Neuerscheinung: Grundbegriffe der Medienethik

Ein neues medienethisches Standardwerk ist erschienen: Unter dem Titel „Grundbegriffe der Medienethik“ (utb, 2026) erschließt es zentrale Begriffe der Medienethik in systematischer Form und verortet sie in ihren jeweiligen fachlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der von Alexander Filipović, Annika Franzetti und Susanna Endres herausgegebene Band bietet einen fundierten, zugleich gut verständlichen und praxisorientierten Zugang zu einem vielschichtigen Themenfeld. Das Buch versammelt 48 zentrale Begriffe – von Ethik und Moral über Wahrheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bis hin zu Digitalisierung, KI, Populismus oder Transparenz – und verbindet systematische Klärung mit medienpraktischer Perspektive. Renommierte Autor:innen aus der Kommunikations- und Medienethik verbinden dabei wissenschaftliche Fundierung mit konkreter medienpraktischer Perspektive und zeigen zentrale Herausforderungen und Diskussionslinien der Gegenwart auf. Mit dem Band liegt erstmals eine systematisch gebündelte und aktualisierte Grundlage der medienethischen Begriffsarbeit vor – für Studium, Forschung, Praxis und Bildung. Das Buch richtet sich an Studierende und Forschende ebenso wie an Praktiker:innen aus Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Ethik sowie Medienpädagogik. Auch für Medienschaffende und Journalist:innen bietet es eine verlässliche und unverzichtbare Orientierung. Reflexions- und Diskussionsfragen am Ende eines jeden Beitrags erleichtern den Einsatz in Studium, Lehre und Weiterbildung.

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Neuerscheinung: Ethik und Gesellschaft (2/2025) – Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit

Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “. Im online frei zugänglichen Heft wird gefragt, ob in Sachen Steuern mehr Gerechtigkeit gefordert und ob – darüber hinaus – eine größere Steuergerechtigkeit auch möglich ist. Gegenüber dem Versprechen, mit ›weniger Staat‹ käme man in Deutschland weiter, wird gefragt, ob steigende öffentliche Ausgaben zur Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben und für eine Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft notwendig sind und daher politisch durchgesetzt werden müssen. Gefragt wird weiterhin, ob die politisch einfachere Lösung, die zunehmende Kreditaufnahme durch den Staat, – angesichts der sich daraus ergebenden ›Umverteilung‹ von unten nach oben – auch die bessere und vor allem gerechtere Lösung für knappe öffentliche Haushalte ist. Vor allem aber wird gefragt, ob und wie der Staat das Leistungsvermögen der Gesellschaft auf dem Weg der Steuern besser mobilisieren und wie er die einkommens- und vermögensstarke Bürger:innen und Unternehmen stärker und wirksamer zur Finanzierung der öffentlichen Ausgaben heranziehen kann. Zur Website von Ethik und Gesellschaft.

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Veranstaltungshinweis St. Georgen: Transformation des Selbstverständlichen

Am 26.–27. März 2026 findet an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main die 12. Ausgabe der interdisziplinären Tagungsreihe „Die Wirtschaft der Gesellschaft“ statt. Unter dem Titel„Transformation des Selbstverständlichen. Alltagsökonomie und Daseinsvorsorge in der sozial-ökologischen Krise“ diskutiert die Tagung, wie grundlegende Infrastrukturen und Leistungen der Daseinsvorsorge – von Energie über Wohnen bis Verkehr – sozial gerecht, ökologisch tragfähig und langfristig finanzierbar gestaltet werden können. Veranstaltet wird die Tagung vom Nell-Breuning-Institut in Kooperation mit der Europa-Universität Flensburg (Plurale Ökonomik), der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) und der Hans-Böckler-Stiftung. Im Zentrum stehen u. a. Fragen nach Struktur und Zukunft der Daseinsvorsorge, nach öffentlichen Investitionen in der sozial-ökologischen Transformation, nach bezahlbarem städtischen Wohnen und nach nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum. Die Abendveranstaltung am 26. März (19:30 Uhr) zum Thema „Öffentliche Leistungen in der Krise – Daseinsvorsorge zwischen ökologischen Herausforderungen, Sozialreformen und Verteidigungsfähigkeit“ ist öffentlich zugänglich. Organisatorisches Datum: 26.–27. März 2026 Ort: Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main Anmeldung: bis 31. Januar 2026 Online: „Anmeldung: Wirtschaft der Gesellschaft 2026“ oder per Mail an: nbi@sankt-georgen.de Sämtliche Informationen finden sie im Tagungs-Flyer.

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