Stellenausschreibung: Direktor*in für das Sozialinstitut Kommende Dortmund

Das Kommende Dortmund Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn ist als katholische Akademie ein renommiertes Kompetenzzentrum der christlichen Sozialethik und steht als Bildungseinrichtung im Dienste des erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn. Das Sozialinstitut Kommende Dortmund bietet zum 01. Dezember 2026 eine unbefristete Anstellung als Direktor*in (m/w/d) mit einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von 39 Stunden; alternativ kann die Anstellung auch in Teilzeit ausgeübt werden. Es wird gebeten, den gewünschte Stundenumfang in der Bewerbung anzugeben. Die Stelle der Direktion wird nach EG 15 KAVO bewertet. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit ausgewiesener theologischer und sozialethischer Expertise, die das Institut strategisch und operativ leitet, innovative Projekte entwickelt, Kooperationen aufbaut und das Haus in wissenschaftlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten repräsentiert. Besonders wird darauf hingewiesen, dass die Tätigkeit des Sozialinstituts um einen Bereich sozialethischer Forschung und deren Transfer in enger Kooperation mit Theologischen Fakultät ausgebaut werden soll. Vorausgesetzt werden insbesondere: ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Katholischen Theologie (Magister/Diplom/Master) oder eine vergleichbare Qualifikation mit sozialethischem Schwerpunkt, ausgeprägte analytische, konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten, Erfahrung in Leitung, Projektentwicklung und Netzwerkarbeit, sehr gute Englischkenntnisse, die Identifikation mit den Zielen und Werten der katholischen Kirche. Bewerbungen sind bis zum 07. Juli 2026 einzureichen. Weitere Informationen über das vielseitige Angebot der Anstellung finden Sie ausführlich im Stellenangebot oder auf der Website des Erzbistums Paderborn. Zum direkten Bewerbungsformular gelangen Sie hier.  

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Fachgespräch „Ethik der Alterssicherung: Was heißt hier gerecht?“

Vorschläge einer Rentenreform der Bundesregierung werden aktuell in der von der Regierung eingesetzten Alterssicherungskommission (ASK) erarbeitet und stehen kurz vor dem Abschluss. Im Anschluss der Veröffentlichung der Ergebnisse veranstaltet die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) gemeinsam mit dem Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP) am 2. Juli 2026 um 18.00 Uhr eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Ethik der Alterssicherung: Was heißt hier gerecht?“. In diesem digitalen Fachgespräch soll Raum geboten werden, die Ergebnisse der ASK sozialethisch zu reflektieren und zu diskutieren. Dabei wird Prof. Dr. Camille Logeay – Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HTW Berlin und ein Mitglied der Alterssicherungskommission – über die Ergebnisse der ASK informieren. Dazu werden sozialethische Impulse von Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) gegeben.   Es wird um eine Anmeldung gebeten. Diese ist über das Anmeldeformular einzureichen. Weitere Informationen finden sich auf der Website der KHSB.

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Stellenausschreibung in München: Professur für Theologie in der Sozialen Arbeit

An der staatlich anerkannten Katholischen Stiftungshochschule (KSH) am Campus München ist ab dem 15. Juli 2027 an der Fakultät für Soziale Arbeit eine vollzeitige Professursstelle (m/w/d, W2, 100%) zu besetzen. Die Anstellung erfolgt dabei in einem privatrechlichen Dienstverhältnis entsprechend der Besoldungsgruppe W2. In Anbetracht der angestrebten Erhöhung des Frauenanteils im Wissenschaftsbereich sind Bewerbungen qualifizierter Interessentinnen besonders willkommen. Im Rahmen der kirchlichen Trägerschaft für Sozial-, Gesundheits- und Bildungsberufe umfasst das Aufgabengebiet der Professur die Lehrtätigkeit im Spektrum der Theologie u.a. in den  Studiengängen Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sowie die Weiterentwickung an der Forschung in der Sozialen Arbeit oder Kindheitspädagogik. Formale Berufsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium der kath. Theologie mit Nachweis der Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten (i.d.R. Promotion); dabei ist ein für die Soziale Arbeit oder Kindheitspädagogik relevantes wissenschaftliches Profil erwünscht. Des weiteren werden besondere Leistungen bei der Anwendung/Entwicklung wissenschaftlicher Methoden in mind. fünfjähriger Berufspraxis (davon mind. drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs) und pädagogische Eignung vorausgesetzt und Kenntnisse im Bereich des E-Learnings gewünscht. Weitere Informationen, ausführliche Anforderungen an die Bewerbung sowie eine Kontaktadresse finden sich auf der Website der KSH München.

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„Dualer“ Master in Frankfurt a. M.: Bewerbungsaufruf Master „Sozialethik im Gesundheitswesen“

In Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen bietet die Goethe-Universität Frankfurt für das Wintersemester 2026/27 den interdisziplinären und praxisintegrierenden Masterstudiengang „Sozialethik im Gesundheitswesen“ an der Schnittstelle von Sozialethik, Medizinethik, Sozialwissenschaften und Gesundheitswesen. Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorgrad in geistes-, sozial- und/oder gesundheitswissenschaftlichen Fächern, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und institutioneller Gestaltung im Gesundheitswesen beschäftigen und diese berufspraktisch weiterverfolgen möchten. Das Studium verbindet sozialethische und medizinethische Perspektiven mit sozialwissenschaftlichen und gesundheitsbezogenen Zugängen, eröffnet Einblicke in Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens und bereitet auf Tätigkeiten vor, in denen ethische Urteilsbildung, gesellschaftliche Verantwortung und institutionelle Praxis zusammenkommen. Die Bewerbung für das Wintersemester 2026/27 ist vom 1. Juni bis 15. Juli 2026 möglich. Hier finden sich weitere Informationen zum Studienprofil, zu der Bewerbung und Zulassung sowie der Kontakt zur Studiengangskoordination.

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Call for Papers: Kirche – Politik – Macht. Ein theologischer Blick auf neue Netzwerke von christlicher und politischer Rechten

Das sich in den letzten Jahren verschobene Verhältnis von (katholischer) Kirche, Politik und Macht, und das von Demokratieermüdung, Politikverdrossenheit und gesellschaftlicher Polarisierung veränderte gesellschaftliche Klima prägt unsere heutige Zeit. Besonders in den Blick geraten dabei „unheilige Koalitionen“ und politische Allianzen aus christlichen fundamentalistischen Strömungen und politischen Rechten im sog. „Neointegralismus“. Die geplante Ausgabe 10:2 der Zeitschrift LIMINA der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz widmet sich deshalb dem komplexen Beziehungsgeflecht von Kirche – Politik – Macht aus sowohl binnentheologischer als auch interdisziplinärer Perspektive. Ziel ist es, die gegenwärtigen Erscheinungsformen der demokratie- und theologiepolitischen Implikationen dieser Strömungen einer systematisch-theologischen Relfexion und Analyse zu unterziehen. Inhaltliche Anhaltspunkte sind u.a. Verflechtungen von kirchlicher und politischer Gesellschaft, (Post-)Liberalismus, Formen Politischer Theologie, Macht- und Herrschaftsverhätlnisse, Allianzen und (digitale) Netzwerke, und demokratie- und bildungstheoretische Herausforderungen. Die Herausgeber der Zeitschrift LIMINA laden daher ausdrücklich zu interdisziplinären Beiträgen ein, die das Feld von Kirche – Politik – Macht aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven erschließen. Erwünscht sind sowohl grundlagenorientierte als auch empirische Studien. Beitragskonzepte (max. 4.000 Zeichen) können bis zum 15.12.2026 an limina@uni-graz.at gesendet werden. Der vollständige Beitrag (in englischer oder deutscher Sprache) sollte nicht mehr als 40.000 Zeichen umfassen. Die Entscheidung über die Annahme der Beitragskonzepte findet am 22.12.2026 statt. Der anschließende Einsendeschluss für ausgeabreitete Beiträge ist der 31.07.2027. Weitere Informationen über die Zeitschrift, Publikationsrichtlinien und das Peer-Review-Verfahren finden sich hier.  

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Ausschreibung Fellowship-Programm an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Mit einem neuen Fellowship-Programm lädt die School of Transformation and Sustainability (STS) der KU-Eichstätt-Ingolstadt engagierte Forschende und Lehrende sowie fortgeschrittene Postdocs ein, Teil eines transformativen akademischen Umfelds zu werden. Gesucht werden engagierte DenkerInnen, ForscherInnen, PraktikerInnen sowie fortgeschrittene Postdocs, die sich mit den sozio-ökologischen Schnittstellen von Transformation und Nachhaltigkeit auseinandersetzen, um an nachhaltiger Zukunft zu forschen und sie aktiv mitzuentwickeln. Möglich sind unter anderem Junior-, Senior- oder Digital-Fellowships (m/w/d), die entweder ab dem 01. Oktober 2026 oder dem 01. Oktober 2027 im Laufe des jeweiligen akademischen Jahrsangetreten werden sollen. Bewerbungen für ein mind. 3- bis max. 10-monatiges Fellowship sind bis zum 30. Juni 2026 möglich. Weitere Informationen und Details zum Fellowship-Programm sowie zum Bewerbungsprozess finden sich hier.

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Tagung in Eichstätt: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr

Gesellschaftliche Krisen verändern die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, wie Konflikte ausgetragen werden und wie Menschen miteinander diskutieren. Zwischen Polarisierung, digitalen Dynamiken und neuen Formen öffentlicher Kommunikation stellt sich die Frage: Wie wandeln sich Debattenkultur und Öffentlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Dieser Frage widmet sich die vom 01. bis 03. Juni 2026 stattfindende Tagung „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr“ des Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel (ZRKG) an der KU Eichstätt-Ingolstadt. In den Blick genommen und diskutiert werden Entwicklungen und Wechselwirkungen von Krisendiskursen, Medialität und Streitkultur aus interdisziplinärer Perspektive mit Vorträgen von u.a. Eva Illouz, Hans-Joachim Höhn und Oliver Marchart. Alle weiteren Informationen sowie Anmeldeformular und Programm finden sich auf der Website der KU Eichstätt-Ingolstadt.

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Tagung in Tutzing: Boden als Spiegel gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse

„Politikum Boden: Handlungsoptionen für eine gerechte und gemeinwohlorientierte Landnutzung“ – unter diesem Titel laden die Bayerische Akademie Ländlicher Raum und die Akademie für Politische Bildung vom 10. bis 12. Juni 2026 zu einer Fachtagung nach Tutzing ein. Vorträge, Workshops und Diskussionsforen beleuchten den Boden als Spiegel gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Die Tagung versteht sich als Impulsraum für eine „Bodenwende“ und greift Ergebnisse sowie Thesen aus Projekten des Wissenschaftlichen Kuratoriums der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum auf. Dabei diskutieren Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Landwirtschaft und Zivilgesellschaft Fragen nach der Qualität und Regenerationsfähigkeit der Böden, nach Flächenverbrauch und Versiegelung, nach multifunktionalen Nutzungskonzepten sowie nach den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer gemeinwohlorientierten Bodenordnung. Programm und Online-Anmeldung sind über die Links direkt aufrufbar. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Akademie für Politische Bildung.  

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Stellenaussschreibung in Oldenburg: Zwei PostDoc-Stellen an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften

An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sind im Department für Versorgungsforschung im Bereich der Medizinethik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei PostDoc-Stellen (m/w/d) zu besetzen: Erstere PostDoc-Stelle mit dem Schwerpunkt „Ethische Aspekte von Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (1) und zweitere mit dem Schwerpunkt „Ethische Fragen von Kindheit und/oder Alter(n) und Lebensverlauf in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (2). Angeboten werden zwei für 4 Jahre befristete Vollzeitstellen (100%; TV-L E 13) im Rahmen der Habilitation mit Präsenz in Oldenburg.  Zur Anstrebung eines höheren Frauenanteils an der Universität Oldenburg werden nachdrücklich Frauen zur Bewerbung aufgefordert. Mit den Stellen sind Aufgaben für Entwicklung, Koordination und Durchführung von Forschungsprojekten, sowie die Beteiligung an medizinethischen Forschungsvorhaben und -veranstaltungen, als auch die Mitwirkung an der Lehre und Betreuung von akademischen Qualifikationsarbeiten verbunden. Gesucht werden Personen mit einem wissenschaftlichem Hochschulstudium in einem für die Medizinethik relevanten Bereich (insb. Philosophie, Theologie; (1) Geistes- und Kulturwissenschaft; (2) Erziehungswissenschaft, Soziologie, Gerontologie). Erwünscht sind sehr gute Englischkenntnisse, sowie theoretische und praktische Kentnisse/Erfahrungen mit Methoden der quantitativen Sozialforschung, als auch Erfahrungen im Forschungsfeld der Medical Humanities. Bewerbungen können bis zum 31.05.2026 eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung und wichtige Informationen sind hier zu finden. Umfangreiche Informationen zum Arbeiten an der Universitätsmedizin Oldenburg finden sich hier.

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