Tagung in Eichstätt: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr

Gesellschaftliche Krisen verändern die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, wie Konflikte ausgetragen werden und wie Menschen miteinander diskutieren. Zwischen Polarisierung, digitalen Dynamiken und neuen Formen öffentlicher Kommunikation stellt sich die Frage: Wie wandeln sich Debattenkultur und Öffentlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Dieser Frage widmet sich die vom 01. bis 03. Juni 2026 stattfindende Tagung „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr“ des Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel (ZRKG) an der KU Eichstätt-Ingolstadt. In den Blick genommen und diskutiert werden Entwicklungen und Wechselwirkungen von Krisendiskursen, Medialität und Streitkultur aus interdisziplinärer Perspektive mit Vorträgen von u.a. Eva Illouz, Hans-Joachim Höhn und Oliver Marchart. Alle weiteren Informationen sowie Anmeldeformular und Programm finden sich auf der Website der KU Eichstätt-Ingolstadt.

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Kooperation Kommende Dortmund und Theologische Fakultät Paderborn

Die Theologische Fakultät Paderborn und das Sozialinstitut Kommende Dortmund planen eine weitreichende inhaltliche und strukturelle Kooperation. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die Forschung zu gesamtgesellschaftlich relevanten sozialen Fragen aus christlich-sozialethischer Perspektive zu stärken. Darüber hinaus soll der Transfer sozialethischer Erkenntnisse in Kirche und Öffentlichkeit weiterentwickelt werden. In einer nun unterzeichneten, gemeinsamen Absichtserklärung zeigen sich die Kooperationspartner überzeugt, dass diese enge Zusammenarbeit erhebliche Synergien freisetzen und die Gestaltungskraft in der politischen und sozialen Bildung entfalten wird. Zu den Mitteilungen auf der Website der Kommende Dortmund und der Theologischen Fakultät Paderborn.  

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in Drittmittelprojekt

Am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ist für das Projekt „Ethik in der Seelsorge: ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) ausgeschrieben. Angeboten wird eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle (65 %). Mit der Stelle sind die Mitarbeit im Drittmittelprojekt, die Durchführung qualitativer Interviews, die Interpretation und Analyse der Interviews sowie die Mitwirkung an einem Workshop, an einer Publikation und an der Einwerbung weiterer Drittmittel verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Theologie. Erwünscht sind vertiefte Kenntnisse in theologischer bzw. philosophischer Ethik sowie Interesse an ethischen Fragestellungen in der Seelsorge und an konfessionssensibler sowie konfessionsübergreifender Forschung. Bewerbungen können bis zum 10. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am ICS

Im Institut für Christliche Sozialwissenschaften im Fachbereich Katholische Theologie der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (50%). Mit der Stelle ist die Durchführung eines Promotionsvorhabens, die Schriftleitung des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften sowie Mitwirkung in Forschung und Lehre verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Katholischer Theologie und Interesse an sozialethischen Fragestellungen. Erfahrung in redaktionellen und/oder herausgeberischen Tätigkeiten ist wünschenswert. Bewerbungen können bis zum 3. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Neuerscheinung: Die geosoziale Frage. Impulse und Desiderate zehn Jahre nach Laudato si´ (JCSW 66/2025)

Im Dezember 2025 ist der neue Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW 66) erschienen. Er widmet sich anlässlich des zehnten Jubiläums der Enzyklika Laudato si‘ der geosozialen Frage: Zur Debatte steht die menschliche Verantwortung für das Zusammenleben in der Gesamtheit des Lebenszusammenhangs, dessen soziale wie ökologische Grundlagen gegenwärtig existenziell bedroht sind. Die Enzyklika ist aber nicht nur eine ambitionierte Sozial- und Ökologiekritik, die Ungerechtigkeiten und Machtasymmetrien im gesellschaftlichen Zusammenleben und im Umgang mit nicht-menschlichen Wesen und der Natur mit gleicher Dringlichkeit und gleichem Gewicht anprangert. Sie ist auch ein starkes Signal in die Weltöffentlichkeit hinein, dass die geosoziale Frage für die Kirche, für Christ:innen wie generell für religiös sensible Menschen in höchstem Maße glaubens- und damit auch praxisrelevant ist. Gleichwohl haben sich die geopolitischen Vorzeichen und die sozialethischen Herausforderungen in der Dekade seit der Veröffentlichung teils dramatisch verändert. Deshalb will der Band mehr sein als eine Erinnerung an eine bemerkenswerte Enzyklika: Die Beiträge verstehen das Jubiläum als Anlass, um deren Impulse wie die bleibenden Lücken aufzugreifen und die noch weitgehend uneingelösten konzeptionellen Desiderate der geosozialen Frage zukunftsgerichtet und innovativ nach vorne zu denken. Zur Online-Ausgabe (Open Access).  

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Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (2/2025) – Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit

Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “. Im online frei zugänglichen Heft wird gefragt, ob in Sachen Steuern mehr Gerechtigkeit gefordert und ob – darüber hinaus – eine größere Steuergerechtigkeit auch möglich ist. Gegenüber dem Versprechen, mit ›weniger Staat‹ käme man in Deutschland weiter, wird gefragt, ob steigende öffentliche Ausgaben zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben und für eine Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft notwendig sind und daher politisch durchgesetzt werden müssen. Gefragt wird weiterhin, ob die politisch einfachere Lösung, die zunehmende Kreditaufnahme durch den Staat, – angesichts der sich daraus ergebenden ›Umverteilung‹ von unten nach oben – auch die bessere und vor allem gerechtere Lösung für knappe öffentliche Haushalte ist. Vor allem aber wird gefragt, ob und wie der Staat das Leistungsvermögen der Gesellschaft auf dem Weg der Steuern besser mobilisieren und wie er die einkommens- und vermögensstarke Bürger:innen und Unternehmen stärker und wirksamer zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben heranziehen kann. Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

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Stellenausschreibung München: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E13) – Angewandte Ethik

Am Institut für Theologie und Ethik (Professur für Katholische Theologie) der Universität der Bundeswehr München ist eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Angewandte Ethik ausgeschrieben (bis E13 TVöD Bund). Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet (mit Option auf Verlängerung), in Voll- oder Teilzeit. Aufgaben Mitarbeit in der Lehre (u. a. Übungen, Seminare, Praktika) Forschung im Schwerpunkt Christliche Sozialethik und Angewandte Ethik Eigene wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion zum Dr. phil. möglich) Unterstützung bei Publikationen, Präsentationen und Drittmitteleinwerbung Organisations- und Verwaltungsaufgaben in Lehre und Forschung Profil Erforderlich: abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister/Diplom) in Katholischer Theologie (Schwerpunkt u. a. Christliche Sozialethik/Moraltheologie/Theologische Ethik) oder Philosophie; Deutsch C2, Englisch B2. Wünschenswert: Interesse an Medien- und Filmethik sowie Friedens- und Militärethik. Bewerbung Bitte senden Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Publikationsverzeichnis) bis 09.02.2026 als eine PDF-Datei per E-Mail mit dem Betreff „WiMi Ethik“ an: ethik@unibw.de. Alle Infos im Ausschreibungstext  

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Terminaviso: 52. Tagung des Innsbrucker Kreises (14.–16. September 2026, Innsbruck)

Die 52. Tagung des Innsbrucker Kreises findet erstmals nicht zu Jahresbeginn, sondern von 14.–16. September 2026 im Bildungshaus Seehof (Innsbruck) statt. Thema der Tagung ist: „Tugenden. Wegweiser liberaler Demokratien?“ Das endgültige Programm folgt, jedoch wurden folgende Hauptvorträge bereits bestätigt: Christoph Halbig (Zürich): Chancen und Grenzen der Tugendethik Jim Keenan SJ (Boston): Virtues and Democracy Ottfried Höffe (Tübingen): Demokratische Tugenden (Arbeitstitel) Zusätzlich wurden folgende Workshops zugesagt: Marie-Luisa Frick (Innsbruck): Friedensethik – Streiten Elke Mack (Erfurt): Kulturkampf: Identitäre Moral. Wo positioniert sich christliche Tugendethik? Peter Schallenberg (Paderborn): Tugend und Demokratie in den USA Weitere Referent:innen sind angefragt. Die Einladung mit dem genauen Programm sowie Informationen zur Anmeldung werden im Feber 2026 versendet.

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Ausschreibung: Förderpreis Christliche Sozialethik 2026

Der Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund e.V. (Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn) schreibt für das Jahr 2026 den Förderpreis Christliche Sozialethik aus. Der Preis richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler:innen und würdigt Arbeiten, die ein gesellschaftliches Thema aus christlich-sozialethischer Perspektive bearbeiten. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitation) oder eine vergleichbare Forschungsarbeit. Wichtig: Die eingereichte Arbeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein. Der Förderpreis ist mit 2.000 € ausgestattet. Bei mehreren preiswürdigen Arbeiten kann der Preis geteilt werden. Die Arbeit ist bis spätestens 31. März 2026 in elektronischer Fassung per E-Mail einzureichen an: herbers@kommende-dortmund.de Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Wissenschaftler:innen der Christlichen Sozialethik. Die Entscheidung fällt im September 2026, die Preisverleihung erfolgt beim Patronatsfest der Kommende Dortmund im November 2026.   Die Ausschreibung im Volltext finden Sie hier.

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Stellenausschreibung in Bonn: Referent:in für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik

Für den Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein:e Referent:in (m/w/d) für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik gesucht. Der Beschäftigungsumfang beträgt 100 Prozent. Zu den mit der Stelle verbundenen Aufgaben zählen die Analyse und Aufbereitung aktueller gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen. Geboten werden u.a. flexible Arbeitszeiten mit der Option für mobiles Arbeiten. Eine Bewerbung ist bis 7. Januar 2026 möglich. Zur Ausschreibung auf der Website der DBK.  

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