Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (2/2025) – Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit

Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “. Im online frei zugänglichen Heft wird gefragt, ob in Sachen Steuern mehr Gerechtigkeit gefordert und ob – darüber hinaus – eine größere Steuergerechtigkeit auch möglich ist. Gegenüber dem Versprechen, mit ›weniger Staat‹ käme man in Deutschland weiter, wird gefragt, ob steigende öffentliche Ausgaben zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben und für eine Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft notwendig sind und daher politisch durchgesetzt werden müssen. Gefragt wird weiterhin, ob die politisch einfachere Lösung, die zunehmende Kreditaufnahme durch den Staat, – angesichts der sich daraus ergebenden ›Umverteilung‹ von unten nach oben – auch die bessere und vor allem gerechtere Lösung für knappe öffentliche Haushalte ist. Vor allem aber wird gefragt, ob und wie der Staat das Leistungsvermögen der Gesellschaft auf dem Weg der Steuern besser mobilisieren und wie er die einkommens- und vermögensstarke Bürger:innen und Unternehmen stärker und wirksamer zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben heranziehen kann. Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

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Stellenausschreibung München: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E13) – Angewandte Ethik

Am Institut für Theologie und Ethik (Professur für Katholische Theologie) der Universität der Bundeswehr München ist eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Angewandte Ethik ausgeschrieben (bis E13 TVöD Bund). Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf drei Jahre befristet (mit Option auf Verlängerung), in Voll- oder Teilzeit. Aufgaben Mitarbeit in der Lehre (u. a. Übungen, Seminare, Praktika) Forschung im Schwerpunkt Christliche Sozialethik und Angewandte Ethik Eigene wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion zum Dr. phil. möglich) Unterstützung bei Publikationen, Präsentationen und Drittmitteleinwerbung Organisations- und Verwaltungsaufgaben in Lehre und Forschung Profil Erforderlich: abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister/Diplom) in Katholischer Theologie (Schwerpunkt u. a. Christliche Sozialethik/Moraltheologie/Theologische Ethik) oder Philosophie; Deutsch C2, Englisch B2. Wünschenswert: Interesse an Medien- und Filmethik sowie Friedens- und Militärethik. Bewerbung Bitte senden Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Publikationsverzeichnis) bis 09.02.2026 als eine PDF-Datei per E-Mail mit dem Betreff „WiMi Ethik“ an: ethik@unibw.de. Alle Infos im Ausschreibungstext  

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Terminaviso: 52. Tagung des Innsbrucker Kreises (14.–16. September 2026, Innsbruck)

Die 52. Tagung des Innsbrucker Kreises findet erstmals nicht zu Jahresbeginn, sondern von 14.–16. September 2026 im Bildungshaus Seehof (Innsbruck) statt. Thema der Tagung ist: „Tugenden. Wegweiser liberaler Demokratien?“ Das endgültige Programm folgt, jedoch wurden folgende Hauptvorträge bereits bestätigt: Christoph Halbig (Zürich): Chancen und Grenzen der Tugendethik Jim Keenan SJ (Boston): Virtues and Democracy Ottfried Höffe (Tübingen): Demokratische Tugenden (Arbeitstitel) Zusätzlich wurden folgende Workshops zugesagt: Marie-Luisa Frick (Innsbruck): Friedensethik – Streiten Elke Mack (Erfurt): Kulturkampf: Identitäre Moral. Wo positioniert sich christliche Tugendethik? Peter Schallenberg (Paderborn): Tugend und Demokratie in den USA Weitere Referent:innen sind angefragt. Die Einladung mit dem genauen Programm sowie Informationen zur Anmeldung werden im Feber 2026 versendet.

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Ausschreibung: Förderpreis Christliche Sozialethik 2026

Der Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund e.V. (Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn) schreibt für das Jahr 2026 den Förderpreis Christliche Sozialethik aus. Der Preis richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler:innen und würdigt Arbeiten, die ein gesellschaftliches Thema aus christlich-sozialethischer Perspektive bearbeiten. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitation) oder eine vergleichbare Forschungsarbeit. Wichtig: Die eingereichte Arbeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein. Der Förderpreis ist mit 2.000 € ausgestattet. Bei mehreren preiswürdigen Arbeiten kann der Preis geteilt werden. Die Arbeit ist bis spätestens 31. März 2026 in elektronischer Fassung per E-Mail einzureichen an: herbers@kommende-dortmund.de Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Wissenschaftler:innen der Christlichen Sozialethik. Die Entscheidung fällt im September 2026, die Preisverleihung erfolgt beim Patronatsfest der Kommende Dortmund im November 2026.   Die Ausschreibung im Volltext finden Sie hier.

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Stellenausschreibung in Bonn: Referent:in für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik

Für den Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein:e Referent:in (m/w/d) für Gesellschafts-, Sozial- und Wirtschaftspolitik gesucht. Der Beschäftigungsumfang beträgt 100 Prozent. Zu den mit der Stelle verbundenen Aufgaben zählen die Analyse und Aufbereitung aktueller gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen. Geboten werden u.a. flexible Arbeitszeiten mit der Option für mobiles Arbeiten. Eine Bewerbung ist bis 7. Januar 2026 möglich. Zur Ausschreibung auf der Website der DBK.  

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Call for Papers: Crisis & Recovery – Societas Ethica Konferenz 2026

Von 20. bis 23. August 2026 findet in Estland die 62. Jahrestagung der Societas Ethica statt. Das Tagungsthema lautet: „Krisen und ihre Bewältigung: Ethik im interdisziplinären Dialog“. Ziel der Tagung ist es, ethische Aspekte von Krisen und ihrer Bewältigung im Rahmen eines interdisziplinären Dialogs zu beleuchten. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Auseinandersetzung mit Memory Studies und Semiotik liegen, die in Estland eine starke Tradition haben. Neben diesen möglichen Perspektiven, die vom gastgebenden Kontext inspiriert sind, soll es die Möglichkeit geben, Krisen und ihre Bewältigung aus einer Vielzahl ethischer und interdisziplinärer Blickwinkel zu diskutieren. Dabei geht es u. a. um das Konzept der Krise selbst – wie sie definiert wird, wer sie definiert und ob sie als kairos, als Chance oder als Katastrophe angesehen wird. Ebenso wichtig sind Fragen der Bewältigung, Versöhnung und Vergebung und welche Zukunftsperspektiven sich gesellschaftlich und individuell daraus ergeben. Das Organisationskomitee begrüßt Beiträge aus den Bereichen der Philosophie, Theologie und angewandten Ethik sowie aus den Bereichen Memory Studies, Semiotik, Politikwissenschaft, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Religionswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft, Psychologie, Geschichte und Rechtswissenschaft. Die Frist für die Einreichung von Abstracts endet am 15. Dezember 2025. Zur Konferenzwebsite. Zum Call for Papers auf deutsch als PDF.  

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CfP: Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik im JCSW 67

Für die Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ bittet die Redaktion des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW) um Einreichung von wissenschaftlichen Beiträgen. In dieser Rubrik erscheinen Beiträge zu einem frei gewählten Thema der Sozialethik. Eingereichte Beiträge (in dt. oder engl. Sprache) durchlaufen ein vollständig anonymisiertes double-blind Peer Review Verfahren. Die Einladung richtet sich an alle Wissenschaftler*innen der Christlichen Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften (v. a. Philosophie, Soziologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften). Die Redaktion des Jahrbuches freut sich besonders über Einreichungen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Einsendeschluss für Einreichungen ist der 31.01.2026.  Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des JCSW oder im beigefügten Call for Papers.    

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Neuerscheinung: Festschrift für Marianne Heimbach-Steins – „Sozialethik im Kontext“

Anlässlich der Emeritierung von Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins ist eine Festschrift erschienen, die im Rahmen ihrer Abschiedsvorlesung am 11. Juli 2025 feierlich übergeben wurde: Bachmann, Claudius; Riedl, Anna Maria; Noweck, Anna; Filipović, Alexander (Hg.) (2025):Sozialethik im Kontext. Interdisziplinäre Fragen einer gesellschaftlich engagierten Theologie(Gesellschaft – Ethik – Religion, 27). Paderborn: Brill | Schöningh. https://doi.org/10.30965/9783657796793 Die Publikation versammelt Beiträge aus Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften und würdigt das wissenschaftliche Wirken von Marianne Heimbach-Steins, deren Ansatz einer kontextuellen Sozialethik konsequent den interdisziplinären Dialog sucht und gesellschaftliche Verantwortung betont. Was unter Kontextualität zu verstehen ist und wie sie das Ringen um gerechte soziale Verhältnisse prägt, zeigen die Beiträge dieses Bandes. Sie greifen die Herausforderung der Kontextualität wie auch den Anspruch auf Interdisziplinarität auf und führen diese in unterschiedlichen Feldern weiter. Dabei wird deutlich, dass Kontextualität je nach Ebene unterschiedliche Gestalt annimmt. Der Band reflektiert sie in fünf thematischen Bereichen: Ethik und Kontextualität, Spiritualität und Theologie, Menschenrechte und Menschenwürde, Gender und Gerechtigkeit sowie Politik und Gesellschaft. Im Juli 2025 fand zu Ehren von Marianne Heimbach-Steins außerdem ein Symposium im Franz-Hitze-Haus Münster statt, bei dem Wegbegleiter:innen und Kolleg:innen zentrale Themen ihres Schaffens diskutierten. Die Publikation wurde finanziell unterstützt von der Erzdiözese Bamberg und der Diözese Münster – herzlichen Dank dafür!

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Call for Presentations: Tagung „Sozialer Friede in den Ländern Ost- und Mitteleuropas“ in Wien

Vom 9. bis 11. Oktober 2025 findet die Fachtagung „Sozialer Friede in den Ländern Ost- und Mitteleuropas“ der Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa in Wien statt. Die Tagung versteht sich als interdisziplinäres Forum, das Raum für den Austausch zu aktuellen sozialethischen Fragestellungen bietet. Neben einschlägigen Beiträgen zum Tagungsthema sind auch Präsentationen aktueller sozialethischer Forschung willkommen. Besonders eingeladen sind Nachwuchswissenschaftler:innen, ihre laufenden Forschungsarbeiten und Projekte im Rahmen der Tagung vorzustellen. Anforderungen an Präsentationen: Sprachen: Deutsch oder Englisch Vortragsdauer: max. 25 Minuten Publikation: Eine Veröffentlichung ausgewählter Beiträge wird derzeit geprüft. Einsendeschluss für Abstracts: 30. September 2025 Weitere Informationen zur Tagung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: eveeno.com/tagung-sozialer-frieden. Der vollständige Call for Presentations steht hier als PDF zum Download bereit. Die Vereinigung für Sozialethik in Mitteleuropa freut sich auf Ihre Einreichungen und eine spannende Diskussion im Oktober in Wien.

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Save the date: Berliner Werkstattgespräch 2026

Das nächste Werkstattgespräch der AG Christliche Sozialethik findet von 16. bis 18. Februar 2026 in der Katholischen Akademie Berlin statt. Das Thema der Tagung lautet „Sozialethik der Gemeingüter“. Die Arbeitsgemeinschaft wird sich in der Tagung mit der Aushandlung, Herstellung, Bereitstellung und Nutzung von Gemeingütern beschäftigen. Mit ›Gemeingütern‹ werden all diejenigen Sachgüter und Dienstleistungen gemeint, die – nach gesellschaftlicher und zumeist politisch ausgehandelter Übereinkunft – allen zur Verfügung stehen sollen. Sie werden deswegen, wenigstens teilweise, der privatwirtschaftlichen Produktionsweise entzogen und in unterschiedlicher Weise gemeinwirtschaftlich, häufig unter staatlicher Kontrolle, her- und bereitgestellt. Auf dem Werkstattgespräch wird gefragt, ob, in welcher Hinsicht und in welchem Umfang Gemeingüter zur gerechten Ordnung moderner Gesellschaften gehören – und wie diese bewirtschaftet werden müssen, um diese gerecht ›zu machen‹. Über einen Call for Papers für Nachwuchwissenschaftler:innen werden diese eingeladen, ihre laufenden oder abgeschlossenen Projekte, aber auch außerhalb ihrer Projekte entstandenen Überlegungen zur ›Sozialethik der Gemeingüter‹ in einem offenen Panel vorzustellen. Zum ausführlichen Save the date als PDF. Zum Call for Papers für Nachwuchwissenschaftler:innen.

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