„Dualer“ Master in Frankfurt a. M.: Bewerbungsaufruf Master „Sozialethik im Gesundheitswesen“

In Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen bietet die Goethe-Universität Frankfurt für das Wintersemester 2026/27 den interdisziplinären und praxisintegrierenden Masterstudiengang „Sozialethik im Gesundheitswesen“ an der Schnittstelle von Sozialethik, Medizinethik, Sozialwissenschaften und Gesundheitswesen. Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorgrad in geistes-, sozial- und/oder gesundheitswissenschaftlichen Fächern, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und institutioneller Gestaltung im Gesundheitswesen beschäftigen und diese berufspraktisch weiterverfolgen möchten. Das Studium verbindet sozialethische und medizinethische Perspektiven mit sozialwissenschaftlichen und gesundheitsbezogenen Zugängen, eröffnet Einblicke in Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens und bereitet auf Tätigkeiten vor, in denen ethische Urteilsbildung, gesellschaftliche Verantwortung und institutionelle Praxis zusammenkommen. Die Bewerbung für das Wintersemester 2026/27 ist vom 1. Juni bis 15. Juli 2026 möglich. Hier finden sich weitere Informationen zum Studienprofil, zu der Bewerbung und Zulassung sowie der Kontakt zur Studiengangskoordination.

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CfP: „Crossing Borders – Building Bridges“

Von 24. bis 26. September 2026 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz erstmals die internationale Doktorand:innen-Tagung „Crossing Borders – Building Bridges“ statt. Die Tagung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Bereichen Theologie, Religionswissenschaft und Ethik. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch über laufende Dissertationsprojekte. Junge Forscher:innen sind eingeladen, ihr Dissertationsprojekt oder ausgewählte Teilaspekte daraus in einer 20-minütigen Präsentation vorzustellen und in einem kollegialen Rahmen konstruktives Peer-Feedback zu erhalten. Die Tagung bietet zugleich die Möglichkeit, internationale und interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen und den Dialog über fachliche und geografische Grenzen hinweg zu fördern. Willkommen sind Dissertationsprojekte mit unterschiedlichen methodischen Zugängen aus allen Fachbereichen der Theologie sowie der Religionswissenschaft und der angewandten Ethik. Darüber hinaus besteht für Teilnehmende die Möglichkeit, ihren Beitrag in einem Tagungsband zu veröffentlichen, der in der Fakultätsreihe „Theologie im kulturellen Dialog“ erscheinen wird. Bewerbungen können bis 14. Juni 2026 per E-Mail an forschungsdekan.theol@uni-graz.at eingereicht werden. Erbeten werden ein Abstract zum Vortragsthema im Umfang von ca. 5.000 Zeichen sowie ein kurzer CV mit akademischem Werdegang, Forschungsschwerpunkten und wichtigsten Publikationen. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Review-Verfahrens; die Entscheidung über die Teilnahme wird bis Juli 2026 bekanntgegeben. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Weitere Informationen finden sich im Call for Papers auf Deutsch und Englisch.

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Stellenaussschreibung in Oldenburg: Zwei PostDoc-Stellen an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften

An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sind im Department für Versorgungsforschung im Bereich der Medizinethik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei PostDoc-Stellen (m/w/d) zu besetzen: Erstere PostDoc-Stelle mit dem Schwerpunkt „Ethische Aspekte von Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (1) und zweitere mit dem Schwerpunkt „Ethische Fragen von Kindheit und/oder Alter(n) und Lebensverlauf in Medizin und Gesundheitsversorgung“ (2). Angeboten werden zwei für 4 Jahre befristete Vollzeitstellen (100%; TV-L E 13) im Rahmen der Habilitation mit Präsenz in Oldenburg.  Zur Anstrebung eines höheren Frauenanteils an der Universität Oldenburg werden nachdrücklich Frauen zur Bewerbung aufgefordert. Mit den Stellen sind Aufgaben für Entwicklung, Koordination und Durchführung von Forschungsprojekten, sowie die Beteiligung an medizinethischen Forschungsvorhaben und -veranstaltungen, als auch die Mitwirkung an der Lehre und Betreuung von akademischen Qualifikationsarbeiten verbunden. Gesucht werden Personen mit einem wissenschaftlichem Hochschulstudium in einem für die Medizinethik relevanten Bereich (insb. Philosophie, Theologie; (1) Geistes- und Kulturwissenschaft; (2) Erziehungswissenschaft, Soziologie, Gerontologie). Erwünscht sind sehr gute Englischkenntnisse, sowie theoretische und praktische Kentnisse/Erfahrungen mit Methoden der quantitativen Sozialforschung, als auch Erfahrungen im Forschungsfeld der Medical Humanities. Bewerbungen können bis zum 31.05.2026 eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung und wichtige Informationen sind hier zu finden. Umfangreiche Informationen zum Arbeiten an der Universitätsmedizin Oldenburg finden sich hier.

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Call for Papers: Kontextualisierte Autonomie

Von 26. bis 28. November 2026 findet im KSI in Siegburg die wissenschaftliche Fachtagung „Kontextualisierte Autonomie: Relationalität, Vulnerabilität und eine Anleitung zum gelingenden Leben“ statt. Im Rahmen der von Katharina Ebner und Benedikt Schmidt organisierten Tagung sind zwei freie Beiträge mit einer Vortragsdauer von max. 20 Minuten vorgesehen, die sich im Themenfeld der Tagung verorten sollen. Das Organisationsteam lädt herzlich zur Einreichung von Themenvorschlägen und möglichen Beiträgen aus der Theologischen Ethik und benachbarten Disziplinen ein. Angesprochen sind ausdrücklich Nachwuchswissenschaftler*innen. Inhaltlich sollen die Beiträge an die Thematik der Fachtagung anschlussfähig sein. Zu denken wäre etwa an eine Auseinandersetzung mit der nichtmenschlichen Umwelt, der Bedeutung von Autonomie im politischen Feld unter den Bedingungen von Digitalisierung oder auch Autonomiekonzeptionen nichtwestlicher Denktraditionen. Einreichungen von Abstracts sind bis 31. Mai 2026 möglich. Für die beiden eingeladenen Personen werden Fahrt-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten übernommen. Zudem ist eine Publikation der Beiträge im Tagungsband vorgesehen. Zum Call for Papers inkl. ausführlicher Informationen zu den Tagungsinhalten.

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Call for Papers: Tagung für praktische Philosophie

Am 24. und 25. September 2026 findet an der Universität Passau die XIII. Tagung für Praktische Philosophie statt. Judith Simon (Hamburg) und Christof Rapp (München) werden die Plenarvorträge halten – die weiteren Beiträge werden noch gesucht. Das Vorbereitungsteam lädt daher alle Interessierten, mit und ohne universitäre Anbindung, ein, Vorschläge für Vorträge, thematische Panels oder Runde Tische einzureichen. Dabei sind Vorträge aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie und Theorie, Handlungstheorie, sowohl in analytisch-systematischer wie auch in historischer Tradition) und verwandter Disziplinen willkommen. Einige Panels werden über eigene Calls beworben und zusammengestellt, darunter etwa jene zu den Themen „Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum – eine ethische Standortbestimmung“, „Künstliche Intelligenz, Autonomie und Verantwortung“, „Grenzerfahrungen, ethische Lebensführung und Politik“ oder „Aktuelle philosophische Perspektiven auf Migration“. Die Bewerbungsfristen liegen großteils zwischen dem 31.3. und 15.4.2026 (variiert je nach Call). Zum allgemeinen Call for Papers. Zu den thematischen Panel-Calls.  

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Neuerscheinung: Grundbegriffe der Medienethik

Ein neues medienethisches Standardwerk ist erschienen: Unter dem Titel „Grundbegriffe der Medienethik“ (utb, 2026) erschließt es zentrale Begriffe der Medienethik in systematischer Form und verortet sie in ihren jeweiligen fachlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der von Alexander Filipović, Annika Franzetti und Susanna Endres herausgegebene Band bietet einen fundierten, zugleich gut verständlichen und praxisorientierten Zugang zu einem vielschichtigen Themenfeld. Das Buch versammelt 48 zentrale Begriffe – von Ethik und Moral über Wahrheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bis hin zu Digitalisierung, KI, Populismus oder Transparenz – und verbindet systematische Klärung mit medienpraktischer Perspektive. Renommierte Autor:innen aus der Kommunikations- und Medienethik verbinden dabei wissenschaftliche Fundierung mit konkreter medienpraktischer Perspektive und zeigen zentrale Herausforderungen und Diskussionslinien der Gegenwart auf. Mit dem Band liegt erstmals eine systematisch gebündelte und aktualisierte Grundlage der medienethischen Begriffsarbeit vor – für Studium, Forschung, Praxis und Bildung. Das Buch richtet sich an Studierende und Forschende ebenso wie an Praktiker:innen aus Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Ethik sowie Medienpädagogik. Auch für Medienschaffende und Journalist:innen bietet es eine verlässliche und unverzichtbare Orientierung. Reflexions- und Diskussionsfragen am Ende eines jeden Beitrags erleichtern den Einsatz in Studium, Lehre und Weiterbildung.

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Universität Wien: Über 40 voll finanzierte Doktoratsstellen (SSH Call 2026) – Bewerbung bis 2. März

Die Universität Wien hat im Rahmen des Doctoral Recruitment Call 2026 (SSH) einen zentralen Call für mindestens 40 voll finanzierte PraeDoc-Stellen (4 Jahre, 30 Std./Woche) in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Cultural Studies geöffnet – inklusive der Theologie und Religionsforschung. Gesucht werden engagierte Nachwuchswissenschaftler:innen mit einem überzeugenden Dissertationsprojekt – u. a. aus Theologie, Religionswissenschaft, Judaistik, Islamwissenschaft, Philosophie und verwandten Disziplinen. Kurzinfos auf einen Blick Stellenumfang: mind. 40 PraeDoc-Positionen, 4 Jahre, 30 Std./Woche Bewerbungszeitraum: 7. Januar bis 2. März 2026, 14:00 (CET) Dienstbeginn: 1. Oktober 2026 (früherer Start ab Juli möglich) Sprache: Bewerbungen auf Englisch möglich (teils auch Deutsch je nach Doctoral School) Wichtig: Für die Bewerbung ist keine Betreuungszusage im Vorfeld nötig; das Matching erfolgt im Auswahlprozess. Weitere Informationen auf der Website der Uni Wien

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Öffentlicher Abend: „Internet of Commons“ – Wege zu einem gemeinwohlorientierten Internet

Wie kann das Internet wieder stärker als digitale Allmende gestaltet werden – jenseits von Plattformmacht und rein kommerziellen Logiken? Dieser öffentliche Abend (im Rahmen der Berliner Werkstattgespräche 2026 der AG Christliche Sozialethik) nimmt Perspektiven auf ein gemeinwohlorientiertes Internet in den Blick und diskutiert konkrete Transformationspfade. Termin: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:30–21:00 Uhr Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin Podium Alexandra Geese (MdEP), Digitalexpertin, Fraktion Die Grünen/EFA Dr. Theresa Züger, HIIG Berlin Andreas Baur, Universität Tübingen & Critical Infrastructure Lab Amsterdam Moderation: Prof. Dr. Alexander Filipović (Universität Wien) Im Anschluss: Get-Together zum informellen Austausch. Anmeldung und weitere Informationen: online über die Veranstaltungsseite der Katholische Akademie Berlin.

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Terminaviso: 52. Tagung des Innsbrucker Kreises (14.–16. September 2026, Innsbruck)

Die 52. Tagung des Innsbrucker Kreises findet erstmals nicht zu Jahresbeginn, sondern von 14.–16. September 2026 im Bildungshaus Seehof (Innsbruck) statt. Thema der Tagung ist: „Tugenden. Wegweiser liberaler Demokratien?“ Das endgültige Programm folgt, jedoch wurden folgende Hauptvorträge bereits bestätigt: Christoph Halbig (Zürich): Chancen und Grenzen der Tugendethik Jim Keenan SJ (Boston): Virtues and Democracy Ottfried Höffe (Tübingen): Demokratische Tugenden (Arbeitstitel) Zusätzlich wurden folgende Workshops zugesagt: Marie-Luisa Frick (Innsbruck): Friedensethik – Streiten Elke Mack (Erfurt): Kulturkampf: Identitäre Moral. Wo positioniert sich christliche Tugendethik? Peter Schallenberg (Paderborn): Tugend und Demokratie in den USA Weitere Referent:innen sind angefragt. Die Einladung mit dem genauen Programm sowie Informationen zur Anmeldung werden im Feber 2026 versendet.

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Call for Papers: Crisis & Recovery – Societas Ethica Konferenz 2026

Von 20. bis 23. August 2026 findet in Estland die 62. Jahrestagung der Societas Ethica statt. Das Tagungsthema lautet: „Krisen und ihre Bewältigung: Ethik im interdisziplinären Dialog“. Ziel der Tagung ist es, ethische Aspekte von Krisen und ihrer Bewältigung im Rahmen eines interdisziplinären Dialogs zu beleuchten. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Auseinandersetzung mit Memory Studies und Semiotik liegen, die in Estland eine starke Tradition haben. Neben diesen möglichen Perspektiven, die vom gastgebenden Kontext inspiriert sind, soll es die Möglichkeit geben, Krisen und ihre Bewältigung aus einer Vielzahl ethischer und interdisziplinärer Blickwinkel zu diskutieren. Dabei geht es u. a. um das Konzept der Krise selbst – wie sie definiert wird, wer sie definiert und ob sie als kairos, als Chance oder als Katastrophe angesehen wird. Ebenso wichtig sind Fragen der Bewältigung, Versöhnung und Vergebung und welche Zukunftsperspektiven sich gesellschaftlich und individuell daraus ergeben. Das Organisationskomitee begrüßt Beiträge aus den Bereichen der Philosophie, Theologie und angewandten Ethik sowie aus den Bereichen Memory Studies, Semiotik, Politikwissenschaft, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Religionswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft, Psychologie, Geschichte und Rechtswissenschaft. Die Frist für die Einreichung von Abstracts endet am 15. Dezember 2025. Zur Konferenzwebsite. Zum Call for Papers auf deutsch als PDF.  

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