Tagung in Münster 09.-11. Oktober: Das Ende der Globalisierung? Perspektiven auf eine zukunftsfähige Ökonomie

Die Akademie Franz Hitze Haus in Münster lädt zur Tagung „Das Ende der Globalisierung? Perspektiven auf eine zukunftsfähige Ökonomie“ ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der globalen Wirtschaft, darunter geopolitische Konflikte, krisenanfällige Lieferketten und neue industriepolitische Strategien. Aus wirtschaftsethischer Perspektive diskutieren die Teilnehmenden, wie sich internationale Finanzströme, Finanzpolitik und Steuerpolitik verändern und welche Folgen dies für Stabilität, Gerechtigkeit und wirtschaftliche Verantwortung hat. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie eine mögliche „Globalisierung 2.0“ aussehen könnte und welche normativen Leitlinien eine zukunftsfähige Weltwirtschaft benötigt. Die Tagung findet im Franz Hitze Haus in Münster statt. Die Teilnahme kostet 160 Euro, für Studierende und weitere berechtigte Gruppen ermäßigt 120 Euro. Das Programm sowie die Anmeldung sind über die Website aufrufbar. Alternativ können Sie das Programm im Flyer direkt einsehen.

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CfP: Symposion Law and Religion in Times of Crisis, Challenges and Change

Das REL-Symposium 2027 findet am 19. März 2027 an der Fordham University London unter dem Titel „Choices and Consequences: Decision-Making Across Ethics, Religion, and Legal Thought“ statt. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen Entscheidungen treffen und wie ethische, religiöse, historische und rechtliche Traditionen unser Verständnis von praktischer Vernunft und gesellschaftlicher Entscheidungsfindung prägen. Willkommen sind sowohl theoretische und metaethische als auch anwendungsbezogene Beiträge – etwa zu KI-Governance, Recht und Rechtsprechung, Bildungspolitik, Bioethik, Umweltentscheidungen oder professionellem Handeln – sowie Arbeiten zu Gerechtigkeit, Menschenwürde und Gemeinwohl. Das Symposium versteht sich als interdisziplinäres Forum an der Schnittstelle von Theologie, Ethik, Philosophie, Religionswissenschaft und Rechtswissenschaft; ausgewählte Beiträge können anschließend in einem Sammelband veröffentlicht werden. Besonders zur Einreichung eingeladen sind Doktorand:innen und Early-Career-Forschende. Abstracts mit maximal 300 Wörtern können bis zum 1. Dezember 2026 an symposium@rel-project.com eingereicht werden; ob die Tagung online oder hybrid in London stattfinden wird, hängt derzeit noch von einer Förderentscheidung ab Weiterführende Informationen und den Volltext des Calls finden Sie hier.  

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Call for Papers: Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik im Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften

Die Redaktion des Jahrbuches für Christliche Sozialwissenschaften (JCSW) lädt herzlich dazu ein, einen wissenschaftlichen Beitrag zu einem frei gewählten Thema der Sozialethik zur Publikation in ihrer Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ einzureichen. Das JCSW ist das Leitmedium der (katholischen) theologischen Disziplin „Christliche Sozialethik“ im deutschsprachigen Raum. Es ist in seiner Ausrichtung ökumenisch, interdisziplinär, international und an den Lebenswirklichkeiten der Menschen orientiert. In der Rubrik „Freie Forschungsbeiträge zur Sozialethik“ werden in jeder Ausgabe des JCSW bis zu drei sozialethische Beiträge zu einem frei gewählten sozialethischem Thema veröffentlicht. Der Gesamtumfang des Manuskripts soll nicht mehr als 48.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Fußnoten) umfassen. Eingereichte Beiträge (in dt. oder engl. Sprache) durchlaufen ein vollständig anonymisiertes double-blind Peer Review Verfahren. Die Einladung richtet sich an alle Wissenschaftler*innen der Christlichen Sozialethik und ihrer Bezugswissenschaften. Die Redaktion freut sich besonders über Einreichung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Einsendeschluss der vollständigen Beiträge (dt. oder engl.) ist der 31. Januar 2027. Weitere und ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage des JCSW oder im beigefügten Call for Papers.  

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Amosinternational-Sonderausgabe: Sozialethische Kommentierungen zu Magnifica Humanitas

Vor wenigen Jahren war Künstliche Intelligenz ein abstraktes Phänomen, „eine entfernte Verwandte von Robotik, Automatisierung und dem Internet“. Heute beherrscht sie unseren Alltag, beeinflusst, wie wir miteinander kommunizieren, in sozialen Beziehungen interagieren, und sie entscheidet zunehmend darüber, wer wirtschaftliche und politische Macht entfalten kann. Die KI-Technologie und die damit einhergehenden Transformationen ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen fokussiert der Papst nun in seiner ersten Enzyklika, die er am 15. Mai 2026 unterzeichnete. Die von Hermann-Josef Große Kracht und Jonas Hagedorn koordinierte Sonderausgabe von Amosinternational zu Magnifica humanitas hat zum Ziel, einige Aspekte der Sozialenzyklika Leos XIV. mit Beiträgen von Anna Puzio, Bernhard Emunds, Michelle Becka und Christian Spieß zu vertiefen. Die Sonderausgabe widmet sich der Einordnung ihrer Inhalte in die Geschichte der päpstlichen Sozialverkündigung, aber auch den KI-ethischen, wirtschaftsethischen, friedensethischen und politisch-theoretischen Perspektiven, die in ihr deutlich werden. Nähere Informationen zum Inhalt der Sonderausgabe finden sich hier. Eine Gratisausgabe der Amosinternational-Sonderausgabe ist über den Link bestellbar.

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Stellenausschreibung in Frankfurt: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in am NBI

Am Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik (NBI) in Frankfurt ist zum 1. Dezember 2026 die Stelle einer:s Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (m/w/d) zu besetzen. Der Stellenumfang beträgt 50 % befristet auf drei Jahre (mit der Möglichkeit einer Verlängerung). Gesucht werden Personen mit Hochschulstudium in Katholischer Theologie, Philosophie, Politischer Theorie oder einer Sozialwissenschaft (einschließlich Ökonomie). Weiters werden u.a. Kenntnisse in philosophischer oder theologischer Ethik, ausgeprägte Forschungskompetenzen und Interesse an interdisziplinärem Arbeiten sowie an Wirtschafts- und Sozialpolitik erwartet. Bewerbungen können bis zum 1. Oktober 2026 eingereicht werden. Zur Ausschreibung als PDF, zur Meldung auf der Website des NBI.  

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Stellenausschreibung: Akademische:r Rat:Rätin oder Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in für Ethik an der RWTH Aachen

Am Institut für Katholische Theologie der RWTH Aachen ist zum 01. Oktober 2026 eine unbefristete Vollzeitstelle als Akademische:r Rat:Rätin bzw. Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) mit dem Schwerpunkt Ethik zu besetzen. Die Stelle ist den Lehr- und Forschungsgebieten der systematischen Theologie sowie Religionspädagogik und praktischen Theologie zugeordnet und wird mit A13 bzw. TV-L 13 bewertet. Gesucht wird eine wissenschaftliche Persönlichkeit mit abgeschlossenem Promotionsstudium der Theologie oder einer benachbarten Disziplin und ausgewiesenem Interesse an theologischen und ethischen Fragestellungen. Erwünscht sind insbesondere Forschungsschwerpunkte in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Umwelt- und Technikethik, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, religiöse Bildung in pluralen Gesellschaften oder Theologie im Kontext globaler Herausforderungen. Zu den Aufgaben gehören u.a. die Mitwirkung in Lehre und Forschung, die selbstständige wissenschaftliche Arbeit im Bereich der theologischen Ethik, die Durchführung von Lehrveranstaltung sowie Mitarbeit an Drittmittelprojekten.   Die Bewerbungsfrist ist der 06. August 2026. Weitere Informationen zu den Profilanforderungen und dem Bewerbungsverfahren finden sich in der vollständigen Stellenausschreibung auf der Website der RWTH Aachen.

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„Dualer“ Master in Frankfurt a. M.: Bewerbungsaufruf Master „Sozialethik im Gesundheitswesen“

In Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen bietet die Goethe-Universität Frankfurt für das Wintersemester 2026/27 den interdisziplinären und praxisintegrierenden Masterstudiengang „Sozialethik im Gesundheitswesen“ an der Schnittstelle von Sozialethik, Medizinethik, Sozialwissenschaften und Gesundheitswesen. Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorgrad in geistes-, sozial- und/oder gesundheitswissenschaftlichen Fächern, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und institutioneller Gestaltung im Gesundheitswesen beschäftigen und diese berufspraktisch weiterverfolgen möchten. Das Studium verbindet sozialethische und medizinethische Perspektiven mit sozialwissenschaftlichen und gesundheitsbezogenen Zugängen, eröffnet Einblicke in Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens und bereitet auf Tätigkeiten vor, in denen ethische Urteilsbildung, gesellschaftliche Verantwortung und institutionelle Praxis zusammenkommen. Die Bewerbung für das Wintersemester 2026/27 ist vom 1. Juni bis 15. Juli 2026 möglich. Hier finden sich weitere Informationen zum Studienprofil, zu der Bewerbung und Zulassung sowie der Kontakt zur Studiengangskoordination.

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CfP: „Crossing Borders – Building Bridges“

Von 24. bis 26. September 2026 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz erstmals die internationale Doktorand:innen-Tagung „Crossing Borders – Building Bridges“ statt. Die Tagung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Bereichen Theologie, Religionswissenschaft und Ethik. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch über laufende Dissertationsprojekte. Junge Forscher:innen sind eingeladen, ihr Dissertationsprojekt oder ausgewählte Teilaspekte daraus in einer 20-minütigen Präsentation vorzustellen und in einem kollegialen Rahmen konstruktives Peer-Feedback zu erhalten. Die Tagung bietet zugleich die Möglichkeit, internationale und interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen und den Dialog über fachliche und geografische Grenzen hinweg zu fördern. Willkommen sind Dissertationsprojekte mit unterschiedlichen methodischen Zugängen aus allen Fachbereichen der Theologie sowie der Religionswissenschaft und der angewandten Ethik. Darüber hinaus besteht für Teilnehmende die Möglichkeit, ihren Beitrag in einem Tagungsband zu veröffentlichen, der in der Fakultätsreihe „Theologie im kulturellen Dialog“ erscheinen wird. Bewerbungen können bis 14. Juni 2026 per E-Mail an forschungsdekan.theol@uni-graz.at eingereicht werden. Erbeten werden ein Abstract zum Vortragsthema im Umfang von ca. 5.000 Zeichen sowie ein kurzer CV mit akademischem Werdegang, Forschungsschwerpunkten und wichtigsten Publikationen. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Review-Verfahrens; die Entscheidung über die Teilnahme wird bis Juli 2026 bekanntgegeben. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Weitere Informationen finden sich im Call for Papers auf Deutsch und Englisch.

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Stellenaussschreibung in Oldenburg: Zwei PostDoc-Stellen an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften

An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sind im Department für Versorgungsforschung im Bereich der Medizinethik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei PostDoc-Stellen (m/w/d) zu besetzen: Erstere PostDoc-Stelle mit dem Schwerpunkt „Ethische Aspekte von Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (1) und zweitere mit dem Schwerpunkt „Ethische Fragen von Kindheit und/oder Alter(n) und Lebensverlauf in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (2). Angeboten werden zwei für 4 Jahre befristete Vollzeitstellen (100%; TV-L E 13) im Rahmen der Habilitation mit Präsenz in Oldenburg.  Zur Anstrebung eines höheren Frauenanteils an der Universität Oldenburg werden nachdrücklich Frauen zur Bewerbung aufgefordert. Mit den Stellen sind Aufgaben für Entwicklung, Koordination und Durchführung von Forschungsprojekten, sowie die Beteiligung an medizinethischen Forschungsvorhaben und -veranstaltungen, als auch die Mitwirkung an der Lehre und Betreuung von akademischen Qualifikationsarbeiten verbunden. Gesucht werden Personen mit einem wissenschaftlichem Hochschulstudium in einem für die Medizinethik relevanten Bereich (insb. Philosophie, Theologie; (1) Geistes- und Kulturwissenschaft; (2) Erziehungswissenschaft, Soziologie, Gerontologie). Erwünscht sind sehr gute Englischkenntnisse, sowie theoretische und praktische Kentnisse/Erfahrungen mit Methoden der quantitativen Sozialforschung, als auch Erfahrungen im Forschungsfeld der Medical Humanities. Bewerbungen können bis zum 31.05.2026 eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung und wichtige Informationen sind hier zu finden. Umfangreiche Informationen zum Arbeiten an der Universitätsmedizin Oldenburg finden sich hier.

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Call for Papers: Kontextualisierte Autonomie

Von 26. bis 28. November 2026 findet im KSI in Siegburg die wissenschaftliche Fachtagung „Kontextualisierte Autonomie: Relationalität, Vulnerabilität und eine Anleitung zum gelingenden Leben“ statt. Im Rahmen der von Katharina Ebner und Benedikt Schmidt organisierten Tagung sind zwei freie Beiträge mit einer Vortragsdauer von max. 20 Minuten vorgesehen, die sich im Themenfeld der Tagung verorten sollen. Das Organisationsteam lädt herzlich zur Einreichung von Themenvorschlägen und möglichen Beiträgen aus der Theologischen Ethik und benachbarten Disziplinen ein. Angesprochen sind ausdrücklich Nachwuchswissenschaftler*innen. Inhaltlich sollen die Beiträge an die Thematik der Fachtagung anschlussfähig sein. Zu denken wäre etwa an eine Auseinandersetzung mit der nichtmenschlichen Umwelt, der Bedeutung von Autonomie im politischen Feld unter den Bedingungen von Digitalisierung oder auch Autonomiekonzeptionen nichtwestlicher Denktraditionen. Einreichungen von Abstracts sind bis 31. Mai 2026 möglich. Für die beiden eingeladenen Personen werden Fahrt-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten übernommen. Zudem ist eine Publikation der Beiträge im Tagungsband vorgesehen. Zum Call for Papers inkl. ausführlicher Informationen zu den Tagungsinhalten.

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