„Dualer“ Master in Frankfurt a. M.: Bewerbungsaufruf Master „Sozialethik im Gesundheitswesen“

In Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen bietet die Goethe-Universität Frankfurt für das Wintersemester 2026/27 den interdisziplinären und praxisintegrierenden Masterstudiengang „Sozialethik im Gesundheitswesen“ an der Schnittstelle von Sozialethik, Medizinethik, Sozialwissenschaften und Gesundheitswesen. Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorgrad in geistes-, sozial- und/oder gesundheitswissenschaftlichen Fächern, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und institutioneller Gestaltung im Gesundheitswesen beschäftigen und diese berufspraktisch weiterverfolgen möchten. Das Studium verbindet sozialethische und medizinethische Perspektiven mit sozialwissenschaftlichen und gesundheitsbezogenen Zugängen, eröffnet Einblicke in Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens und bereitet auf Tätigkeiten vor, in denen ethische Urteilsbildung, gesellschaftliche Verantwortung und institutionelle Praxis zusammenkommen. Die Bewerbung für das Wintersemester 2026/27 ist vom 1. Juni bis 15. Juli 2026 möglich. Hier finden sich weitere Informationen zum Studienprofil, zu der Bewerbung und Zulassung sowie der Kontakt zur Studiengangskoordination.

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Magnifica Humanitas – Stimmen aus der Christlichen Sozialethik

Am 15. Mai 2026 unterzeichnete Papst Leo XIV. seine erste Enzyklika: Magnifica Humanitas. Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Zum 135-jährigen Jubiläum der ersten Sozialenzyklika (Rerum Novarum von Papst Leo XIII.) stellt er sich explizit in die lebendige Tradition der Katholischen Soziallehre und möchte seinen Beitrag im Licht der Neuerungen unserer Zeit leisten (vgl. MH 3-4). Auf dieser Seite sammeln wir Kommentare und Beiträge zu MH von Vertreter:innen der Christlichen Sozialethik, besonders unserer Mitglieder. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wir bitten um Hinweise und Ergänzungen an die Redaktion. Alexandra Kaiser-Duliba (29. Mai 2026): Ethikerin: Papst hat Stimme der Menschen in KI-Diskurs eingebracht. In: katholisch.de. Ursula Nothelle-Wildfeuer (28. Mai 2026): «Für Leo XIV. ist Wahrheit kein fertiges Gebäude aus dogmatischen Grundsätzen». Interview in: pfarrblattbern.ch. Alexander Filipović (27. Mai 2026): Vorlesung: Magnifica humanitas – Die neue Sozialenzyklika von Papst Leo XIV. 90 Minuten, mit Diskussion und Präsentationsfolien. Im You-Tube Kanal der KSOE. Bernhard Emunds (26. Mai 2026): Position: Papst Leo stellt die Machtfrage im Digitalkapitalismus. NBI Position 2/2026. Alexander Filipović (25. Mai 2026): Die großartige und verwundete Menschheit am Scheideweg. Papst Leos neue Sozialenzyklika über den technologischen Wandel und die Künstliche Intelligenz. In: feinschwarz.net. Elmar Nass (25. Mai 2026): Warnung vor der Macht der KI. Eine sozialethische Einordnung von „Magnifica humanitas“. In: domradio.de. Ursual Nothelle-Wildfeuer, Michael Reder, Markus Vogt (25. Mai 2026). In: „KI entwaffnen“: Papst Leo legt erste Enzyklika vor. Von: br.de. Ursula Nothelle-Wildfeuer (25. Mai 2026): Würdigung der Enzyklika „Magnifica humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Statement bei der Pressekonferenz der DBK. Martin Schneider (25. Mai 2026): Die Macht der Algorithmen und die Würde des Menschen. In: ku.de. Weitere Sammlungen mit Veröffentlichungen von Sozialethiker:innen zu zeitgenössischen Themen finden sich hier.

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Call for Papers: Kirche – Politik – Macht. Ein theologischer Blick auf neue Netzwerke von christlicher und politischer Rechten

Das sich in den letzten Jahren verschobene Verhältnis von (katholischer) Kirche, Politik und Macht, und das von Demokratieermüdung, Politikverdrossenheit und gesellschaftlicher Polarisierung veränderte gesellschaftliche Klima prägt unsere heutige Zeit. Besonders in den Blick geraten dabei „unheilige Koalitionen“ und politische Allianzen aus christlichen fundamentalistischen Strömungen und politischen Rechten im sog. „Neointegralismus“. Die geplante Ausgabe 10:2 der Zeitschrift LIMINA der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz widmet sich deshalb dem komplexen Beziehungsgeflecht von Kirche – Politik – Macht aus sowohl binnentheologischer als auch interdisziplinärer Perspektive. Ziel ist es, die gegenwärtigen Erscheinungsformen der demokratie- und theologiepolitischen Implikationen dieser Strömungen einer systematisch-theologischen Relfexion und Analyse zu unterziehen. Inhaltliche Anhaltspunkte sind u.a. Verflechtungen von kirchlicher und politischer Gesellschaft, (Post-)Liberalismus, Formen Politischer Theologie, Macht- und Herrschaftsverhätlnisse, Allianzen und (digitale) Netzwerke, und demokratie- und bildungstheoretische Herausforderungen. Die Herausgeber der Zeitschrift LIMINA laden daher ausdrücklich zu interdisziplinären Beiträgen ein, die das Feld von Kirche – Politik – Macht aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven erschließen. Erwünscht sind sowohl grundlagenorientierte als auch empirische Studien. Beitragskonzepte (max. 4.000 Zeichen) können bis zum 15.12.2026 an limina@uni-graz.at gesendet werden. Der vollständige Beitrag (in englischer oder deutscher Sprache) sollte nicht mehr als 40.000 Zeichen umfassen. Die Entscheidung über die Annahme der Beitragskonzepte findet am 22.12.2026 statt. Der anschließende Einsendeschluss für ausgeabreitete Beiträge ist der 31.07.2027. Weitere Informationen über die Zeitschrift, Publikationsrichtlinien und das Peer-Review-Verfahren finden sich hier.  

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Tagung in Eichstätt: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr

Gesellschaftliche Krisen verändern die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, wie Konflikte ausgetragen werden und wie Menschen miteinander diskutieren. Zwischen Polarisierung, digitalen Dynamiken und neuen Formen öffentlicher Kommunikation stellt sich die Frage: Wie wandeln sich Debattenkultur und Öffentlichkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Dieser Frage widmet sich die vom 01. bis 03. Juni 2026 stattfindende Tagung „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Krisendiskurse in der Spannung von Öffnung und Abwehr“ des Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel (ZRKG) an der KU Eichstätt-Ingolstadt. In den Blick genommen und diskutiert werden Entwicklungen und Wechselwirkungen von Krisendiskursen, Medialität und Streitkultur aus interdisziplinärer Perspektive mit Vorträgen von u.a. Eva Illouz, Hans-Joachim Höhn und Oliver Marchart. Alle weiteren Informationen sowie Anmeldeformular und Programm finden sich auf der Website der KU Eichstätt-Ingolstadt.

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Kooperation Kommende Dortmund und Theologische Fakultät Paderborn

Die Theologische Fakultät Paderborn und das Sozialinstitut Kommende Dortmund planen eine weitreichende inhaltliche und strukturelle Kooperation. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die Forschung zu gesamtgesellschaftlich relevanten sozialen Fragen aus christlich-sozialethischer Perspektive zu stärken. Darüber hinaus soll der Transfer sozialethischer Erkenntnisse in Kirche und Öffentlichkeit weiterentwickelt werden. In einer nun unterzeichneten, gemeinsamen Absichtserklärung zeigen sich die Kooperationspartner überzeugt, dass diese enge Zusammenarbeit erhebliche Synergien freisetzen und die Gestaltungskraft in der politischen und sozialen Bildung entfalten wird. Zu den Mitteilungen auf der Website der Kommende Dortmund und der Theologischen Fakultät Paderborn.  

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in in Drittmittelprojekt

Am Seminar für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ist für das Projekt „Ethik in der Seelsorge: ethische und pastorale Herausforderungen im seelsorglichen Gespräch mit alten und hochaltrigen Menschen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) ausgeschrieben. Angeboten wird eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle (65 %). Mit der Stelle sind die Mitarbeit im Drittmittelprojekt, die Durchführung qualitativer Interviews, die Interpretation und Analyse der Interviews sowie die Mitwirkung an einem Workshop, an einer Publikation und an der Einwerbung weiterer Drittmittel verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Theologie. Erwünscht sind vertiefte Kenntnisse in theologischer bzw. philosophischer Ethik sowie Interesse an ethischen Fragestellungen in der Seelsorge und an konfessionssensibler sowie konfessionsübergreifender Forschung. Bewerbungen können bis zum 10. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Stellenausschreibung in Münster: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am ICS

Im Institut für Christliche Sozialwissenschaften im Fachbereich Katholische Theologie der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L) zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (50%). Mit der Stelle ist die Durchführung eines Promotionsvorhabens, die Schriftleitung des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften sowie Mitwirkung in Forschung und Lehre verbunden. Gesucht werden Personen mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss in Katholischer Theologie und Interesse an sozialethischen Fragestellungen. Erfahrung in redaktionellen und/oder herausgeberischen Tätigkeiten ist wünschenswert. Bewerbungen können bis zum 3. April 2026 eingereicht werden. Zur Stellenausschreibung.  

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Neuerscheinung: Die geosoziale Frage. Impulse und Desiderate zehn Jahre nach Laudato si´ (JCSW 66/2025)

Im Dezember 2025 ist der neue Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW 66) erschienen. Er widmet sich anlässlich des zehnten Jubiläums der Enzyklika Laudato si‘ der geosozialen Frage: Zur Debatte steht die menschliche Verantwortung für das Zusammenleben in der Gesamtheit des Lebenszusammenhangs, dessen soziale wie ökologische Grundlagen gegenwärtig existenziell bedroht sind. Die Enzyklika ist aber nicht nur eine ambitionierte Sozial- und Ökologiekritik, die Ungerechtigkeiten und Machtasymmetrien im gesellschaftlichen Zusammenleben und im Umgang mit nicht-menschlichen Wesen und der Natur mit gleicher Dringlichkeit und gleichem Gewicht anprangert. Sie ist auch ein starkes Signal in die Weltöffentlichkeit hinein, dass die geosoziale Frage für die Kirche, für Christ:innen wie generell für religiös sensible Menschen in höchstem Maße glaubens- und damit auch praxisrelevant ist. Gleichwohl haben sich die geopolitischen Vorzeichen und die sozialethischen Herausforderungen in der Dekade seit der Veröffentlichung teils dramatisch verändert. Deshalb will der Band mehr sein als eine Erinnerung an eine bemerkenswerte Enzyklika: Die Beiträge verstehen das Jubiläum als Anlass, um deren Impulse wie die bleibenden Lücken aufzugreifen und die noch weitgehend uneingelösten konzeptionellen Desiderate der geosozialen Frage zukunftsgerichtet und innovativ nach vorne zu denken. Zur Online-Ausgabe (Open Access).  

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Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (2/2025) – Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit

Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “. Im online frei zugänglichen Heft wird gefragt, ob in Sachen Steuern mehr Gerechtigkeit gefordert und ob – darüber hinaus – eine größere Steuergerechtigkeit auch möglich ist. Gegenüber dem Versprechen, mit ›weniger Staat‹ käme man in Deutschland weiter, wird gefragt, ob steigende öffentliche Ausgaben zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben und für eine Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft notwendig sind und daher politisch durchgesetzt werden müssen. Gefragt wird weiterhin, ob die politisch einfachere Lösung, die zunehmende Kreditaufnahme durch den Staat, – angesichts der sich daraus ergebenden ›Umverteilung‹ von unten nach oben – auch die bessere und vor allem gerechtere Lösung für knappe öffentliche Haushalte ist. Vor allem aber wird gefragt, ob und wie der Staat das Leistungsvermögen der Gesellschaft auf dem Weg der Steuern besser mobilisieren und wie er die einkommens- und vermögensstarke Bürger:innen und Unternehmen stärker und wirksamer zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben heranziehen kann. Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

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Stellenausschreibung München: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E13) – Angewandte Ethik

Am Institut für Theologie und Ethik (Professur für Katholische Theologie) der Universität der Bundeswehr München ist eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Angewandte Ethik ausgeschrieben (bis E13 TVöD Bund). Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet (mit Option auf Verlängerung), in Voll- oder Teilzeit. Aufgaben Mitarbeit in der Lehre (u. a. Übungen, Seminare, Praktika) Forschung im Schwerpunkt Christliche Sozialethik und Angewandte Ethik Eigene wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion zum Dr. phil. möglich) Unterstützung bei Publikationen, Präsentationen und Drittmitteleinwerbung Organisations- und Verwaltungsaufgaben in Lehre und Forschung Profil Erforderlich: abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister/Diplom) in Katholischer Theologie (Schwerpunkt u. a. Christliche Sozialethik/Moraltheologie/Theologische Ethik) oder Philosophie; Deutsch C2, Englisch B2. Wünschenswert: Interesse an Medien- und Filmethik sowie Friedens- und Militärethik. Bewerbung Bitte senden Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Publikationsverzeichnis) bis 09.02.2026 als eine PDF-Datei per E-Mail mit dem Betreff „WiMi Ethik“ an: ethik@unibw.de. Alle Infos im Ausschreibungstext  

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