Studie und Tagung zur sozial-ökologischen Transformation

sozial-ökologische Transformation-klein

Am 16. Juni 2021 wird die Studie “Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann” veröffentlicht, die von der interdisziplinären Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz erstellt wurde. Ebenfalls am 16. Juni 2021 findet außerdem eine Hybrid-Tagung zur Vorstellung und Diskussion der Studie statt. In einem von der Deutschen Kommission Justitia et Pax begleiteten Theorie-Praxis-Dialog sollen dort die Thesen der Studie und ihre praktischen Folgen besprochen werden, wobei herzlich eingeladen wird, sich in die Debatte einzubringen. Weitere Informationen zur Tagung und Registrierung für einen Zugangslink, Projektübersicht zur Studie.

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Forum Sozialethik 2021: Der Mensch zwischen Technik und Natur

Forum Sozialethik 2021

Das diesjährige Forum Sozialethik steht unter dem Thema: “Der Mensch zwischen Technik und Natur. Neubestimmungen des Sozialen durch die digitale Transformation.” Es findet von 13. bis 15. September 2021 in der Katholischen Akademie Schwerte statt, eine Anmeldung ist bis 13. August möglich. Zum Tagungsprogramm, zum Beitrag auf der Webseite des Forum Sozialethik. Das Forum Sozialethik ist eine Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker des deutschsprachigen Raums und bietet Austauschmöglichkeit für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie fortgeschrittene Studierende des Faches Sozialethik und benachbarter Disziplinen.

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Neuerscheinung: Christliche Sozialethik als Öffentliche Theologie

CSE als Öffentliche Theologie klein

Im aktuellen Heft der Grünen Reihe (Mai 2021) widmen sich Markus Vogt und Lars Schäfers unter dem Titel “Christliche Sozialethik als Öffentliche Theologie” einer kleinen wissenschaftstheoretischen Grundlagenreflexion der Sozialethik. Unter Verwendung des Konzeptes der Öffentlichen Theologie und aus dem Blickwinkel der Sozialethik nehmen sie darin eine Reflexion der christlichen Gottesrede in der gegenwärtigen Öffentlichkeit vor. Dabei beleuchten sie auch den digitalen Wandel öffentlicher Kommunikation und setzen sich mit der digitalen Wissenschaftskommunikation Christlicher Sozialethik auseinander. Das Heft ist als Webseiten-Beitrag sowie als PDF frei verfügbar.

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Interview zu 130 Jahre Rerum Novarum

Foto Filipovic

Anlässlich des 130-jährigen Jubiliäums von Rerum Novarum ist in der Wiener Kirchenzeitung “Der Sonntag” ein Interview mit Alexander Filipović erschienen. Der Wiener Sozialethiker geht darin auf die bleibende Bedeutung der ersten Sozialenzyklika als “Startpunkt einer intensiven kirchlichen Beschäftigung mit brisanten Fragen der Zeit” ein. Damit beginnend setzte sich die Auffassung durch, “dass sich die Kirche ausgehend von der biblischen Offenbarung nicht neutral gegenüber gesellschaftlichen und politischen Fragen verhalten kann” und “Glaube und Weltverantwortung eine Einheit bilden”. Mit Blick auf die Gegenwart versteht Filipović den Klimawandel und “vor allem die Technisierung und Digitalisierung der Gesellschaft” als neue soziale Fragen, die eine “gerechtigkeitsorientierte Antwort” verlangen und zu einer Bedeutungszunahme der christlichen Sozialethik am Anfang des 21. Jahrhunderts führen. Zur erweiterten Online-Ausgabe des Interviews Beitrag auf kathpress.at, Beitrag auf vaticannews.va

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Neuerscheinung: Ethische Wiederentdeckung des Gemeinwohls

Wiederentdeckung des Gemeinwohls

“Es geht uns allen besser, wenn es allen besser geht” heißt die Anfang 2021 erschienene Monographie von Kurt Remele, in der er sich mit der ethischen Wiederentdeckung des Gemeinwohls beschäftigt. Das Buch bietet eine vielfältige, spannende und zugleich ethisch fundierte Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Gemeinwohls. Thematisiert werden Sozialethik und Öffentliche Theologie, ebenso die gesellschaftlichen Krisen der Gegenwart wie Migration, COVID-19 und Erderwärmung, aber auch tierethische Fragestellungen. Das Buch ist im Grünewald-Verlag erschienen, zum Buch auf der Verlagswebseite.

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Sozialethische Stellungnahme zur Weigerung der deutschen Caritas, einem einheitlichen Tarifvertrag Altenpflege zuzustimmen

Sozialethische Stellungnahme Caritasverband

Am 25. Februar 2021 hat es die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes abgelehnt, der Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrags Altenpflege zuzustimmen. Mit diesem Beschluss scheitert das Vorhaben, den Tarifvertrag Altenpflege per Rechtsverordnung für die gesamte Branche allgemein verbindlich zu setzen und so die bundesweit geltenden Mindestbedingungen für die Altenpflege anzuheben. Das Urteil der Sozialethiker:innen zusammengefasst: Eine Caritas, die sich einheitlichen Tarifverträgen für die öffentliche Daseinsvorsorge widersetzt, setzt sich in Widerspruch zu dem eigenen Anspruch, ein verantwortlicher Sachwalter der öffentlichen Daseinsvorsorge zu sein. Die Weigerung, dem Tarifvertrag Altenpflege zuzustimmen, darf nicht das »letzte Wort« der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas gewesen sein. Die Sozialethiker:innen fordern die Kommission und darin vor allem die Arbeitgeberseite auf, ihre Entscheidung zu revidieren. Sie empfehlen den bei der Caritas und ihren Einrichtungen Beschäftigten, ihren »Dienstgebern« machtvoll entgegenzutreten und die Unterstützung ihrer Caritas für einen einheitlichen Tarifvertrag Altenpflege zu erstreiten. Zur Stellungnahme, zur Pressemitteilung Kontakt: Prof. Dr. Bernhard Emunds, Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse

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Heppenheimer Tage zur “Wohnungsfrage”

Heppenheimer Tage 2021

Am 22. und 23. März 2021 finden die 10. Heppenheimer Tage zur Christlichen Gesellschaftsethik statt. Die u. a. von Bernhard Emunds geleitete Tagung wird als Online-Veranstaltung organisiert und widmet sich dem Thema “Die Wohnungsfrage – eine Gerechtigkeitsfrage”. Weitere Informationen zur Tagung bzw. zur Anmeldung, die bis 10. März möglich ist, finden sich hier.

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Sammelband: Perspektiven für eine lebenswerte Gesellschaft

Perspektiven für eine lebenswerte Gesellschaft

Marianne Heimbach-Steins und Wolfgang Palaver sind beide mit einem Beitrag im Anfang 2021 erschienenen Sammelband “Perspektiven für eine lebenswerte Gesellschaft. Zum Beitrag des Christlichen vor Ort” vertreten. Die von Simon Ebner, Alois Halbmayr und Josef P. Mautner herausgegebene Publikation möchte Denkanstöße zu christlich motiviertem Engagement für eine positive Gestaltung der zukünftigen Gesellschaft geben. Marianne Heimbach-Steins untersucht in ihrem Text kirchliche Diskursbeiträge als gesellschaftliche Ressource entlang der sozialethischen Grundprinzipien. Wolfgang Palaver schließt an Papst Franziskus an und rückt die der Gleichgültigkeit gegenüberstehende Geschwisterlichkeit in den Fokus. Weitere Informationen zur Publikation finden sich auch in einem von Wolfgang Beck verfassten Beitrag auf feinschwarz.net, der hier abrufbar ist. Simon Ebner u.a. (Hg.): Perspektiven für eine lebenswerte Gesellschaft. Zum Beitrag des Christlichen vor Ort (= Salzburger Theologische Studien 63), Tyrolia: Innsbruck 2021.

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