Call for Papers: Tagung für praktische Philosophie

Am 24. und 25. September 2026 findet an der Universität Passau die XIII. Tagung für Praktische Philosophie statt. Judith Simon (Hamburg) und Christof Rapp (München) werden die Plenarvorträge halten – die weiteren Beiträge werden noch gesucht. Das Vorbereitungsteam lädt daher alle Interessierten, mit und ohne universitäre Anbindung, ein, Vorschläge für Vorträge, thematische Panels oder Runde Tische einzureichen. Dabei sind Vorträge aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie und Theorie, Handlungstheorie, sowohl in analytisch-systematischer wie auch in historischer Tradition) und verwandter Disziplinen willkommen. Einige Panels werden über eigene Calls beworben und zusammengestellt, darunter etwa jene zu den Themen „Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum – eine ethische Standortbestimmung“, „Künstliche Intelligenz, Autonomie und Verantwortung“, „Grenzerfahrungen, ethische Lebensführung und Politik“ oder „Aktuelle philosophische Perspektiven auf Migration“. Die Bewerbungsfristen liegen großteils zwischen dem 31.3. und 15.4.2026 (variiert je nach Call). Zum allgemeinen Call for Papers. Zu den thematischen Panel-Calls.  

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Neuerscheinung: Grundbegriffe der Medienethik

Ein neues medienethisches Standardwerk ist erschienen: Unter dem Titel „Grundbegriffe der Medienethik“ (utb, 2026) erschließt es zentrale Begriffe der Medienethik in systematischer Form und verortet sie in ihren jeweiligen fachlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der von Alexander Filipović, Annika Franzetti und Susanna Endres herausgegebene Band bietet einen fundierten, zugleich gut verständlichen und praxisorientierten Zugang zu einem vielschichtigen Themenfeld. Das Buch versammelt 48 zentrale Begriffe – von Ethik und Moral über Wahrheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bis hin zu Digitalisierung, KI, Populismus oder Transparenz – und verbindet systematische Klärung mit medienpraktischer Perspektive. Renommierte Autor:innen aus der Kommunikations- und Medienethik verbinden dabei wissenschaftliche Fundierung mit konkreter medienpraktischer Perspektive und zeigen zentrale Herausforderungen und Diskussionslinien der Gegenwart auf. Mit dem Band liegt erstmals eine systematisch gebündelte und aktualisierte Grundlage der medienethischen Begriffsarbeit vor – für Studium, Forschung, Praxis und Bildung. Das Buch richtet sich an Studierende und Forschende ebenso wie an Praktiker:innen aus Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Ethik sowie Medienpädagogik. Auch für Medienschaffende und Journalist:innen bietet es eine verlässliche und unverzichtbare Orientierung. Reflexions- und Diskussionsfragen am Ende eines jeden Beitrags erleichtern den Einsatz in Studium, Lehre und Weiterbildung.

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