewiesener theologischer und sozialethischer Expertise, die das Institut strategisch und operativ leitet, innovative Projekte entwickelt, Kooperationen aufbaut und das Haus in wissenschaftlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten repräsentiert. Besonders wird darauf hingewiesen, dass die Tätigkeit des Sozialinstituts um einen Bereich sozialethischer Forschung und deren Transfer in enger Kooperation mit Theologischen Fakultät ausgebaut werden soll. Vorausgesetzt werden insbesondere: ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Katholischen Theologie (Magister/Diplom/Master) oder eine vergleichbare Qualifikation mit sozialethischem Schwerpunkt, ausgeprägte analytische, konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten, Erfahrung in Leitung, Projektentwicklung und Netzwerkarbeit, sehr gute Englischkenntnisse, die Identifikation mit den Zielen und Werten der katholischen Kirche. Bewerbungen sind bis zum 07. Juli 2026 einzureichen. Weitere Informationen über das vielseitige Angebot der Anstellung finden Sie ausführlich im Stellenangebot oder auf der Website des Erzbistums Paderborn. Zum direkten Bewerbungsformular gelangen Sie hier.  

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Fachgespräch „Ethik der Alterssicherung: Was heißt hier gerecht?“

Vorschläge einer Rentenreform der Bundesregierung werden aktuell in der von der Regierung eingesetzten Alterssicherungskommission (ASK) erarbeitet und stehen kurz vor dem Abschluss. Im Anschluss der Veröffentlichung der Ergebnisse veranstaltet die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) gemeinsam mit dem Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP) am 2. Juli 2026 um 18.00 Uhr eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Ethik der Alterssicherung: Was heißt hier gerecht?“. In diesem digitalen Fachgespräch soll Raum geboten werden, die Ergebnisse der ASK sozialethisch zu reflektieren und zu diskutieren. Dabei wird Prof. Dr. Camille Logeay – Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HTW Berlin und ein Mitglied der Alterssicherungskommission – über die Ergebnisse der ASK informieren. Dazu werden sozialethische Impulse von Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) gegeben.   Es wird um eine Anmeldung gebeten. Diese ist über das Anmeldeformular einzureichen. Weitere Informationen finden sich auf der Website der KHSB.

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Tagung in Eichstätt: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr

Gesellschaftliche Krisen verändern die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, wie Konflikte ausgetragen werden und wie Menschen miteinander diskutieren. Zwischen Polarisierung, digitalen Dynamiken und neuen Formen öffentlicher Kommunikation stellt sich die Frage: Wie wandeln sich Debattenkultur und Öffentlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Dieser Frage widmet sich die vom 01. bis 03. Juni 2026 stattfindende Tagung „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr“ des Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel (ZRKG) an der KU Eichstätt-Ingolstadt. In den Blick genommen und diskutiert werden Entwicklungen und Wechselwirkungen von Krisendiskursen, Medialität und Streitkultur aus interdisziplinärer Perspektive mit Vorträgen von u.a. Eva Illouz, Hans-Joachim Höhn und Oliver Marchart. Alle weiteren Informationen sowie Anmeldeformular und Programm finden sich auf der Website der KU Eichstätt-Ingolstadt.

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Stellenausschreibung in Bonn: Referent:in für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik

Für den Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein:e Referent:in (m/w/d) für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik gesucht. Der Beschäftigungsumfang beträgt 100 Prozent. Zu den mit der Stelle verbundenen Aufgaben zählen die Analyse und Aufbereitung aktueller gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen. Geboten werden u.a. flexible Arbeitszeiten mit der Option für mobiles Arbeiten. Eine Bewerbung ist bis 7. Januar 2026 möglich. Zur Ausschreibung auf der Website der DBK.  

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Berliner Werkstattgespräch 2026: Sozialethik der Gemeingüter

Von 16. bis 18. Februar 2026 wird in der Katholischen Akademie Berlin das Berliner Werkstattgespräch 2026 stattfinden. Die jährliche Tagung der AG Christliche Sozialethik widmet sich dieses Mal dem Thema „Sozialethik der Gemeingüter“. Aus dem Tagungsprogramm: Auf dem Berliner Werkstattgespräch 2026 werden wir uns jenseits konzeptioneller Differenzen mit der Aushandlung, Herstellung Bereitstellung und Nutzung von Gemeingütern beschäftigen. Wir werden fragen, ob, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang Gemeingüter zur gerechten Ordnung moderner Gesellschaften gehören – und wie diese bewirtschaftet werden müssen, um diese gerecht ›zu machen‹. Was bedeutet es für die Versorgung mit entsprechenden Gütern, wenn sie in einer Gesellschaft verkannt und politisch ignoriert, deshalb nicht angemessen erstellt und nicht ausreichend und nicht bedarfsgerecht bereitgestellt werden? Lassen sich Mangellagen und Verwerfungen, womöglich gesellschaftliche Krisen und Konflikte darauf zurückführen, dass in der jüngeren Vergangenheit die Ökonomie der Gemeingüter und der sie gewährleistende Staat ›modernisiert‹ wurden? Uns wird auch die Frage beschäftigen, ob sich die großen Herausforderungen der Gegenwart bewältigen lassen, indem mehr der in den Gesellschaften genutzten Güter als Gemeingüter erstellt und bereitgestellt, dazu größere Teile der Volkswirtschaften gemeinwirtschaftlich verfasst werden und die Staaten und internationalen Organisationen in eine umfangreichere Gewährleistungsverantwortung treten. Anmeldungen werden bis 2. Februar 2026 erbeten. Ein begrenztes Abrufkontingent für die Übernachtung im Tagungszentrum ist maximal bis 16. Januar 2026 erhältlich. Zum Tagungsprogramm inkl. allen organisatorischen Informationen.

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Save the date: Berliner Werkstattgespräch 2026

Das nächste Werkstattgespräch der AG Christliche Sozialethik findet von 16. bis 18. Februar 2026 in der Katholischen Akademie Berlin statt. Das Thema der Tagung lautet „Sozialethik der Gemeingüter“. Die Arbeitsgemeinschaft wird sich in der Tagung mit der Aushandlung, Herstellung, Bereitstellung und Nutzung von Gemeingütern beschäftigen. Mit ›Gemeingütern‹ werden all diejenigen Sachgüter und Dienstleistungen gemeint, die – nach gesellschaftlicher und zumeist politisch ausgehandelter Übereinkunft – allen zur Verfügung stehen sollen. Sie werden deswegen, wenigstens teilweise, der privatwirtschaftlichen Produktionsweise entzogen und in unterschiedlicher Weise gemeinwirtschaftlich, häufig unter staatlicher Kontrolle, her- und bereitgestellt. Auf dem Werkstattgespräch wird gefragt, ob, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang Gemeingüter zur gerechten Ordnung moderner Gesellschaften gehören – und wie diese bewirtschaftet werden müssen, um diese gerecht ›zu machen‹. Über einen Call for Papers für Nachwuchwissenschaftler:innen werden diese eingeladen, ihre laufenden oder abgeschlossenen Projekte, aber auch außerhalb ihrer Projekte entstandenen Überlegungen zur ›Sozialethik der Gemeingüter‹ in einem offenen Panel vorzustellen. Zum ausführlichen Save the date als PDF. Zum Call for Papers für Nachwuchwissenschaftler:innen.

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