Am 11. Februar 2026 findet an der LMU München ein öffentliches Abendforum im Rahmen des Symposiums „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth: Reclaiming Foundations of Security and Just Peace“ statt. Im Zentrum steht eine der drängendsten Herausforderungen gegenwärtiger Sicherheitspolitik: die systematische Manipulation und Aushöhlung von Wahrheit im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – und die Frage, welche ethischen, religiösen und kulturellen Ressourcen nötig sind, um Vertrauen, Integrität und eine gerechte Friedensordnung zu stärken.
Das Forum nimmt ernst, dass die „Schlacht um Wahrheit“ nicht nur eine mediale oder strategische Dimension hat, sondern Menschenwürde, zivilgesellschaftliches Vertrauen und die moralische Kohärenz politischer Ordnungen betrifft. Aus Perspektiven von Theologie, Ethik, Philosophie und politischem Denken diskutiert der Abend, wie Wahrheit und Resilienz als Grundlagen europäischer und globaler Sicherheit neu behauptet werden können.
Open Keynote Forum (11. Februar, 18:00–21:30)
Nach Begrüßungen u. a. durch Matthias Tschöp (Präsident der LMU), Taras Dobko (Rektor der Ukrainian Catholic University) und Benedikt Franke (CEO der Munich Security Conference) folgen zwei Keynotes:
- Prof. Dr. Karl Schlögel (Berlin), Osteuropa-Historiker und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2026
- Maksym Butkevych (Kyiv), Menschenrechtsaktivist und Journalist, Träger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises 2025
In der anschließenden Diskussion sprechen u. a. Kardinal Reinhard Marx, Katrin Boeckh und Regina Elsner; moderiert wird der Abend von Franziska Davies. Musikalisch begleitet wird das Forum durch Katharina Farbova (Klarinette) und Quirin Vogel (Klavier); anschließend ist ein Empfang mit Austausch vorgesehen.
Das Forum ist Teil einer Symposiumsreihe zu den „Moral and Religious Dimensions of Security“ im Vorfeld der Munich Security Conference, organisiert von LMU München, Ukrainian Catholic University (Lviv) und der University of Notre Dame (USA).
Organisatorisches
- Datum: 11. Februar 2026
- Zeit: 18:00–21:30
- Ort: LMU München, Große Aula, Geschwister-Scholl-Platz 1
- Sprache: Englisch
- Anmeldung: via QR-Code im Flyer
- Weitere Informationen: Programm des gesamten Symposions
Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “.
Wie kann das Internet wieder stärker als digitale Allmende gestaltet werden – jenseits von Plattformmacht und rein kommerziellen Logiken? Dieser öffentliche Abend (im Rahmen der Berliner Werkstattgespräche 2026 der AG Christliche Sozialethik) nimmt Perspektiven auf ein gemeinwohlorientiertes Internet in den Blick und diskutiert konkrete Transformationspfade.
Der Verein der Freunde und Förderer der Kommende Dortmund e.V. (Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn) schreibt für das Jahr 2026 den Förderpreis Christliche Sozialethik aus. Der Preis richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler:innen und würdigt Arbeiten, die ein gesellschaftliches Thema aus christlich-sozialethischer Perspektive bearbeiten.
Am 18. und 19. Juni 2026 findet an der KSH München ein Werkstattgespräch mit dem Titel „Crossing Perspectives. Theologie # Soziale Arbeit“ statt.
Vom 19.-20.2.2026 findet im KönzgenHaus in Haltern am See unter dem Titel „Guter Grund zum Handeln? – Kirchliches Boden- und Immobilieneigentum in gesellschaftlicher Verantwortung“ eine Tagung zu Fragen einer gemeinwohlorientierten Nutzung nicht-sakral genutzter kirchlicher Liegenschaften statt.